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Erloespotential Pflegedokumentation DRG-System 2019 PpUGV PpSG

Erlöspotential der Pflegedokumentation im DRG-System 2019 im Kontext der PpUGV und des PpSG - Eine Analyse zur Dokumentation der pflegeassoziierten Zusatzentgelte (PKMS, Pflegegrade) (Kaysers-Consilium, PDF, 140 kB).

Thomas Claes, Dr. med. Andreas Stockmanns, Dr. Jürgen Freitag Erlöspotential der Pflegedokumentation im DRG-System 2019 im Kontext der PpUGV und des PpSG In den ersten Jahren des G-DRG-Systems war die...

Erlöspotential der Pflegedokumentation im DRG-System 2019 im Kontext der PpUGV und des PpSG In den ersten Jahren des G-DRG-Systems war die Abbildung pflegerischer Leistungen als Bestandteil der Abrechnung
stationärer Krankenhausfälle quasi nicht existent. Einzig über die Kodierung sog. „pflegerelevanter Nebendiagnosen“ konnte die Pflege einen kleinen Beitrag leisten, der in seiner Relevanz über die Jahre jedoch nahezu vollständig an Bedeutung verlor.
Mit der Einführung des PKMS als Zusatzentgelt zum Jahr 2012 wurde dann ein erster Schritt
unternommen, der Pflege durch eine Erlöskomponente in der Abrechnung stationärer Fälle ein
Gesicht zu geben. Ein PKMS-Zusatzentgelt konnte in den Folgejahren durchschnittlich jedoch nur bei
rund 1 bis 2% der stationären Behandlungsfälle abgerechnet werden.
Somit war die Pflege in der Erlösfindung weiterhin unterrepräsentiert, auch wenn sie seit jeher schon
Bestandteil der DRG-Kalkulation war (z.B. Kostenartengruppe 2 der InEK-Kostenmatrix). Hier sah man
seitens der Politik und der Selbstverwaltungspartner einen erheblichen Nachbesserungsbedarf. Das
DRG-Institut (InEK) wurde beauftragt, nach Wegen zu suchen, um pflegerische Leistungen als Mittel
zur Erlösfindung im DRG-System zukünftig stärker zu berücksichtigen.
In den Jahren 2017 und 2018 wurden schließlich einige zusätzliche Komponenten zur Abbildung
pflegerischer Leistungen im DRG-System neu verankert. Neben der „Aufwendigen Behandlung“ als
DRG-Splitkriterium und der neuen Relevanz der Funktionseinschränkungen als CCL-relevante
Nebendiagnosen war dies vor allem die Etablierung neuer Zusatzentgelte für die Pflegegrade.
Aktuell kann die pflegerische Leistungsdokumentation die Erlöse im stationären Sektor auf
folgenden Ebenen beeinflussen:
- Erfassung pflegerelevanter Nebendiagnosen (Komorbidität/ Komplikationen)
- Funktionseinschränkungen (Barthel-Index, U50.- als DRG-Splitkriterium)
- Aufwendige Behandlung als DRG Splitkriterium (u.a. PKMS, Palliativ-Komplexbehandlung)
- Komplexbehandlungen (z.B. Neurologie, Geriatrie, Intensiv…) als DRG-Splitkriterium
- PKMS/ Palliativmedizinische Komplexbehandlung als Zusatzentgelte
- Pflegegrade als Zusatzentgelte
Nach nunmehr 15 Jahren ist die Pflege somit im DRG -System angekommen.
Doch wie soll die Reise nun weitergehen? [...]

Quelle: Kaysers-Consilium, 07.02.2019

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erschienen am Freitag, 08.02.2019
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