Krankenhaus Templin erreicht Basisnotfallversorgungsstufe





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Krankenhaus Templin erreicht Basisnotfallversorgungsstufe

Das Sana-Krankenhaus Templin hat die Prüfung nach der Notfallstufen-Richtlinie erfolgreich bestanden (Nordkurier).



Das Sana-Krankenhaus Templin hat die Prüfung des Medizinischen Dienstes nach der Notfallstufen-Richtlinie erfolgreich bestanden und erfüllt sämtliche Strukturmerkmale der Basisnotfallversorgungsstufe.



Sana-Krankenhaus Templin besteht Prüfung nach Notfallstufen-Richtlinie

Templin, 02.08.2026 08:00 Uhr

Dr. Britta Brien, Geschäftsführerin der Sana Kliniken Berlin Brandenburg GmbH, bezeichnet die Bestätigung als wichtigen Qualitätsnachweis, der das Engagement der Mitarbeitenden bestätige.

Damit werde die Rolle des Krankenhauses als zentraler Anlaufpunkt für die Notfallversorgung in der Nordwest-Uckermark gestärkt.

Die bundesweit geltende Notfallstufen-Richtlinie definiert verbindliche Anforderungen für Krankenhäuser, die an der stationären Notfallversorgung teilnehmen.

Die Basisnotfallversorgung umfasst laut Pressesprecherin Kati Brand qualifiziertes Fachpersonal, definierte medizinisch-technische Ausstattung sowie klar geregelte organisatorische Abläufe.

Klinikdirektor Florian Schulz verweist auf die ständige Verfügbarkeit von Operationskapazitäten, Notfallendoskopie und Intensivmedizin sowie die Einbindung in ein zertifiziertes Lokales Traumazentrum und das ANNOTeM-Netzwerk für akutneurologische Versorgung mit telemedizinischer Unterstützung.

Als Teil der Sana Kliniken AG profitiere der Standort zudem vom konzernweiten fachlichen Austausch.

Unter Verantwortung des Leitenden Arztes der Zentralen Notaufnahme, Dr. Özcan Akman, sowie Bereichsleiterin Liza Viergutz werden die Mitarbeitenden regelmäßig fortgebildet.

Nicht alle Krankheitsbilder können am Standort abschließend behandelt werden.

Gynäkologische und urologische Patient:innen können mangels entsprechender Fachabteilungen nicht vollständig versorgt werden.

Die Stärke des Hauses liegt laut Akman in der Grund- und Notfallversorgung der Inneren Medizin und Chirurgie.

Bei komplexeren Fällen werden Patient:innen zunächst stabilisiert und anschließend in spezialisierte Partnerkliniken verlegt.

Schulz ordnet dieses Vorgehen als deckungsgleich mit den Zielen der Krankenhausreform ein, wonach komplexe Eingriffe künftig verstärkt an spezialisierten Standorten gebündelt werden sollen, während die wohnortnahe Grund- und Notfallversorgung im ländlichen Raum erhalten bleibt.

Das Sana-Krankenhaus Templin ist ein Krankenhaus der Grundversorgung mit 96 Planbetten, das jährlich rund 5.000 Patient:innen stationär und 6.000 ambulant betreut, bei 187 Vollkräften.

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