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Marienhaus Unternehmensgruppe künftig alleiniger Träger von Katholischem Klinikum Mainz und Heilig-Geist-Hospital Bingen

Marienhaus Unternehmensgruppe künftig alleiniger Träger von Katholischem Klinikum Mainz und Heilig-Geist-Hospital Bingen (Pressemitteilung).



Der Caritasverband für die Diözese Mainz überträgt seine Gesellschafteranteile auf die Marienhaus Unternehmensgruppe. Die Marienhaus Unternehmensgruppe ist künftig alleiniger Träger des Katholischen Klinikums in Mainz. Foto: Marienhaus Mainz/Bingen/Waldbreitbach. Die Marienhaus Unternehmensgruppe wird alleinige
Gesellschafterin der Caritas-Werk St. Martin GmbH in Mainz (CWSM). Zu dieser
gemeinnützigen Trägergesellschaft gehören das Katholische Klinikum in Mainz
(kkm) und zu 94 Prozent das Heilig-Geist-Hospital in Bingen (hgh) sowie die hgh
Service GmbH. Sechs Prozent der Anteile in Bingen werden von der dortigen
Förderstiftung Heilig-Geist-Hospital gehalten. Der Caritasverband für die
Diözese Mainz zieht sich aus der Gesellschafterrolle zurück und überträgt seine
Anteile von zuletzt 49 Prozent auf die Marienhaus Unternehmensgruppe in
Waldbreitbach, weil es angesichts einer sich immer rasanter verändernden
Krankenhauslandschaft "für die Zukunftsentwicklung unserer Kliniken in Mainz
und Bingen sinnvoll und konsequent ist, die Verantwortung in eine Hand zu
legen", so Dr. Heinz-Jürgen Scheid.

Das Katholische Klinikum in Mainz und das Heilig-Geist-Hospital in Bingen
bieten nach den Worten des Vorsitzenden des Vorstandes der Marienhaus Stiftung,
"sehr gute Ausgangsvoraussetzungen und viel Potenzial für eine zukunftsweisende
Entwicklung als Schwerpunktversorger bzw. als Grund- und Regelversorger an
ihrem jeweiligen Standort". Deshalb freue er sich, dass der Caritasverband der
Diözese seine Anteile an den langjährigen Partner abgegeben und damit "bewusst
auch ein Zeichen für Kontinuität" gesetzt habe. Die Marienhaus
Unternehmensgruppe als großer Krankenhausträger in Rheinland-Pfalz und im
Saarland werde beide Häuser in eine gute Zukunft führen. Da Marienhaus bereits
Mehrheitsgesellschafter ist, haben die Veränderungen auf Gesellschafterebene
keine Auswirkungen auf das Leistungsspektrum der beiden Häuser oder für die
Arbeitsverträge der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die Marienhaus Unternehmensgruppe war im Juni 2012 auf Bitten des Bistums Mainz
Mitgesellschafter des CWSM geworden und hatte bereits 2014 mit 51 Prozent die
Mehrheit der Gesellschafteranteile übernommen. Das Heilig-Geist-Hospital gehört
seit Jahresbeginn 2014 zum Caritas-Werk St. Martin. kkm und hgh arbeiten
bereits seit geraumer Zeit im medizinischen wie administrativen Bereich eng
zusammen.

Quelle: Pressemitteilung, 02.12.2020

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