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Politischer Roundtable zur Geburtshilfe in Leisnig

Politischer Roundtable zur Geburtshilfe in Leisnig (Pressemitteilung).

Am 14. Januar folgten zehn politische Vertreter aus Leisnig und dem Landkreis Mittelsachsen der Einladung von Helios zu einem politischen Roundtable. Präsentiert wurden die Leistungen für Schwangere und Eltern im...

Am 14. Januar folgten zehn politische Vertreter aus Leisnig und dem Landkreis Mittelsachsen der Einladung von Helios zu einem politischen Roundtable. Präsentiert wurden die Leistungen für Schwangere und Eltern im neuen Helios Netzwerks Geburtshilfe. Unser Netzwerk zwischen Leisnig und Schkeuditz lebt, betont
Prof. Sebastian Heumüller, Regionalgeschäftsführer der Helios Region Ost. Dies schließt die Verlagerung des stationären
geburtshilflichen Angebots nach Schkeuditz ein. In Leisnig wird es zukünftig
ein bereites geburtshilfliches Serviceangebot zur Vor- und Nachbetreuung
Schwangerer geben, jedoch keine Entbindungen mehr. Der runde Tisch mit
Vertretern der Städte Leisnig und Döbeln, des Landkreises Mittelsachsen, der Bundes- und
Landesebene fand Corona-bedingt virtuell statt. Vorgestellt wurden die
Leistungen des Helios Netzwerks Geburtshilfe, das zum
Jahresbeginn ins Leben gerufen wurde. Diskutiert wurden darüber hinaus die
Perspektiven des Klinikstandortes im Bereich der Kinder- und Jugendmedizin, die
in Leisnig durch Kooperationen mit dem Herzzentrum Leipzig und dem Leipziger
Universitätsklinikum gestärkt werden soll.

Das erklärte gemeinsame Ziel der Helios Klinik Leisnig sowie der politischen
Entscheidungsträger im Zuge des runden Tisches ist es, sich weiterhin für eine
qualitativ hochwertige medizinische Versorgung in der Region stark zu machen,
um eine umfassende wohnortnahe Betreuung für Jung und Alt zu sichern.

Bereits seit einiger Zeit kooperiert die Helios Klinik Leisnig mit der
Geburtshilfe in Schkeuditz. „Wir wissen um die Umstände der Verlagerung der
Geburtsmedizin und tun unser Bestes, auch nach wie vor vollumfänglich für
unsere Schwangeren da zu sein. Daher freue ich mich, dass wir mit der Helios
Klinik Schkeuditz einen verlässlichen Partner an der Seite haben und das Helios
Netzwerk Geburtshilfe nutzen können“, so Dr. René Schwarz, Ärztlicher Direktor
der Helios Klinik Leisnig. Es ermögliche, Schwangere auch vor und nach der
Geburt in Leisnig zu betreuen. „Bereits seit April 2019 ist Chefarzt Dr.
Yemenie Aschalew an beiden Standorten tätig und trägt so zu einer optimalen
Vernetzung bei.“ Die Geburt finde in der Schkeuditzer Klinik statt.

Im Netzwerk Geburtshilfe ist ein Hebammenstützpunkt in Leisnig mit vielen
Beratungs- und Serviceangeboten sowie eine Hebammenpraxis zur
Geburtsvorbereitung und -nachbetreuung geplant. Prof. Sebastian Heumüller: „Die
Hebammen sind an beiden Standorten aktiv, kümmern sich im Vorfeld in Leisnig um
die Schwangeren und sind auch bei der Entbindung in Schkeuditz an ihrer
Seite.“

Hintergrund dieser Entscheidung ist der anhaltende Fachärztemangel in diesem
Bereich in Leisnig, der sich trotz intensiver Bemühungen nicht dauerhaft lösen
ließ. Das führt dazu, dass die Helios Klinik Leisnig eine dauerhafte
qualifizierte stationäre Betreuung werdender Mütter nicht aufrechterhalten
kann.

„Im Helios Netzwerk Geburtshilfe setzen wir auf ein Angebot, das eine sichere,
komfortable Entbindung in Schkeuditz ermöglicht“, so der
Regionalgeschäftsführer Dies habe man im Gespräch deutlich machen können. „Die
Beratungen verliefen sehr offen und konstruktiv. Bei allem Bedauern für die
Situation haben wir auch Verständnis für die Entscheidung erhalten. Gleichzeit
wird es in Kürze einen gemeinsamen Termin geben, indem weitere Optionen
besprochen werden.

Quelle: Pressemitteilung, 14.01.2021

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erschienen am Freitag, 15.01.2021