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Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara: Die Schwestern von der heiligen Elisabeth verlassen Halle (Saale)

Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara: Die Schwestern von der heiligen Elisabeth verlassen Halle (Saale) (Pressemitteilung).

Nach rund 130 Jahren verlassen die Schwestern von der heiligen Elisabeth die Stadt Halle (Saale). Mit einem Abschlussgottesdienst unter der Leitung von Bischof Dr. Gerhard Feige endete am heutigen Tag...

Nach rund 130 Jahren verlassen die Schwestern von der heiligen Elisabeth die Stadt Halle (Saale). Mit einem Abschlussgottesdienst unter der Leitung von Bischof Dr. Gerhard Feige endete am heutigen Tag die Zeit des aktiven Wirkens der Kongregation in der Saalestadt. Die
verbliebenen 16 Schwestern werden künftig an verschiedenen Orten im Bundesgebiet leben. Mit der Gründung des Krankenhauses St. Elisabeth und St. Barbara Halle (Saale) vor fast 125 Jahren
haben die Schwestern einen entscheidenden Beitrag zur Gesundheitsversorgung in
Halle und der Region geleistet und dem Anspruch an das christliche Krankenhaus,
ganzheitliche Medizin und den Patientenwillen in den Vordergrund zu stellen, in
der Stadt Halle ein unverwechselbares Gesicht gegeben.

Schwester M. Dominika Kinder, langjährige Provinzoberin und Stellvertretende
Aufsichtsratsvorsitzende des Elisabeth Vinzenz Verbundes als Gesellschafter des
Krankenhauses, begleitete aktiv die Vorbereitungen für den Wegzug der
Ordensschwestern. Sie betont: „Für die Schwestern geht eine Ära zu Ende. Zurück
bleiben ein gut funktionierendes, anerkanntes Krankenhaus mit zwei Standorten
in der Stadt und jede Menge Erinnerungen an die Zeit mit den Schwestern. Bei
den Mitarbeitenden, bei ehemaligen Patienten und vielen Bürgern – Christen wie
auch Nichtchristen.“

Thomas Wüstner, Geschäftsführer des Krankenhauses, dankte den Schwestern von
der heiligen Elisabeth für ihren generationsübergreifenden Einsatz und ihren
unermüdlichen Dienst am Menschen: „Das Krankenhaus St. Elisabeth und St.
Barbara hat eine feste Basis, die von Persönlichkeiten mit Mut, festem Glauben
und Pioniergeist geschaffen worden ist. Von den Schwestern konnten und können
wir viel lernen – unter anderem, in jeder Situation das Mögliche für die
Menschen zu tun, die sich uns anvertrauen. Unsere Patientinnen und Patienten
bringen nicht nur ein körperliches oder seelisches Leiden mit. Sie haben Fragen
und nur, wer selbst über Orientierung verfügt, kann sie an andere weitergeben.
Deshalb ist und bleibt der Auftrag der Schwestern von der heiligen Elisabeth so
wichtig für uns.“

FrauenOrte
An das Wirken der Schwestern in Halle wird unter anderem eine
„FrauenOrte“-Tafel an jedem der beiden Krankenhausstandorte erinnern. Die
Übergabe der Tafeln erfolgte im Rahmen der Verabschiedungs-Feierlichkeiten im
Klostergarten am Standort St. Elisabeth. Anke Triller, Koordinatorin der
FrauenOrte Sachsen-Anhalt (www.frauenorte.net), überreichte die Auszeichnung
und zeigte sich erfreut: „Vor mehr als 20 Jahren wurde das FrauenOrte-Projekt
hier in Sachsen-Anhalt entwickelt und mittlerweile als Idee in anderen
Bundesländern aufgegriffen. Mit der Etablierung der Wirkungsstätte der
Kongregation der Schwestern von der heiligen Elisabeth als nunmehr 52.
FrauenOrt Sachsen-Anhalts wird an deren 130-jährige Verdienste in Halle
erinnert und damit ein weiteres Kapitel Frauengeschichte öffentlich sichtbar
gemacht.“

Quelle: Pressemitteilung, 27.05.2021

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erschienen am Freitag, 28.05.2021