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3,7 Prozent weniger stationäre Krankenhausbehandlungen aufgrund psychischer und Verhaltensstörungen im Jahr 2018

3,7 Prozent weniger stationäre Krankenhausbehandlungen aufgrund psychischer und Verhaltensstörungen im Jahr 2018 (IT.NRW).

Im Jahr 2018 wurden 272 633 nordrhein-westfälische Einwohner wegen psychischer und Verhaltensstörungen stationär im Krankenhaus behandelt. Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2018 wurden 272 633 nordrhein-westfälische Einwohner wegen psychischer und Verhaltensstörungen...

Im Jahr 2018 wurden 272 633 nordrhein-westfälische Einwohner wegen psychischer und Verhaltensstörungen stationär im Krankenhaus behandelt. Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2018 wurden 272 633 nordrhein-westfälische Einwohner wegen psychischer und
Verhaltensstörungen stationär im Krankenhaus behandelt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt anlässlich des internationalen Tages der seelischen Gesundheit (10.
Oktober 2020) mitteilt, waren das 3,7 Prozent weniger Behandlungsfälle als ein
Jahr zuvor (2017: 283 109 Fälle). Damit ist die Zahl der Behandlungen seit
2014, als sie mit 288 892 ihren vorläufigen Höhepunkt erreichte, weiter
zurückgegangen. Mit 125 005 wurden auch 2018 wieder weniger Frauen als Männer
aufgrund dieser Diagnose behandelt. Der Frauenanteil liegt seit 2008 konstant
bei etwa 46 Prozent.


Tabellarische Daten der Grafik
Das Spektrum der Krankheitsbilder, die in diesen Diagnosebereich fallen, ist
vielfältig. Die meisten Behandlungen entfielen 2018 auf Störungen durch
psychotrope Substanzen (95 148 Fälle; darunter 66 828 psychische und
Verhaltensstörungen durch Alkohol) und auf sogenannte affektive Störungen (70
233 Fälle), zu denen überwiegend depressive Episoden und rezidivierende
depressive Störungen (insgesamt 64 976 Fälle) gehören.

Im Vergleich zum Jahr 2008 wurden sieben Prozent weniger Patientinnen und
Patienten aufgrund von Störungen durch psychotrope Substanzen behandelt.
Dagegen war die Zahl der Behandlungsfälle aufgrund affektiver Störungen um 21
Prozent höher als zehn Jahre zuvor. Dieser Anstieg ist insbesondere auf die
seit 2008 stetig zunehmende Zahl von rezidivierenden depressiven Störungen
zurückzuführen (2018: 35 507, 2008: 22 594). Von diesen wiederholten
depressiven Störungen waren überwiegend Frauen (62 Prozent) betroffen.
(IT.NRW)

Quelle: IT.NRW, 09.10.2020

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erschienen am Montag, 12.10.2020
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