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Klinikum Itzehoe mit positivem Jahresergebnis

Klinikum Itzehoe mit positivem Jahresergebnis (Pressemitteilung).

Damit hätte vor einem Jahr niemand gerechnet: Das Klinikum weist im Jahresergebnis 2020 einen Überschuss von 711.000 Euro aus – und das trotz der Einschränkungen, die die Corona-Pandemie mit sich...

Damit hätte vor einem Jahr niemand gerechnet: Das Klinikum weist im Jahresergebnis 2020 einen Überschuss von 711.000 Euro aus – und das trotz der Einschränkungen, die die Corona-Pandemie mit sich brachte. Das Ergebnis ist weitaus besser als prognostiziert“, erklärte
Krankenhausdirektor Bernhard Ziegler, der den nunmehr geprüften Jahresabschluss in der jüngsten Verbandsversammlung vorstellte. Am Ende des Jahres 2019 stand noch ein Minus
von 3,8 Millionen Euro.

Angesichts der Corona-Pandemie musste der Normalbetrieb in vielen Monaten des Jahres
2020 drastisch heruntergefahren werden und es fand fast nur noch Notfallversorgung statt.
Die Zahl der stationären Fälle sank um 2023 im Vergleich zu 2019, entsprechend niedriger
fielen auch die Erlöse aus. Dazu, dass am Ende trotzdem ein Plus unter dem Strich stand,
haben vier Faktoren beigetragen: „Zum einen hat der Rettungsschirm des Bundes gegriffen“,
so der Krankenhausdirektor. Positive Auswirkungen gab es auch dadurch, dass durch neue
Regelungen bei der Abrechnung mit den Kassen die Pflegekosten ausgegliedert und erstattet
werden. Die Senkung der Mehrwertsteuer von Juli bis Ende Dezember trug ebenfalls ihren
Teil zum Ergebnis bei. Und nicht zuletzt gab es einen Kreiszuschuss von 1,5 Millionen Euro.

Vom positiven Jahresergebnis profitieren auch die Mitarbeiter, die über den Zweckverband im
Klinikum Itzehoe beschäftigt sind: Erstmals nach mehreren Jahren kann wieder eine
Jahressonderzahlung an sie ausgeschüttet werden. Darüber freut sich Rainer Naudiet,
Vorsitzender des Aufsichtsrates und der Verbandsversammlung, besonders: „Es ist erfreulich,
dass wir mit dem Kreis-Zuschuss bewirken konnten, dass die Mitarbeiter des Klinikums und
an der positiven Entwicklung teilhaben können.“ Diese hätten durch ihr Engagement
schließlich auch erheblich dazu beigetragen, die schwierige Situation zu meistern,
unterstreicht er ebenso wie Verbandsvorsteher Dr. Reinhold Wenzlaff.

Wenn der Kreis das Klinikum mit zusätzlichen Mitteln unterstütze, sei es wichtig, dass diese
auch an guter Stelle eingesetzt werden und weder einfach im großen Ganzen verpuffen noch
als Selbstverständlichkeit angesehen werden, betont Wenzlaff. Deshalb verknüpfte die
Verbandsversammlung ein Projekt, das dort vorgestellt wurde, gleich mit einer Finanzierungs-Idee:
Es soll ein modulares Monitoringsystem angeschafft werden, das durch die
Vereinheitlichung sicherstellt, dass Patientendaten und Alarmierungen bei einer Verlegung
innerhalb des Hauses auch während des Transports erhalten bleiben und an jedem Messplatz
abrufbar sind. Vielleicht, so der Vorschlag der Verbandsversammlung, können die dafür
veranschlagten 3,5 Millionen Euro über einen projektgebundenen Zuschuss des Kreises
verteilt auf zwei Jahre finanziert werden. „Die Anschaffung wird erheblich zur Qualität der
Patientenversorgung beitragen“, meint Naudiet.

Ob auch das Jahr 2021, das in den ersten Monaten ebenfalls stark durch Corona geprägt war,
mit einem positiven Ergebnis abschließen kann, steht für Krankenhausdirektor Bernhard
Das Klinikum Itzehoe ist eines der größten Krankenhäuser in Schleswig-Holstein und Lehrkrankenhaus
der Universitäten Kiel, Lübeck und Hamburg. Unseren Patienten bieten wir innovative medizinische
Versorgung auf hohem Niveau und individuelle Pflege nach neuesten Standards. Als Unternehmen mit
rund 2.400 Mitarbeitern, davon mehr als 200 Auszubildende, sind wir effizient und zukunftsorientiert
aufgestellt. Wirtschaftlicher Erfolg bestätigt unsere Arbeit. Wir sind Mitglied des Krankenhausverbundes
6K mit über 11.000 Mitarbeitern. Weitere Infos unter: www.klinikum-itzehoe.de
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Ziegler mit Blick auf
die weitere Entwicklung der Corona-Situation derzeit noch in den Sternen: „Wir arbeiten darauf
hin, ein ausgeglichenes Ergebnis zu erreichen“, sagt er. „Aber wir wissen alle nicht, was das
zweite Halbjahr bringen wird.“

Quelle: Pressemitteilung, 23.06.2021

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erschienen am Donnerstag, 24.06.2021