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Klinikum Darmstadt 2018 mit positivem Jahresergebnis i.H.v. 3,67 Millionen Euro myDRG Stellenmarkt Gesundheitswesen

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Klinikum Darmstadt 2018 mit positivem Jahresergebnis i.H.v. 3,67 Millionen Euro

Klinikum Darmstadt 2018 mit positivem Jahresergebnis i.H.v. 3,67 Millionen Euro (Pressemitteilung).

Businessplan schafft Basis für Fertigstellung des Zentralen Neubaus und Weiterentwicklung des medizinischen Leistungsspektrums Darmstadt, 31.05.19 Die Jahresbilanz 2018 bestätigt: Der Erfolgskurs des Klinikums und der Klinikum Darmstadt GmbH geht mit...

Businessplan schafft Basis für Fertigstellung des Zentralen Neubaus und Weiterentwicklung des medizinischen Leistungsspektrums Darmstadt, 31.05.19 Die Jahresbilanz 2018 bestätigt: Der Erfolgskurs des Klinikums und der Klinikum Darmstadt GmbH geht mit den zweiten
schwarze Zahlen in Folge weiter. Das vorläufige Konzern-Jahresergebnis 2018 für das kommunale Krankenhaus und seine Tochterunternehmen liegt bei 1.735.000 Euro nach Steuern. Darin ausgeglichen ist das Defizit der Marienhospital Darmstadt
gGmbH in Höhe von -3,8 Millionen Euro. Für sich genommen hat das kommunale
Krankenhaus der Maximalversorgung das Jahr äußerst positiv abgeschlossen: mit
einem Jahresergebnis von 3,67 Millionen Euro nach Steuern.

Aufsichtsratsvorsitzender und Klinikdezernent André Schellenberg freut sich
über das doppelt positive Ergebnis: „Das Klinikum Darmstadt sichert damit den
Erhalt der kommunalen Trägerschaft bei nach wie vor unzureichender
Investitionsförderung der Krankenhäuser. Zugleich schafft es der
Gesundheitsversorger sich so aufzustellen, dass er die notwendigen Mittel für
seine Zukunftssicherung aus eigener Kraft finanzieren kann. Das ist eine
großartige Leistung und eine sehr gute Nachricht für die Menschen in Darmstadt
und Südhessen.“

Das Klinikum hat auch im vergangenen Jahr seine Alleinstellung für die
gesundheitliche Versorgung weiter ausgebaut. „Mit diesem Ergebnis hält sich das
Krankenhaus der höchsten Versorgungsstufe medizinisch, pflegerisch und baulich
auf modernstem Stand. Dabei steht in erster Linie das Patientenwohl im
Vordergrund. Ein großer Dank geht daher an alle, die mit ihrem Einsatz dieses
Ergebnis möglich gemacht haben“, so Schellenberg weiter.

Die Geschäftsführung sieht das Klinikum Darmstadt gut aufgestellt und für die
Zukunft gerüstet: „Wir nehmen unsere Verantwortung als Maximalversorger in
Südhessen sehr ernst und wissen, dass wir uns auf unser engagiertes Team und
unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verlassen können. Die
Krankenhausleitung und unsere Führungskräfte, alle Klinikdirektoren und
Abteilungsleiter motivieren und fördern ihre Teams. Das ist die Basis dafür,
dass die Mitarbeitenden den nicht immer einfachen, aber erfolgreichen Weg der
Konsolidierung und Veränderungen bei gleichzeitigen Baumaßnahmen im laufenden
Krankenhausbetrieb mitgehen. Dafür auch an dieser Stelle ein großes Dankeschön
an alle Mitarbeitenden der Kliniken und Institute – auch der Emilia
Seniorenresidenz, des Logistikdienstleisters SSG und des
Cateringserviceunternehmens KCS“, so Clemens Maurer und Prof. Dr. Nawid
Khaladj.

Bei den Fallzahlen verstetigte sich ebenfalls der positive Trend der
vergangenen Jahre: Im Jahr 2018 hat das Klinikum Darmstadt 105.081 ambulante
und 40.057 stationäre Patientinnen und Patienten (ohne Psychosomatik) in seinen
21 Kliniken und Instituten versorgt (im Vergleich Zahlen von 2017: 104.800
ambulant und 39.667 stationär). Die Auslastung lag wiederum bei guten 77,8
Prozent.

Medizinisches und pflegerisches Potenzial

Als Maximalversorger mit allein 48 Intensivbetten steht das Klinikum Darmstadt
vor der Herausforderung, die Versorgung rund um die Uhr an allen Tagen im Jahr
dauerhaft auf gesicherter wissenschaftlicher Erkenntnis mit qualifiziertem
Fachpersonal zu erbringen und neue Qualitätsrichtlinien und Gesetzesänderungen
schnell umsetzen zu können. Auch dies ist mit der konsequenten
Weiterentwicklung des Behandlungsspektrums gelungen. „Für unser Klinikum
konnten wir in 2018 den ausgewiesenen Mediziner Prof. Dr. Dietmar Lorenz
gewinnen, der die Chirurgische Klinik I durch den Ausbau des onkologischen und
endokrinen Schwerpunktes und mit der Erweiterung der Thoraxchirurgie zu einem
interdisziplinären Lungenzentrum Südhessen neu aufgestellt hat. Eine hohe
Einzelinvestition ist in die Zukunftssicherung und den Neuaufbau der Endoskopie
in der Medizinischen Klinik II geflossen: Für 1,2 Millionen Euro wurde eine
digital unterstützte Wiederaufbereitungsanlage errichtet und es wurden moderne
Endoskope für diagnostische und therapeutische Eingriffe gekauft“, führt der
medizinische Geschäftsführer Prof. Dr. Nawid Khaladj an.

Mit dem neusten Direktoren-Zugang kam zugleich auch weitere ausgezeichnete
Expertise ans Klinikum Darmstadt: Neben Prof. Lorenz punkteten als
Top-Mediziner und Top-Klinik sechs weitere Kollegen und zwei weitere Kliniken
in den alljährlichen Focus-Befragungen zur Qualität deutscher Krankenhäuser und
Mediziner. Zahlreiche Zertifizierungen und Rezertifizierungen der Kliniken und
Abteilungen belegen eine hohe Qualität und leitliniengerechte Behandlungen.
„Zum Ergebnis und zur Qualitätsverbesserung am Standort Grafenstraße haben auch
der Ausbau des Neurozentrums und dort der Behandlung neurologischer und
neurochirurgischer Patienten beigetragen. Neue Behandlungsmöglichkeiten bietet
auch das Institut für Radioonkologie und Strahlentherapie. Unter der Leitung
von Prof. Dr. Christian Weiß hat das Team europaweit als erste Klinik eine
Patientin mit Hirnmetastasen mit HyperArc™Technik (von Varian Medical Systems)
und gleichzeitiger permanenter Oberflächenüberwachung (SGRT von VisionRT)
bestrahlt. Mit dieser Zielgenauigkeit und gleichzeitiger Höhe der Dosis ist die
Behandlungsdauer damit deutlich kürzer als mit bisherigen radiochirurgischen
Verfahren. Dies bedeutet für die betroffenen Patientinnen und Patienten auch
ein klares Mehr an Komfort. Mehr Komfort und höchste Qualität, das ist unser
Anspruch für alle unsere Kliniken und Institute“, erläutert Prof. Khaladj
weiter und schließt: „Ich danke unseren Patientinnen und Patienten und unseren
einweisenden Ärztinnen und Ärzten sehr für ihr Vertrauen in unser Klinikum.“

Für das laufende Jahr kündigt Prof. Khaladj an: „In 2019 wird das Klinikum
Darmstadt die Zertifizierung des Onkologischen Zentrum auf weitere Tumorarten
ausweiten. Wir haben als Maximalversorger den Anspruch und die Expertise alle
künftigen gesetzlichen Struktur- und Qualitätsvorgaben zu erfüllen. Wir richten
unser medizinisches Portfolio daran aus und entwickeln es konsequent weiter.“
Die planungsrelevanten Qualitätsindikatoren bei der Geburtshilfe haben bereits
dazu geführt, dass die geburtshilfliche Abteilung des Marienhospitals Darmstadt
bis zum 30. Juni 2019 vorzeitig an den Standort Grafenstraße verlegt wird. Auch
die neuen Regelungen zur gestuften Notfallversorgung hat das Haus bereits mit
der neuen Klinikdirektorin Dr. Sabine Jobmann für die höchste Stufe (umfassende
Notfallversorgung) umgesetzt. Für das laufende Jahr will das Klinikum die
Versorgungsstufe für die stationären Heilverfahren in der gesetzlichen
Unfallversicherung erhöhen und künftig dank des Hubschrauberlandesplatzes für
das Schwerstverletzungsartenverfahren (SAV) zugelassen werden.

Zentraler Neubau im Zeit- und Kostenplan

„Um die Finanzierung des Zentralen Neubaus und die Investitionen in
Bestandsbauten, Medizintechnik und IT sicherzustellen, ist die weitere
Umsetzung des Businessplans von den Jahresergebnissen zwingende Voraussetzung.
Wir gehen von einer weiteren Leistungssteigerung und von einem weiteren
positiven Jahresergebnis auch für das laufende Jahr 2019 aus“, erläutert der
kaufmännische Geschäftsführer Clemens Maurer.

Das Ziel lautet: Gute Medizin in guter Architektur. Das zieht notwendige
Investitionen nach sich. So werden bis Ende 2020 in den Standort und in die
Errichtung des Zentralen Neubaus, der Energiezentrale, des
Hubschrauberlandeplatzes und der Apotheke 244 Millionen Euro investiert. Allein
im Zeitraum 2019 bis 2020 fließen 15 Millionen Euro in bewegliches Inventar:
Darunter 4 Millionen Euro für IT, 5,3 Millionen Euro für Medizintechnik und 5,2
Millionen Euro für Gebäudetechnik.

In 2018 wurde der Rohbau für den Zentralen Neubau auf dem Gesundheitscampus in
der Innenstadt im Zeit- und Kostenplan fertig gestellt – ebenso wie der
Hubschrauberlandeplatz, der im April 2019 in Betrieb ging. In den kommenden
eineinhalb Jahren steht der Innenausbau des Neubaus an. Zum Jahreswechsel
2020/21 können die Kliniken und Institute, auch diejenigen, die noch in
Eberstadt verortet sind, den Neubau beziehen. Dann wird das Klinikum Darmstadt
am Standort Grafenstraße 1.000 moderne Betten in komfortablen Zimmern und in
einem von innen heraus entwickelten Krankenhaus der kurzen Wege vorhalten. Der
Neubau verfügt zudem über weitere und neue moderne Operationsräume, u.a. mit
einem intraoperativen CT, über Eingriffs- und Behandlungsräume, über eine neue
Zentrale Notaufnahme mit einem gemeinsamen Tresen mit integrierter
Bereitschaftsdienstzentrale, über neue Kreißsäle und neue Wochenstationen.

Leistungsentwicklung

Im vorläufigen Jahresergebnis 2018 für das kommunale Krankenhaus und seine
Tochterunternehmen in Höhe von 1.735.000 Euro nach Steuern hat der Konzern das
negative Jahresergebnis der Marienhospital Darmstadt GmbH in Höhe von -3,8
Millionen Euro ausgeglichen. Der Gesamtumsatzerlös des Konzerns lag in 2018 bei
235 Millionen Euro.

Das Klinikum Darmstadt alleine erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von 217
Millionen Euro (2017 bei 211 Millionen Euro – das entspricht einem Plus von 2,8
Prozent). Das operative Ergebnis (EBIT engl. earnings before interest and taxes
„Gewinn vor Zinsen und Steuern“) lag bei 6,8 Millionen Euro, die EBIT-Marge
bei 3,03 Prozent. EBITDA, der Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf
Sachanlagen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände betrug
11,2 Millionen Euro, die EBITDA-Marge bei 4,95 Prozent. Das führte zu dem
Jahresergebnis des Klinikums von 3,67 Millionen Euro (nach Steuern).

Attraktiver Arbeitgeber sucht Fachpersonal

Als wachsender Arbeitgeber ist die Klinikum Darmstadt GmbH ständig auf der
Suche nach neuen Mitarbeitenden – vor allem in der Pflege. Um den spürbaren
Fachkräftemangel in spezifischen Bereichen (vor allem in Intensiv- und
OP-Pflege aber auch beim medizinischen Fachpersonal) abzufedern, setzt die
Klinikum Darmstadt GmbH den Kurs der Aus- und Fortbildung der eigenen
Mitarbeitenden fort. Auch in 2018 wurden erneut 50 Auszubildende in der
Gesundheits- und Krankenpflege eingestellt. 78 neue Ausbildungsplätze gab es
insgesamt – darunter erstmals acht Plätze für angehende Hebammen und
Entbindungspfleger. Dazu setzt das Haus auch auf sichtbare Marketingaktivitäten
im Stadtraum: Erstmals fährt eine Straßenbahn im Netz der Heag mobilo ein Jahr
und wirbt mit eigenen Pflegekräften für den Beruf und die Möglichkeiten, die
persönlichen Stärken im Team ausleben zu können.

Mit der Gründung einer hauseigenen Akademie stärkt das Haus seine Qualitäten
als Arbeitgeber mit vielfältigsten Karrieremöglichkeiten. Die Auszeichnungen
Top-Karrierechancen in Krankenhäusern und Digital-Champion der Zeitungen Focus
und Focus-Money für 2018 bescheinigen diese; ebenso wie einen hohen Stellenwert
der Digitalisierung. Diese ist im Klinikum Darmstadt direkt bei der
Geschäftsführung als Managementaufgabe angesiedelt und mit einem Budget von 3
Prozent des Jahresumsatzes deutlich höher ausgestattet als in anderen
Krankenhäusern.

Angebote für Mitarbeitende umfassen Finanzielles wie Leistungen der
Zusatzversorgungskasse (im Durchschnitt pro Mitarbeitenden 4.750 Euro pro
Jahr), vergünstigtes Job-Ticket, Hilfe bei der Wohnungssuche, Personalverkauf
und Schulungsprogramme, Entlastungen auf Stationen, Kultur der offenen Türen,
Führungsleitlinien und vieles mehr. Das Klinikum Darmstadt stellt sich den
Herausforderungen und will auch weiterhin ein unverzichtbarer Partner für die
Gesundheitsversorgung der Menschen in Südhessen bleiben – ebenso wie ein
attraktives Krankenhaus der Maximalversorgung sowohl für Patientinnen und
Patienten als auch für Fachpersonal.

Quelle: Pressemitteilung, 31.05.2019

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erschienen am Freitag, 31.05.2019
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