Wuppertal: Krankenhäuser investieren in Klimatisierung und medizinische Schwerpunkte





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Wuppertal: Krankenhäuser investieren in Klimatisierung und medizinische Schwerpunkte

Stärkung der Standorte: Wuppertals Kliniken investieren in Millionenhühe (Westdeutsche Zeitung).



Die großen Kliniken in Wuppertal entwickeln ihre Standorte derzeit mit Investitionen in Höhe von jeweils mehreren hunderttausend Euro weiter.



Wuppertals Kliniken investieren in Klimaanpassung und neue medizinische Schwerpunkte

Wuppertal, 06.08.2026 18:49 Uhr

Das Agaplesion Bethesda Krankenhaus investiert nach Angaben von Sprecherin Yvonne Reimer in eine klimafeste Modernisierung des Gebäudebestands.

Für diese Maßnahmen wurden bislang rund 400.000 Euro investiert.

Zusätzlich wird die Photovoltaikanlage von aktuell 130 auf künftig 300 Kilowatt-Peak ausgebaut, ebenfalls mit einem Investitionsvolumen von 400.000 Euro.

Besonders hitzebetroffene Bereiche sollen schrittweise mit Klimaanlagen ausgestattet werden, für einen ersten Bauabschnitt sind 2026 rund 160.000 Euro vorgesehen.

Zudem wird die Geburtshilfe räumlich von der Gynäkologie getrennt, für werdende Eltern entsteht ein hotelähnlicher Bereich mit Anbindung an die medizinische Infrastruktur, Kostenpunkt 300.000 Euro.

Als zentralen medizinischen Entwicklungsschwerpunkt nennt Reimer die neurologische Frührehabilitation Phase B, für die das Krankenhaus einen Landesauftrag erhalten hat und seit 2025 zunächst zwölf Betten aufbaut, perspektivisch soll eine Station mit 25 Betten in einem neuen E-Flügel entstehen.

Der Cellitinnen-Klinikverbund entwickelt seine beiden Wuppertaler Standorte mit klaren medizinischen Profilen weiter, wie Sprecherin Sandra López Bravo mitteilt.

Das St. Petrus wird als zentraler Standort für Akut- und Notfallversorgung gestärkt, die gesamte Akut- und Notfallversorgung des Verbunds ist seit Juli dort konzentriert.

St. Josef richtet sich dagegen als spezialisiertes Zentrum für Bewegung, Rheumatologie und gesundes Altern neu aus, mit Schwerpunkten in Orthopädie, Wirbelsäulenchirurgie, Rheumatologie, Geriatrie und multimodaler Schmerztherapie.

Am St. Petrus wurden zudem die unfallchirurgischen Strukturen zusammengeführt, zentral ist das von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie zertifizierte Regionale Traumazentrum.

Beim Helios-Universitätsklinikum liegt der Schwerpunkt auf einem umfassenden Neubau auf dem Hauptcampus in Barmen, dessen vollständige Inbetriebnahme für Ende 2027 vorgesehen ist.

Hubschrauberlandeplatz, Intensivstation, operatives Zentrum und Notaufnahme werden dabei direkt miteinander verbunden.

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