• Die Diagnosis Related Groups wurden 1977 als Yale DRG zur Patienten-Klassifikation in den USA entworfen und zu den HCFA DRG 1983 weiter entwickelt. Aus diesem Diagnose-basierten Urtyp entwickelten sich die heute weltweit verschiedenen - häufig länderadaptierten - DRG-Varianten. Dazu gehören auch die German-DRG, kurz G-DRG.

    Die Diagnosis Related Groups wurden 1977 als Yale DRG zur Patienten-Klassifikation in den USA entworfen und zu den HCFA DRG 1983 weiter entwickelt. Aus diesem Diagnose-basierten Urtyp entwickelten sich die heute weltweit verschiedenen - häufig länderadaptierten - DRG-Varianten. Sie werden heute meist zu Abrechnungszwecken eingesetzt. Dahinter steht die Überlegung, dass medizinisch ähnlich klassifizierte Patienten auch ähnliche Fallkosten auslösen müssten, also einen ähnlichen Ressourcenverbrauch zeigen. Deutschland hat im Jahr 2003 das australische ARDRG-System der Version 4.1 übernommen und in der Folge jährlich an die deutsche Versorgungsrealität als German-DRG (G-DRG )angepasst. Für diese Anpassung zeichnet die InEK GmbH (Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus) mit Sitz in Siegburg verantwortlich.