Klinikum Nürnberg: Medizinkonzept für Übernahme steht





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Klinikum Nürnberg: Medizinkonzept für Übernahme steht

Das Klinikum Nürnberg übernimmt 2027 die Hallerwiese-Cnopfsche Kinderklinik und stellt das medizinische Konzept vor (Pressemeldung).



Fünf Monate vor dem geplanten Trägerwechsel zum 1. Januar 2027 haben das Klinikum Nürnberg und die Klinik Hallerwiese-Cnopfsche Kinderklinik ihr gemeinsames Medizinkonzept vorgestellt



Klinikum Nürnberg und Hallerwiese-Cnopfsche Kinderklinik legen gemeinsames Medizinkonzept vor

Das Medizinkonzept sieht eine klare Standortspezialisierung, schrittweise Umsetzung ab 2028 und das Ziel vor, bundesweit einen der größten pädiatrischen Versorger zu schaffen.

Der künftige Campus Hallerwiese wird ab 2028 zur großen Frauenklinik mit Geburtshilfe und Brustzentrum ausgebaut, während das Klinikum Nürnberg seine gesamte Gynäkologie dorthin verlagert.

In der Kinder- und Jugendmedizin bleiben beide Standorte aktiv; das Perinatalzentrum Level 1 für höchste Risikofälle konzentriert sich auf den Campus Süd, die Cnopfsche Kinderklinik bleibt perinataler Schwerpunkt.

Die Kinderonkologie verbleibt zunächst auf dem Campus Hallerwiese und soll perspektivisch auf den Campus Süd wechseln; Innere Medizin, Notaufnahme und Intensivmedizin werden ab 2028 auf dem Campus Nord zusammengeführt.

Im Übergangsjahr 2027 läuft der Betrieb für Mitarbeitende und Patienten weitgehend unverändert; die meisten strukturellen Änderungen greifen erst ab 2028, wenn die Kinderklinik-Neubauten beider Häuser fertig sind.

Beide Häuser betreuen derzeit jeweils rund 3.000 Geburten und 7.000 pädiatrische Patienten stationär pro Jahr; die Namen Cnopfsche Kinderklinik und Hallerwiese bleiben als Ortsbezeichnungen unter der Dachmarke Klinikum Nürnberg erhalten.

Das Konzept zeigt eine seltene Klarheit in der Aufgabenteilung: Statt vage Synergien zu versprechen, werden konkrete Verlagerungen benannt – Gynäkologie auf den Campus Hallerwiese, Perinatalzentrum Level 1 auf den Campus Süd.

Dass die großen Schritte erst 2028 greifen, also nach Fertigstellung der Neubauten, ist pragmatisch: Strukturveränderungen ohne adäquate Räumlichkeiten zu erzwingen, wäre kontraproduktiv.

Die entstehende Kombination aus zwei großen Geburtskliniken und einem integrierten Kinderklinikum an mehreren Standorten macht Nürnberg zu einer der leistungsfähigsten perinatalen und pädiatrischen Versorgungsregionen Deutschlands.

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