ACE-Hemmer

  • ACE-Hemmer erhalten Patienten zur Behandlung eines Bluthochdruckes (Hypertonus) oder einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz). Die Wirkstoff-Bezeichnungen (Generika) enden meist auf das Suffix "pril". Sie gelten als nephroprotektiv und können einen therapeutischen Aufwand für die Kodierung der Niereninsuffizienz (N18.-, N19) darstellen.

    ACE-Hemmer erhalten Patienten zur Behandlung eines Bluthochdruckes (Hypertonus) oder einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz). Die Wirkstoff-Bezeichnungen (Generika) enden meist auf das Suffix "pril". Beispiele für ACE-Hemmer sind Captopril, Enalalpril, Lisinopril, Ramipril, etc. Sie sind auch in einigen Kombinationspräparaten enthalten. Ein weiteres Einsatzgebiet für ACE-Hemmer ist die diabetische Nephropathie (N08.3*). ACE-Hemmer gelten als nephroprotektive Arzneimittel, so dass sie bei Patienten mit Niereninsuffizienz (N18.-) eingesetzt werden (ONTARGET Studie, Kanada). ACE-Hemmer können typische Nebenwirkungen haben, z.B. akutes Nierenversagen, Hyperkaliämie, Hypotonie, trockener Husten, etc. Werden ACE-Hemmer nicht vertragen, erhalten Patienten alternativ häufig Arzneimittel aus der Gruppe der AT1-Antagonisten (Sartane), die auch als nephroprotektiv gelten, jedoch oft besser verträglich, wiewohl auch teurer in der Beschaffung sind.