Beiträge von Conny24

    Hallo Forum,


    dieses Problem taucht bei uns auch öfter auf.


    Wenn der befürchtete Infarkt sich nicht bestätigt, würde ich mit


    HD R 07.2
    ND Z 03.4
    ND M 54.6 (z.B.)


    kodieren. Die Aufnahme erfolgte wegen der li-thorakalen Schmerzen und Infarkt-Verdacht.


    Da wir im Haus auch eine Orthopädie haben, mutet die M-Diagnose als HD aus der Inneren Abteilung besonders befremdlich an und hat schon öfter zu Rückfragen seitens der KK geführt.


    Grüße aus Köln, leider schon fast dunkel, außerdem ziemlich kalt


    Conny :rotate:

    Schönen guten Tag allerseits! :3


    Nun habe ich zwei Tage nicht ins Forum gesehen und bin leicht geplättet über die Diskussion, die sich inzwischen entwickelt hat.
    Noch einige ergänzende Sätze: die Begründung der Kasse, uns die MDK-Gutachten nicht zuzusenden, war viel simpler als alles hier diskutierte: "wir haben nicht genug Mitarbeiter, um zu kopieren." Nun, wer hat schon im Krankenhaus genug Mitarbeiter zum telefonieren bzw. anderweitigem Nachfragen?! Ich habe inzwischen anläßlich eines Telefonates (Fallmanagement) mit einer anderen Kasse dort mal nachgefragt. Meine Ansicht ("wie soll ich die Kürzung von Rechnungen ohne Begründung verstehen und wie ggf. einen Widerspruch formulieren? Widerspruch wogegen?")wurde dort geteilt und sogar die Rechtsabteilung bemüht. Der auch hier zitierte §277 wurde erwähnt. Im Übrigen haben wir nur mit einem Kostenträger dieses Problem.
    Nun habe ich auch meine Kontakte zum MDK bei dieser Gelegenheit aufgefrischt. Die Begeisterung angesichts meiner Bitte, die Stellungnahmen von Patienten unseres Krhs. und dieser Kasse auch zu uns zu senden, kannte keine Grenzen; und es wurde auch rechtlich nicht als möglich angesehen. Im Gespräch wurde auch zwischen "Stellungnahme" und "Begutachtung" unterschieden, mit dem Hinweis, §277 beziehe sich nur auf Gutachten. Diese seinen jedoch die Ausnahme, in der Regel würden nur Stellungnahmen gegeben. :isnihn:
    Mein Versuch, im Internet den Landesvertrag NRW zu finden, war bisher erfolglos. Vielleicht hat noch jemand einen Tipp?
    Ansonsten werde ich ein erneutes Gespräch mit der Kasse suchen, und vielleicht gibt's in Köln ja auch noch Rheinland-spezifische Lösungsansätze...:look:


    Und jetzt warten zwar keine Kleinkinder, aber anstrengende Verwandte auf mich


    Schönen Abend allerseits! :bounce: :bounce: :bounce:


    Conny

    Hallo Forum!
    Mir stellt sich folgendes Problem: eine Krankenkasse ist nicht willens, die von ihr angeforderten und erhaltenen MDK-Gutachten an uns/Krankenhaus weiterzuleiten. Wir mögen diese Gutachten doch selber beim MDK anfordern.:-p
    Der MDK wird von der Kasse beauftragt und gibt auch dort das Ergebnis dieses Auftrags ab. Dieses Ergebnis ist eine med. Beratung der Kasse, aber keine Entscheidung über Abrechnungsfragen. M.E. darf das Gutachten gar nicht direkt Krankenhaus geschickt werden (Vorschlag der Kasse auf meinen Protest), da das Statement des Kostenträgers dazugehört.
    :vertrag: Kennt jemand evtl. einen passenden § oder §§ zu diesem Thema? Wie ergeht es anderen mit der Zustellung von MDK-Gutachten? :bombe: :bombe:


    Sonnige Grüße aus Köln
    :chili: :chili: :chili:
    Conny

    Hallo Forum,


    folgendes Problem tritt bei uns z.Zt. fast regelhaft auf: Hauptabteilung HNO; die stat. Behandlung von Patienten mit Hörsturz wird nahezu regelmäßig von den Kostenträgern per MDK nicht übernommen. Unser HNO-Chef hat lt. seiner Aussage ein ernstliches medizinisches Problem, grundsätzlich alle Patienten mit diesem Krankheitsbild in die ambulante Behandlung zu verweisen.
    Hat jemand Erfahrung mit diesem Thema?
    ?( ?( ?(


    Grüße aus Köln (heute mit leichtem Wind, die prospektiv randomisierte Mehrfachblindstudie "wieviel Hitze hält ein Mensch aus" scheint sich dem Ende zuzuneigen...:dance1: )


    Conny

    Hallo Herr Harder,


    ob die BG in diesem Falle zu Zahlung jedweder Art gebeten werden kann, hängt davon ab, wie es zu der Luxation kam. Nicht alles, was sich in einem Krankenhaus und/oder einer Reha-Klinik an Komplikationen dieser Art ereignet, ist ein Arbeitsunfall - auch wenn die Krankenkasse das gerne hätte. Ist also bei Luxation ein D-Bericht erstellt? Was steht dort zum Unfallhergang? Das würde ich als erstes klären. :jay:


    Grüße aus Köln
    Conny :rotate: :rotate: :rotate:

    Hallo Forum,


    auch wenn ich gesehen habe, daß dies Thema vor ca. zwei Jahren schon mal angesprochen wurde, wage ich die Frage erneut zu stellen: wer hat Erfahrung mit Erstellung einer Kostenträgerrechnung? Wieviel Aufwand muß sein und macht Sinn? Welche Hilfsmittel stehen zur Verfügung?


    ?( ?( ?( Für jede Menge Tipps dankbar grüßt aus dem noch erträglich warmen Köln :drink:


    Conny :chirurg:

    Hallo 8) ,


    ch möchte mich kurz dr genannten Ansciht anschließen. Eine ventro-dorsale Spondylodese z.B. ergäbe ja sonst immer zwei Eingriffe. Und da fänden sich sicher noch weitere für diese Rubrik. Ein Mal auf dem Tisch = eine Op. :ops:


    Viele Grüße aus der nördlichsten Stadt Italiens


    Conny :drink:

    Hallo allerseits,


    ich will ja nicht mit den Wölfen heulen - ich finde die HD "nich näher bez." Diabetes nicht optimal, würde E12.7 mit den genannten weiteren Diagnosen nehmen:rolleyes: Die Malnutrition ist ja meistens auch über den Alkoholabusus gewährleistet.:smokin:
    Ich hab leider nicht in 40 min Schluß und deshalb gibt's leicht schwitzende Grüße aus dem dumpf-brütenden Köln (auch Durchzuf bringt allenfalls Bewegung in die Papierstapel auf meinem Schreibtisch


    Conny 8) 8) 8)

    Hallo Forum,


    ich wüßte gerne, ob jemand mit Siemens/medico und eisTIK arbeitet, wie die Erfahrungen sind und ob eventuell die Möglichkeit der "live-Betrachtung" besteht.


    Diese Frage kommt aus dem sonnigen und lausekalten Köln.
    Grüße von Conny :smokin:

    Hallo Forum,


    auch auf die Gefahr eine uralt-Frage aufzuwärmen: wenn in einer Sitzung ein CCT erst nativ, dann mit KM gefahren wird - beides codieren? Frage gilt logo auch für andere CTs.


    Bei ERCPs mit z.B. Papillotomie: ERCP (1-642) und Papillotomie (5-526.1)? Hier habe ich das bisher so verstanden, daß in der "5-er" Ziffer die "1-er" inbegriffen ist.


    Danke für heiße :chili: Tips und Grüße aus Köln


    Conny

    Hallo Forum,


    auch wir werden den DRG-Arbeitsplatz anschaffen, da Siemens im System "wohnt". Die bisherigen Aussagen waren informativ, allerdings nicht unbedingt motivierend...:rolleyes: Ich hatte schon befürchtet, daß es da einige Haken gibt.


    Hat jemand Erfahrung mit dem DRG-Analyser von Siemens? Das, was ich bisher gahört habe, überzeugt mich keineswegs; ich wüßte aber gern noch mehr.
    Wer arbeitet mit eis-TIK und wie klappt das?


    Grüße aus Köln :dance1:


    Conny Schweigler

    Hallo Forum,


    bei uns fange ich gerade an, die Anästhesie ins Kodieren einzuarbeiten. Der von mir befürchtete Widerstand gegen die Anforderung als solche blieb bisher aus. (Staun!) Mal sehen, wie es nach der Schulung wird.
    Auf Intensiv kodiert der dortige Anästhesist die operativen Patienten (interdisziplinäre ITS), mehr oder weniger gut; Tendenz steigend.
    Darüberhinaus sollen (z.B. im Op) die Nebendiagnosen, die beim prämedizieren festgestellt wurden, kodiert/eingegeben werden. Unsere EDV bietet die Rubrik "ARB"= Arbeitsdiagnose. Über einen Button "bisherige Diagnosen" kann dann bei Entlassung auf alle Diagnosen zurückgegriffen werden. So kann der Stationsarzt noch auf die Frage "Relevanz" prüfen und entscheiden, welche Diagn. als Entlassungs-Diagn. rausgehen.
    Ich erwarte mir davon schon eine Verbeserung der Kodierung, bzw. des CMI, insbes. in der Orthopädie. (Nette Kollegen, kennen aber nur das, was durch eine Endoprothese ersetzt werden kann...:rolleyes: )


    :chirurg: aus Köln freundliche Grüße, zum Glück jetzt wieder ohne fliegende Bäume


    :smokin: Conny