Sicherstellungszuschlag für Westküstenklinikum





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Sicherstellungszuschlag für Westküstenklinikum

Westküstenkliniken in Heide und Brunsbüttel bekommen Förderung (NDR).



Die Westküstenkliniken (WKK) in Heide und Brunsbüttel erhalten auch 2027 den Sicherstellungszuschlag des Gemeinsamen Bundesausschusses in Höhe von insgesamt 1,5 Millionen Euro.



Westküstenkliniken erhalten 2027 Sicherstellungszuschlag von 1,5 Millionen Euro

Heide, 13.07.2026 09:51 Uhr

Beide Standorte liegen im Kreis Dithmarschen. Die Förderung dient der Sicherung der medizinischen Versorgung in dünn besiedelten Regionen.

In Schleswig-Holstein profitieren insgesamt acht Klinikstandorte von dieser Regelung.

Der Standort Heide erhält eine Million Euro und damit den höchstmöglichen Zuschlag.

Gefördert werden dort die Innere Medizin, die Chirurgie, die Geburtshilfe sowie die Kinder- und Jugendmedizin.

Der Standort Brunsbüttel erhält 500.000 Euro für Innere Medizin und Chirurgie.

In den Vorjahren lag die Fördersumme für beide Häuser zusammen bei 1,2 Millionen Euro.

WKK-Geschäftsführer Martin Blümke bezeichnet die Förderung als wichtige Unterstützung.

Ohne den Zuschlag könnten die Kliniken wegen der geringen Bevölkerungsdichte an der Westküste die notwendige Versorgung nicht gewährleisten.

Bundesweit erhalten 2027 insgesamt 128 Klinikstandorte einen Sicherstellungszuschlag.

Der Sicherstellungszuschlag ist genau für Konstellationen wie Heide und Brunsbüttel gedacht: Standorte, die betriebswirtschaftlich unter dem regulären DRG-System nicht kostendeckend arbeiten können, aber aus Versorgungssicht unverzichtbar sind, weil Alternativen in zumutbarer Entfernung fehlen.

Die Erhöhung von 1,2 auf 1,5 Millionen Euro zeigt, dass der G-BA den gestiegenen Kostendruck zumindest teilweise anerkennt, dürfte aber angesichts allgemeiner Preis- und Personalkostensteigerungen kaum mehr als eine Fortschreibung des Status quo sein.

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