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Im Jahr 2021 sind in NRW 67,7 Prozent mehr Menschen an COVID-19 gestorben als 2020

Im Jahr 2021 sind in NRW 67,7 Prozent mehr Menschen an COVID-19 gestorben als 2020 (Mediennachricht).



Im Jahr 2021 starben in Nordrhein-Westfalen 12 235 Menschen an COVID-19, 70,5 Prozent von ihnen starben in den ersten fünf Monaten des Jahres. Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2021 sind in Nordrhein-Westfalen 12 235 Menschen an Covid-19 gestorben. Das waren 67,7 Prozent mehr als im ersten Jahr der Pandemie
(2020: 7 295). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, wurde damit bei 5,6 Prozent aller 220 035 Sterbefälle des Jahres 2021 Covid-19 als Todesursache festgestellt. Dieser
Anteil war um 2,2 Prozentpunkte höher als ein Jahr zuvor (2020: 3,4 Prozent).

Häufigste Todesursache in Nordrhein-Westfalen waren auch im Jahr 2021
Krankheiten des Kreislaufsystems mit 63 328 Sterbefällen (28,8 Prozent aller
Gestorbenen). Zweithäufigste Todesursache waren bösartige Neubildungen (50 867
Gestorbene; 23,1 Prozent), gefolgt von psychischen und Verhaltensstörungen (13
612 Gestorbene; 6,2 Prozent).

Die im Jahr 2021 an COVID-19 Gestorbenen waren mit durchschnittlich 79,1 Jahren
in etwa so alt wie alle Gestorbenen (79,0 Jahre). Sie waren im Schnitt 2,7
Jahre jünger als ein Jahr zuvor (2020: 81,8 Jahre). Im Jahresverlauf gab es im
Januar 2021 mit 3 440 Personen (28,1 Prozent) die meisten Sterbefälle mit der
Todesursache COVID-19. In den Monaten von Januar bis Mai ereigneten sich 70,5
Prozent der COVID-19 Sterbefälle des Jahres 2021.


Tabellarische Daten der Grafik
In den Kreisen und kreisfreien Städten NRWs waren die Anteile der aufgrund von
COVID-19-Infektionen Gestorbenen an allen Todesfällen im Jahr 2021 in Herne
(8,1 Prozent), Oberhausen (7,9 Prozent) und Bielefeld (7,6 Prozent) am
höchsten. Im Kreis Coesfeld (2,3 Prozent), in Münster (2,7 Prozent) und im
Kreis Soest (3,7 Prozent) waren die Anteile dieser Sterbefälle am niedrigsten.

Laut Todesbescheinigung starben im Jahr 2021 in Nordrhein-Westfalen 2 998
Menschen mit aktueller oder vergangener COVID- 19-Infektion als
Begleiterkrankung – ursächlich für den Tod war hier aber eine andere
Todesursache.

Das Statistische Landesamt weist darauf hin, dass die Zuordnung der
Todesursachen in der vorliegenden Statistik auf den Angaben der den Tod
bescheinigenden Ärzte in den ausgestellten Todesbescheinigungen basiert. Bei
den als Todesursache oder als Begleiterkrankung dokumentierten
COVID-19-Sterbefällen sind auch Fälle enthalten, bei denen aus der
Todesbescheinigung nicht klar ersichtlich war, ob das Virus durch einen
Labortest nachgewiesen oder die COVID-19-Infektion lediglich auf Verdacht dort
vermerkt wurde. Im Jahr 2021 wurde für 1,7 Prozent der Sterbefälle keine
Todesbescheinigung an IT.NRW übermittelt. Diese Fälle wurden den ungenau oder
nicht näher bezeichneten Todesursachen (ICD-Kapitel R00-R99) zugeordnet.
Insgesamt fielen 8,9 Prozent der Todesfälle in diese Rubrik.

Quelle: Mediennachricht, 25.11.2022

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