Anzeige Anzeige: ID Berlin GmbH ×

Klinikum Region Hannover mit neuem Leiter der Unternehmensentwicklung myDRG Stellenmarkt Gesundheitswesen

« Keine Fusion der Krankenhaeuser in Bitburg und Wittlich geplant | Klinikum Region Hannover mit neuem Leiter der Unternehmensentwicklung | 20 Kliniken mit mehr als 7000 Betten verzeichne der Krankenhausplan NRW fuer die Stadt Koeln »

 

Klinikum Region Hannover mit neuem Leiter der Unternehmensentwicklung

Klinikum Region Hannover mit neuem Leiter der Unternehmensentwicklung (Pressemitteilung).

Dr. Michael Stufler übernimmt Aufgabe im KRH zum Juni 2019 ​Leitet den Bereich Organisations- und Unternehmensentwicklung. Der Bereich für Organisations- und Unternehmensentwicklung hat einen neuen Leiter. Dr. Michael Stufler übernimmt...

Dr. Michael Stufler übernimmt Aufgabe im KRH zum Juni 2019 ​Leitet den Bereich Organisations- und Unternehmensentwicklung. Der Bereich für Organisations- und Unternehmensentwicklung hat einen neuen Leiter. Dr. Michael Stufler übernimmt die Aufgabe zum Juni 2019.
Stufler ist derzeit noch bei der AKH Gruppe in Celle tätig. Dort verantwortet er das strategische Medizincontrolling. „Dr. Stufler passt genau zum KRH“, betont Dr. Matthias Bracht, KRH Geschäftsführer Medizin. „Zum einen ist er ein Kenner des
hoch komplexen deutschen Gesundheitswesens, zum anderen hat er ein feines
Gespür für die Chancen und Notwendigkeiten, die sich für Krankenhäuser darin
bieten.“ Zu Stuflers Aufgaben wird es gehören, die Strategieentwicklung
zusammen mit den Experten in den medizinischen Fachgruppen zu begleiten und
voranzutreiben. „Unsere Medizinstrategie 2025 steht, jedoch bedeutet Stillstand
Rückschritt“ konkretisiert der Medizingeschäftsführer. „Insofern ist es
unbedingt notwendig, weiter in dem Prozess einer stetigen Zukunftsausrichtung
in diesem Bereich zu bleiben.“

Stufler ist Facharzt für Innere Medizin und Gesundheitsökonom (FHW Berlin). Er
wuchs in Mainz in einer Arztfamilie auf. Dass die Wahl, ein Medizinstudium zu
beginnen, die richtige war, bestätigte sich während seines Zivildienstes im
Universitätsklinikum Mainz. Seine Dissertation schrieb er über die
Stickstoffbilanz bei Intensivpatienten, anschließend beschäftigte er sich in
der Klinik für Gastroenterologie mit der Erforschung von chronisch
entzündlichen Darmerkrankungen. Danach wechselte er nach Berlin, zunächst ins
Institut für Pharmakologie der Freien Universität Berlin und dann ans
Uniklinikum Steglitz, wo er seine Facharztausbildung absolvierte. In dieser
Phase entdeckte er auch sein Interesse für die ökonomischen Zusammenhänge in
der Gesundheitsversorgung. „Ich wollte damals wissen, was es eigentlich kostet,
wenn man ein großes Blutbild von einem Patienten machen ließ oder eine
Röntgenaufnahme. Das konnte mir damals niemand beantworten“, erinnert sich der
58-Jährige. „Zufällig fand ich dann einen Artikel darüber, dass man in einem
Abendstudium berufsbegleitend Gesundheitsökonomie an der Fachhochschule für
Wirtschaft in Berlin studieren konnte. Da meldete ich mich dann an.“

Aus dem reinen Interesse wuchs schließlich eine Krankenhauskarriere. Stufler
übernahm die Leitung des Medizincontrollings am Uniklinikum Steglitz, bereitete
dort die DRG Einführung vor und etablierte „Transparenzgespräche“ mit den
Fachabteilungen. Ab 2006 war er dann Leiter des Medizincontrollings, der
Fallkostenkalkulation und der Qualitätssicherung der gesamten Berliner Charité.
Es folgten Stationen am Universitätsklinikum Gießen-Marburg und am
Universitätsklinikum Leipzig.

„In den zurückliegenden Jahren habe ich begonnen, das KRH Klinikum Region
Hannover mit professionellem Interesse zu begleiten“, gesteht der Experte. „Die
jüngsten Entwicklungen und die Dynamik, die das Unternehmen mit seiner
besonderen Struktur entfaltet hat, haben mich dabei beeindruckt. Ich freue mich
sehr darauf, hier meinen Beitrag dazu leisten zu können, Versorgungsangebote
stringent vom eigentlichen Bedarf der Patientinnen und Patienten her denken zu
dürfen.“ Dr. Contenance, wie ihn manche seiner Kollegen am Uniklinikum Steglitz
nannten, beschäftigt sich in seiner Freizeit gerne mit diversen Pflanzen, die
er mit Freude hegt und pflegt und wenn möglich vermehrt. Der Vater eines
erwachsenen Sohnes und einer erwachsenen Tochter freut sich besonders auf die
Möglichkeit, in Hannover mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren zu können.

Quelle: Pressemitteilung, 13.05.2019

- - - - - -



erschienen am Dienstag, 14.05.2019
Anzeige Anzeige: ID GmbH ×