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Universitätsklinikum Schleswig-Holstein besetzt Führungspositionen neu

Universitätsklinikum Schleswig-Holstein besetzt Führungspositionen neu (Pressemitteilung).

Zum Jahresbeginn 2019 wurde am UKSH eine Reihe von Führungspositionen neu besetzt. Neues Vorstandsmitglied für Forschung und Lehre ist seit 1. Januar 2019 Prof. Dr. Christopher Baum. Er rückt in...

Zum Jahresbeginn 2019 wurde am UKSH eine Reihe von Führungspositionen neu besetzt. Neues Vorstandsmitglied für Forschung und Lehre ist seit 1. Januar 2019 Prof. Dr. Christopher Baum. Er rückt in dieses Amt auf, da er zum ersten hauptamtlichen Vizepräsidenten
Medizin der Universität zu Lübeck gewählt worden ist. Das Amt wurde durch das Gesetz zur Neuordnung der Hochschulmedizin des Landes Schleswig-Holstein neu geschaffen. Damit löst Prof. Baum das bisherige Vorstandsmitglied Prof. Dr. Thomas Münte ab. Gleichzeitig
übernimmt Prof. Baum das Amt des Wissenschaftlichen Direktors des Campuszentrums Lübeck.

Prof. Baum war seit 2013 Präsident der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH).
Nach dem Studium der Philosophie in Mainz und der Medizin in Essen, Freiburg
und Hamburg absolvierte er seinen Dienst als Arzt im Praktikum an der
Medizinischen Klinik Borstel bei Bad Oldesloe. Er promovierte 1991 und
habilitierte sich 1999 für Molekulare Medizin an der Universität Hamburg. Seit
2000 war er an der Medizinischen Hochschule Hannover tätig, zunächst als
Professur für Stammzellbiologie und seit 2006 als Leiter des Instituts für
Experimentelle Hämatologie. Er war dort Ombudsperson für Gute Wissenschaftliche
Praxis sowie Forschungsdekan.

Zu seinen wissenschaftlichen Leistungen zählen die Entwicklung von Genvektoren
und die Aufdeckung und Prävention der Insertionsmutagenese in der Gentherapie
sowie die Entwicklung präklinischer Verfahren zur Biosicherheitstestung
genetisch modifizierter Blutstammzellen. Im Wissenschaftsmanagement gestaltete
er nationale und internationale Netzwerke zur translationalen Forschung in der
Stammzell‐ und Gentherapie. Er führte das Freiwillige Wissenschaftliche Jahr
als neue Form des Freiwilligen Sozialen Jahrs, das Clinician‐Scientist‐Programm
„Junge Akademie der MHH“ und das Weiterbildungsprogramm „TRAIN Academy“ für
translationale Wissenschaften ein. Auf seinen Anstoß hin erfolgte die
Neukonzeption der baulichen Masterplanung des Campus in Hannover, und bei ihm
lag die Gesamtkoordination der Exzellenzkonzepte der MHH. In seinem neuen Amt
möchte Prof. Baum die Stärken des UKSH und der Lübecker Universität weiter
entwickeln, um zusammen mit den Akteuren beider Standorte eine moderne,
patientenorientierte, multiprofessionelle, wissenschaftsbasierte und digital
vernetzte Universitätsmedizin zu gestalten.

Schönhagen, ImkeNeue Leiterin des Dezernats Personal seit dem 1. Januar 2019
ist Imke Schönhagen. Sie folgt auf Bernd Szczotkowski, der das Unternehmen Mai
2018 auf eigenen Wunsch verlassen hatte. Imke Schönhagen studierte von 2000 bis
2006 Rechtswissenschaften mit dem Studienschwerpunkt Arbeitsrecht an der
Universität Bielefeld. Ihren juristischen Vorbereitungsdienst, den sie mit dem
2. Staatsexamen 2009 abschloss, absolvierte sie am Landgericht Lübeck. Nach
einer Tätigkeit bei der Unterhaltsvorschusskasse der ARGE Ostholstein wechselte
Imke Schönhagen 2010 an die Asklepios Klinik Wandsbek nach Hamburg. Hier war
sie als Personalreferentin und stellvertretende Personalleiterin der Klinik und
des Bildungszentrums für Gesundheitsberufe und Kindertagesstätten der Asklepios
Kliniken Hamburg GmbH tätig. Im April 2011 übernahm Imke Schönhagen die Leitung
des Pflegemanagements der Klinik, bevor sie im Juni 2016 zur Leiterin der
Personalabteilung der Asklepios Klinik Wandsbek berufen wurde.

Während ihrer Tätigkeit als Personalverantwortliche sammelte Imke Schönhagen
vielfältige Erfahrungen, etwa in der operativen und strategischen
Personalarbeit in der Pflege, und betreute zahlreiche Projekte. Dazu zählen die
Einführung der Digitalen Personalakte an der Asklepios Klinik Wandsbek sowie
die Einführung eines papierlosen Identity- und Accessmanagements. In ihrer
neuen Aufgabe möchte Imke Schönhagen Schwerpunkte in der Weiterentwicklung von
Dienstleistungen des Personaldezernats setzen. Dazu zählen neue
Qualitätsstandards ebenso wie die Entwicklung einer eigenen, internen
Personalstrategie.

Wriedt, CorinnaNeue Kaufmännische Direktorin des Campuszentrums Lübeck ist
Corinna Wriedt. Sie hat die Nachfolge von Dr. Christian Elsner am 1. Januar
2019 angetreten, der das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen hat. Das UKSH
ist der neuen Direktorin bestens bekannt. Seit Januar 2010 ist sie als
Klinikmanagerin und Stellvertreterin des Kaufmännischen Direktors am Campus
Lübeck tätig. Im April 2017 übernahm sie zudem die Leitung des
Ambulanzmanagements am Campus Lübeck.

Nach ihrer Ausbildung zur Bankkauffrau in Hannover studierte Corinna Wriedt
Betriebswirtschaftslehre in Nürnberg mit den Schwerpunkten
Gesundheitsmanagement und Unternehmensführung. Berufliche Erfahrungen sammelte
Corinna Wriedt als Unternehmensberaterin im Bereich Pharma und Healthcare bei
der Unternehmensberatung Wieselhuber & Partner GmbH in München. Den Fokus ihrer
zukünftigen Arbeit am UKSH will Corinna Wriedt neben der Einhaltung der
wirtschaftlichen, personalrechtlichen und sozialen Ziele des UKSH auf einen
reibungslosen Umzug der Kliniken in den Neubau bzw. den Umbau des Altbaus im
laufenden Geschäft legen. Wichtig ist ihr eine enge und zielführende
Kommunikation mit allen Beteiligten im Sinne einer bestmöglichen universitären
Versorgung der Patienten.

Dück, RudolfNeuer Leiter der Stabsstelle Informationstechnologie ist seit 1.
Januar 2019 Rudolf Dück. Zugleich übernimmt er die Geschäftsführung der UKSH
Gesellschaft für IT Services mbH (ITSG) sowie der Gesellschaft für
Informationstechnologie (GfIT). Rudolf Dück tritt die Nachfolge von Dr. Pauls
an, der die IT des UKSH von 2007 bis zu seinem Ruhestand 2013 geleitet und seit
Oktober 2017 erneut kommissarisch die Leitung übernommen hatte. Zuletzt war er
als Leiter des Bielefelder IT-Servicezentrums (BITS) an der Universität
Bielefeld tätig. Rudolf Dück absolvierte von 1996 bis 1999 eine Ausbildung zum
Bürokaufmann und erwarb 2008 eine Zulassung zum Staatlich geprüften
Betriebswirt für Wirtschaftsinformatik am Friedrich-List-Berufskolleg in
Herford. Zwischen 2011 und 2013 studierte Dück an der Donau-Universität am
Institut für IT im Gesundheitswesen in Konstanz und schloss erfolgreich den
Masterstudiengang mit einer Thesis zum Thema „Erfolgreiches Outsourcing im
Krankenhaus“ ab.

Während seiner beruflichen Stationen bei den Mühlenkreiskliniken (AöR) und bei
der AGFA Healthcare GmbH übernahm Dück verschiedene Leitungsfunktionen, bis er
2014 Leiter des Rechenzentrums der Universität Bielefeld wurde. Seit 2017 ist
Rudolf Dück zudem IT-Beirat der Brandenburgischen Technischen Universität
Cottbus-Senftenberg. In seiner Leitungsfunktion in Bielefeld verantwortete Dück
zahlreiche Projekte zur Weiterentwicklung der IT-Service- und
Prozessstrukturen. Dazu zählen unter anderem die Neupositionierung des
Hochschulrechenzentrums als zentraler IT-Dienstleister, die Etablierung neuer
IKM-Führungsstrukturen sowie den Aufbau von Projektportfoliomanagement- und
Multiprojektmanagementstrukturen.

Quelle: Pressemitteilung, 03.01.2019

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erschienen am Montag, 07.01.2019
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