Beiträge von B. Gohr

    Hallo Ju,

    ob eine Diagnose aus den Bereichen illegaler Drogen F11/F12/F14/F15 ... auch schon dann als Nebendiagnose kodiert werden darf, wenn lediglich der DSCU (Drogenschnelltest) positiv ist?

    Nein.

    Vgl. PD003:

    Zitat

    Abnorme Befunde

    Abnorme Labor-, Röntgen-, Pathologie- und andere diagnostische Befunde werden nicht kodiert, es sei denn, sie haben eine klinische Bedeutung im Sinne einer therapeutischen Konsequenz oder einer weiterführenden Diagnostik (nicht allein Kontrolle der abnormen Werte).

    Der Screen reicht allein also nicht. Es sei denn, siehe im Text.

    Einige Kassen hinterfragen die Ndn per Falldialog und ihnen reicht es dann, die Substanz als positiv getestet vermerken zu können.

    Ich mag es, wenn Kassen freundlich zu den Leistungserbringern sind.

    Und was ist, wenn zB Amphetamine positiv getestet wurden, im Verlauf (falls der DSCU als Ressource nicht ausreicht) jedoch nichts mehr dazu steht, würden Sie dann dennoch als Aufnahme-Nebendiagnose die F15.0 kodieren?

    Nein. Kein Aufwand = Keine Kodierung. Wenn Nichts weiter dokumentiert ist, hat es offenbar keine therapeutische Relevanz gehabt. Also keinen Aufwand verursacht. Also wird es nicht kodiert.


    Viele Grüße,


    B. Gohr

    Mhm.

    Wenn man nur fest genug drückt, passt der auch in die subclavia. Und dann kann man den schön in der Hohlvene blocken, damit er ja nicht verrutscht.

    Verstehe nicht, wo das Problem ist...


    ;)

    Hallo medman2,

    Weshalb wird das Antragsverfahren nicht so modifiziert, dass die Industrie für "ihre" Verfahren Anträge stellen kann und gut ist?

    wir setzen niedrigdosiertes Ketamin als hoffnungsvolle Alternative zu EKTs ein.

    Verstehe ich Sie richtig, dass wir nach Ihrem Vorschlag warten müssten, bis Baier, ratiopharm, Hexal und wie sie alle heißen, beim InEK einen NUB-Antrag stellen für die Ketamininfusionsgabe?

    Oder müsste der Hersteller des Überwachungsmonitors den Antrag stellen? Oder 3M als Hersteller für die Ableitungselektroden?


    Bitte entschuldigen Sie das überspitzte Beispiel, aber gerade in der Psychiatrie und Psychosomatik sehe ich eher eine Chance für NUBs, wenn die Krankenhäuser die Anträge schön allein stellen. Gern natürlich als quasi-Sammelantrag in identischer Aufbereitung mit nur unterschiedlich belegten Kosten.


    VIele

    Hallo zusammen,

    Für die DKR-Psych Version 2020 wurde keine Kodierrichtlinie
    inhaltlich geändert.

    Einmal kurz bitte die Hand heben, wen das tatsächlich noch erstaunt. Nach all den Jahren.

    Aber Hauptsache, wir wissen weiterhin, wie Endoskopien zu kodieren sind. -.-

    Entschuldigung wenn ich mich hier an das Thema mit dranhänge aber ich bin grad völlig verunsichert.

    Ich hab in meiner Ausbildung gelernt dass es sich bei Z-Codes lediglich um Informationen handelt und nicht um Diagnosen und dass diese in der ( in meinem Fall PEPP ) Kodierung nichts zu suchen haben . Wird das im DRG anders gehandhabt ?



    Freundliche Grüße aus Bayern.

    Hallo,

    vollkommen unabhängig davon, ob Sie nun das Psych-Entgelt- oder DRG-System nutzen: Die Fälle sind nach den (Psych-)-DKR zu kodieren und wenn Sie zur Darstellung eines Falles eine Diagnose/einen Faktor aus dem Z-Bereich benötigen, dann sollten Sie die natürlich mit angeben.

    Hallo zusammen,

    Privat- und Zusatzversicherte unterschreiben bei Aufnahme in der Regel aber entsprechende Erklärungen, die es dem Leistungserbringer gestattet, im Rahmen der Behandlung und Abrechnung entsprechende Daten (analog zu "Kassenpatienten") an die Kostenträger zu senden.

    Anders wäre eine Bearbeitung der Fälle im klinischen Alltag auch kaum handhabbar.


    Viele Grüße,


    B. Gohr

    Hallo zusammen!

    Vielleicht hat man nach Jahren der Kalkulation auch einfach bemerkt, dass die Pflege keine validen Kostentrenner erzeugen kann und deshalb mit Bezug auf die Dokumentationsreduktion nach PsychVVG die Kodes gestrichen.


    Man darf gespannt sein. Es hat nicht zufällig jemand einen OPS19-Leak irgendwo gefunden? ;)


    Viele Grüße,


    B. Gohr

    Guten Tag!
    Was ist eine Ernährungsberatung denn sonst, wenn nicht eine therapeutische Maßnahme?
    Ein kurzer Klönschnack?


    Wir befinden uns hier im Bereich der Psychiatrie. Hier gilt immer noch:

    Zitat


    Als angewandte Verfahren der Spezialtherapeuten und Pflegefachpersonen gelten folgende Verfahren oder im Aufwand vergleichbare Verfahren:

    • Bezugstherapeutengespräche
    • Behandlung und spezielle Interventionen durch Pflegefachpersonen
    • Beratung, Adhärenz-Förderung und Monitoring im Rahmen der ärztlich indizierten Psychopharmakotherapie


    Also Therapieeinheit ja, therapeutische Maßnahme nein?


    LG,
    B. Gohr

    Gemeint war sicher die PoMologie. Die Lehre über die Postmoderne.
    Dann ist klar, dass es keinen dringenden Handlungsbedarf gab. Das Problem wurde augenscheinlich einfach wegdiskutiert.