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Stellenmarkt Gesundheitswesen - Deutscher Pflegerat begruesst Ausgliederung der Pflegekosten aus dem DRG-System Pflegepersonal-Staerkungsgesetz DPR my DRG

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Deutscher Pflegerat begruesst Ausgliederung der Pflegekosten aus dem DRG-System Pflegepersonal-Staerkungsgesetz DPR

Streichung des Pflegekomplexmaßnahmen-Scores PKMS sinnvoll - Pflegepersonal-Stärkungsgesetz: Deutscher Pflegerat begrüßt Ausgliederung der Pflegekosten aus dem DRG-System (Pressemitteilung).

Entwicklung/Etablierung eines Personalbemessungsinstruments muss damit verbunden sein Für den Deutschen Pflegerat e. V. (DPR) als Bundesarbeitsgemeinschaft des Pflege- und Hebammenwesens ist die Ausgliederung der Pflegepersonalkosten aus dem DRG-System und die...

Entwicklung/Etablierung eines Personalbemessungsinstruments muss damit verbunden sein

Für den Deutschen Pflegerat e. V. (DPR) als Bundesarbeitsgemeinschaft des
Pflege- und Hebammenwesens ist die Ausgliederung der Pflegepersonalkosten aus
dem DRG-System und die zukünftige Finanzierung der Pflege über ein
krankenhausindividuelles Pflegebudget der richtige Weg, um dem weiteren
Stellenabbau entgegenzuwirken.

Verbunden werden müsse dies allerdings zwingend mit der Entwicklung eines
Pflegepersonalbemessungsinstruments. Der DPR hat in einer interdisziplinären
Arbeitsgruppe hierzu in einem ersten Schritt konzeptionelle Vorarbeiten
geleistet, um ein entsprechendes Bemessungsinstrument zur Bestimmung des
Pflegepersonalbedarfs zu entwickeln. Dieses soll pflegebedarfsbezogen die
Funktion der PPR weiterentwickeln („PPR 2.0").

Der vom Gesetzgeber formulierte Auftrag, die Prozedurenschlüssel zu benennen,
die nach Einführung des Pflegebudgets nicht mehr benötigt werden, muss
konsequent umgesetzt werden. Das erklärte Ziel, Dokumentationsaufwand zu
reduzieren und somit Pflegekräfte zu entlasten, ist u. a. über die Streichung
der Pflegekomplexmaßnahmen-Scores (PKMS) zu erreichen.

Der PKMS war und ist mit erheblichem bürokratischem Aufwand verbunden und
stellt keinen Qualitätsindikator dar. Die Herausnahme des PKMS aus den
Prozedurenschlüsseln würde den Kolleginnen und Kollegen in der direkten Pflege
und den Patientinnen und Patienten zugutekommen, da mehr Zeit für die Pflege am
Bett zur Verfügung steht und die wertvolle Arbeitszeit der Pflegekräfte nicht
patientenfern in einem „bürokratischen Überbau" vergeudet wird.

Ansprechpartner:
Franz Wagner
Präsident des Deutschen Pflegerats

Deutscher Pflegerat e.V. (DPR)
Bundesarbeitsgemeinschaft Pflege- und Hebammenwesen
Alt-Moabit 91, 10559 Berlin

Telefon: (0 30) 398 77 303
Telefax: (0 30) 398 77 304

E-Mail: presse@deutscher-pflegerat.de
Internet: www.deutscher-pflegerat.de

Zum Deutschen Pflegerat e.V. (DPR):

Der Deutsche Pflegerat e.V. wurde 1998 gegründet, um die Positionen der
Pflegeorganisationen einheitlich darzustellen und deren politische Arbeit zu
koordinieren. Darüber hinaus fördert der Zusammenschluss aus 16 Verbänden die
berufliche Selbstverwaltung. Als Bundesarbeitsgemeinschaft des Pflege- und
Hebammenwesens und Partner der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen vertritt
der Deutsche Pflegerat heute die insgesamt 1,2 Millionen Beschäftigten der
Pflege. Über die berufliche Interessensvertretung hinaus ist der Einsatz für
eine nachhaltige, qualitätsorientierte Versorgung der Bevölkerung oberstes
Anliegen des Deutschen Pflegerats.

Präsident des Deutschen Pflegerats ist Franz Wagner. Vize-Präsidentinnen sind
Irene Maier und Christine Vogler.

Mitgliedsverbände:

Arbeitsgemeinschaft christlicher Schwesternverbände und Pflegeorganisationen
e.V. (ADS); AnbieterVerband qualitätsorientierter
Gesundheitspflegeeinrichtungen e.V. (AVG); Bundesverband Lehrende Gesundheits-
und Sozialberufe e.V. (BLGS); Bundesverband Geriatrie e.V. (BVG); Bundesverband
Pflegemanagement e.V.; Deutscher Hebammenverband e.V. (DHV); Berufsverband
Kinderkrankenpflege Deutschland e.V. (BeKD); Bundesfachvereinigung Leitender
Krankenpflegepersonen der Psychiatrie e.V. (BFLK); Deutscher Berufsverband für
Pflegeberufe e.V. (DBfK); Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und
Funktionsdienste e.V. (DGF); Deutscher Pflegeverband e.V. (DPV); Katholischer
Pflegeverband e.V.; Verband der Schwesternschaften vom Deutschen Roten Kreuz
e.V. (VdS); Verband für Anthroposophische Pflege e.V. (VfAP); Vereinigung der
Hygienefachkräfte der Bundesrepublik Deutschland e.V. (VHD) und Verband der
Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren der Universitätsklinika e.V.
Deutschland (VPU).

Falls Sie keine Pressemeldungen des Deutschen Pflegerats e. V. (DPR) mehr
beziehen wollen, dann senden Sie uns bitte eine E-Mail an
presse@deutscher-pflegerat.de (Betreff Austragung Presseverteiler). Die
Datenschutzerklärung des Deutschen Pflegerats finden Sie hier.

Quelle: Pressemitteilung, 07.12.2018

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erschienen am Samstag, 08.12.2018
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