Krankenhaus Pirmasens bleibt klassische Klinik
Krankenhaus Pirmasens verliert spezialisierte OP-Leistungen, wird aber nicht zur Regioklinik (SWR).
Das Städtische Krankenhaus Pirmasens gehört nicht zu den sieben Standorten, die in Rheinland-Pfalz zu Regiokliniken werden. Einige Leistungen jedoch fallen weg, darunter Eingriffe an Leber und Bauchspeicheldrüse sowie Revisions-Operationen an Knie und Hüfte.
Krankenhaus Pirmasens bleibt klassische Klinik, verliert aber einzelne Eingriffe
Pirmasens, 1.9.2026, 16:17 Uhr
Geschäftsführer Christian Koop wertet die Zuweisung der Leistungsgruppen als positiv und sieht dadurch Planungssicherheit für den Standort.
Die Kernbereiche seien zugewiesen, wodurch die Klinik für die Zukunft eine gewisse Planungssicherheit habe.
Ab Januar 2027 bezahlen die Krankenkassen in der Regel nur noch Leistungen, die das Land dem jeweiligen Krankenhaus zugewiesen hat.
Für Patienten aus der Westpfalz kann das bei planbaren Eingriffen weitere Anfahrtswege bedeuten, etwa nach Kaiserslautern, Mainz oder Ludwigshafen.
Auch das Nardini Klinikum mit den Standorten Zweibrücken und Landstuhl wird nicht zur Regioklinik verkleinert.
Unklar ist dort, ob das bisherige Verbundmodell mit zwei rund 23 Kilometer entfernten Standorten bestehen bleiben kann.
Grund ist die neue Zwei-Kilometer-Regel der Reform, wonach weiter voneinander entfernte Gebäude nicht mehr als ein Standort gelten.
Das Nardini Klinikum hat deshalb einen Ausnahmeantrag gestellt, um weiterhin als ein Krankenhaus mit zwei Betriebsstätten zu gelten.
