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Neuer kaufmännischer Direktor St. Georg Krankenhaus Leipzig

Klinikum St. Georg Leipzig schafft neue Führungsposition eines Kaufmännischen Direktors (Pressemeldung).



Das Klinikum St. Georg Leipzig beruft zwei erfahrene Führungskräfte: Dr. med. Ibrahim Alkoudmani übernimmt die Leitung der Klinik für Thoraxchirurgie als neuer Chefarzt, David Kayser tritt die neu geschaffene Position des Kaufmännischen Direktors an. Beide Berufungen unterstreichen den Anspruch des Klinikums, medizinische Exzellenz und wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit konsequent weiterzuentwickeln.

Dr. med. Ibrahim Alkoudmani – Neuer Chefarzt der Klinik für Thoraxchirurgie

Das Klinikum St. Georg gewinnt mit Dr. med. Ibrahim Alkoudmani einen ausgewiesenen Spezialisten auf dem Gebiet der der chirurgischen Behandlung von Lungenerkrankungen und anderen Erkrankungen des Brustkorbs. Der Facharzt für Thoraxchirurgie und Viszeralchirurgie verfügt über eine fundierte universitäre Ausbildung und langjährige klinische Erfahrung an einem der renommiertesten Zentren Deutschlands. Als Chefarzt der Klinik für Thoraxchirurgie wird er mit seiner besonderen thoraxchirurgischen Expertise das standortübergreifende Lungenkrebszentrum – Leipziger Allianz gegen Lungenkrebs (Klinikum St. Georg und St. Elisabeth-Krankenhaus) stärken und das operative Leistungsspektrum inkl. der bereits etablierten robotischen Chirurgie und die wissenschaftliche Ausrichtung weiterentwickeln.

„Mit Dr. Alkoudmani gewinnt das Klinikum einen Thoraxchirurgen, der höchste operative Expertise mit einem tiefen Verständnis für interdisziplinäre Versorgung verbindet. „Ich bin überzeugt, dass er unsere Klinik für Thoraxchirurgie nachhaltig prägen und trotz der schwierigen politischen Rahmenbedingungen eine überregional wirksame exzellente medizinische Versorgung komplexer Erkrankungen der Lunge zusammen mit unseren Kooperationspartnern sicherstellen wird. Er trifft dabei auf ein fachlich versiertes und hoch motiviertes Team. An dieser Stelle möchte ich dem kommissarischen Leiter Dr. Ettrich ausdrücklich danken, der die Klinik in der Übergangszeit mit großem Engagement übernommen hat und weiterhin eine wichtige Rolle in der Klinik und dem Lungenkrebszentrum spielen wird“, so Prof. Michael Geißler, Geschäftsführer des Klinikums.

Dr. Alkoudmani war zuletzt als Leitender Oberarzt für Thoraxchirurgie an der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax-, Transplantations- und Kinderchirurgie des Universitätsklinikums Gießen und Marburg (UKGM) tätig – eine der führenden chirurgischen Abteilungen Deutschlands. Dort war er ein zentrales Mitglied der Sektion Thoraxchirurgie sowie des interdisziplinären Lungenkrebszentrums Mittelhessen und trug maßgeblich zur klinischen und wissenschaftlichen Weiterentwicklung bei. Er trägt die europäische Zusatzbezeichnung FUEBTS (Fellow of the European Board of Thoracic Surgery), mit klinischem Schwerpunkt auf der minimal-invasiven Thoraxchirurgie – insbesondere roboterassistierten und videoassistierten Verfahren (RATS/VATS) – sowie der onkologischen Lungenchirurgie. Am UKGM etablierte und leitete er zudem das DaVinci-Programm für roboterassistierte Thoraxchirurgie und baute diesen Bereich systematisch auf.

„Ich freue mich darauf, die Thoraxchirurgie hier weiterzuentwickeln und gemeinsam mit einem erfahrenen Team moderne, schonende Therapieverfahren auf höchsten operativen und wissenschaftlichen Niveau für unsere Patienten sowie Zuweiser und Kooperationspartner anzubieten. Das Klinikum St. Georg ist für Leipzig und die Region ein unverzichtbarer Versorger“, erklärt Dr. Alkoudmani bei Dienstantritt.

David Kayser – Neuer Kaufmännischer Direktor

Mit David Kayser besetzt das Klinikum St. Georg eine neu geschaffene Führungsposition: Als Kaufmännischer Direktor nimmt er eine Position ein, die mit strategischen Inhalten nahe an der Geschäftsführung und operativen Themen mit inhaltlicher Zuordnung zu den verschiedenen Geschäftsbereichen und Tochtergesellschaften der Unternehmensgruppe eine wichtige Schnittstelle besetzt. „David Kayser bringt alles mit, was wir für diese Funktion gesucht haben: langjährige kaufmännische Expertise, bewiesen in anspruchsvollen Sanierungslagen, gepaart mit echter Affinität zu Medizin und Pflege. Ich freue mich, ihn im Führungsteam willkommen zu heißen“, erklärt Claudia Pfefferle, Geschäftsführerin des Klinikums.

Kayser hat langjährige Führungserfahrung in komplexen Krankenhausstrukturen verschiedener Träger und Versorgungsstufen. Zuletzt war er seit August 2024 als Klinikgeschäftsführer der Schön Kliniken Rendsburg und Eckernförde tätig. Dort verantwortete er zwei Standorte sowie das angeschlossene MVZ mit dem Schwerpunkt auf strategischer Neuausrichtung, wirtschaftlicher Sanierung und Integration in die Konzernstrukturen der Schön Klinik Gruppe.

„Für mich sind betriebswirtschaftliche Solidität und medizinische Qualität zwei Seiten derselben Medaille. Ich habe mich bewusst für das Klinikum St. Georg entschieden, um hier meine gesamte Erfahrung im Rahmen der weiteren Konsolidierung vollumfänglich einzubringen mit dem Ziel, das Klinikum weiter als leistungsstarken Gesundheitsversorger für Leipzig und Umgebung zu positionieren und zugleich gemeinsam mit den Mitarbeitenden und der Geschäftsführung die wirtschaftliche Stabilität und Zukunftsfähigkeit des Hauses weiter zu stärken“, führt Kayser weiter aus.

St. Georg Unternehmensgruppe:
Die St. Georg Unternehmensgruppe gehört zu den größten und traditionsreichsten Gesundheitseinrichtungen in Mitteldeutschland. Jährlich werden mehr als 160.000 Patienten stationär und ambulant behandelt. In den kommenden Jahren erfährt das Klinikum am Standort Eutritzsch die umfassendste Investition in die bauliche Infrastruktur seit Bestehen.

Das neue Ambulanzzentrum wurde 2022 eröffnet. Nun folgt der Bau des neuen Zentralgebäudes, mit dem das Klinikum die Entwicklung zu einer der modernsten Gesundheitseinrichtungen im Raum Leipzig vollziehen wird.

Das Eltern-Kind-Zentrum zu dem der Kreißsaal, die Neonatologie und die neue Kinderüberwachungsstation gehören, bietet eine umfassende und beste medizinische Versorgung in familienfreundlicher Atmosphäre.

Die Klinik für Infektiologie/Tropenmedizin ist eines von sieben Kompetenz- und Behandlungszentren für hochkontagiöse Erreger in Deutschland und versorgt Patienten auf höchstem medizinischem Niveau im Raum Mitteldeutschland. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Fachbereiche Infektiologie, Tropenmedizin, Nephrologie und Rheumatologie sowie des Medizinischen Zentrallabors ist das Klinikum wesentlich an aktuellen klinischen Studien, auch mit externen Partnern, beteiligt.

Das Schwerbrandverletztenzentrum am Klinikum St. Georg behandelt jährlich bis zu 200 Brandverletzte. Als einziges Zentrum dieser Art in Sachsen behandelt es nicht nur Brandverletzte aus dem gesamten Bundesland, sondern auch aus den angrenzenden Bundesländern Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg und Bayern.

Die St. Georg Unternehmensgruppe mit ihren sieben Tochtergesellschaften und vier Krankenhausstandorten – der Unternehmenssitz sowie zwei weitere befinden sich in Leipzig und einer in Wermsdorf – beschäftigt rund 3.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Als Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Leipzig bildet das Klinikum Medizinstudenten aus. In der Medizinischen Berufsfachschule erlernen über 250 Auszubildende einen Pflegeberuf. Ein weiterer Teil der Unternehmensgruppe ist das Städtische Klinikum „St. Georg“, Eigebetrieb der Stadt Leipzig, zu dem das Zentrum für Drogenhilfe, die Klinik für Forensische Psychiatrie und eine sozialtherapeutische Wohnstätte gehören. Gesellschafter der Klinikum St. Georg gGmbH, dessen Geschichte mehr als 800 Jahre zurückreicht, ist die Stadt Leipzig.

www.sanktgeorg.de

Quelle: Pressemeldung, 11.05.2026

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