LVR-Klinik Viersen erweitert Gerontopsychiatrie mydrg.de

« Leitlinie Kopfschmerz bei Übergebrauch von Schmerz- oder Migränemitteln (Medication Overuse Headache = MOH) | LVR-Klinik Viersen erweitert Gerontopsychiatrie | Gesundheitsminister kündigt Regierungskommission zur Krankenhausreform aus Fachleuten an »





psychology

LVR-Klinik Viersen erweitert Gerontopsychiatrie

LVR-Klinik Viersen: Bereits ab einem Alter von 58 Jahren können Patienten nun im Bereich der Gerontopsychiatrie behandelt werden (Presseaussendung).



Individuelle Behandlung für Menschen ab 58. Dritte gerontopsychiatrische Station in LVR-Klinik Viersen gestartet. Bereits ab einem Alter von 58 Jahren können Frauen und Männer nun im Bereich der Gerontopsychiatrie behandelt werden. Was sich für viele zunächst befremdlich anhört, dient vor allem dazu,
diejenigen individuell erreichen zu können, die am Ende des Arbeitslebens und damit vor dem Übergang zum Rentenalter stehen.

Der demographische Wandel ist nicht wegzudiskutieren – der Bevölkerungsanteil der Menschen,
die 65 Jahre und älter sind, steigt immer weiter. Einher geht damit ein erhöhter Unterstützungs-
und Hilfebedarf. Das hat die LVR-Klinik Viersen zum Anlass genommen, die Bettenkapazität in der
Abteilung Gerontopsychiatrie und –psychotherapie zu erweitern. Mit der zusätzlichen Station G3,
die kürzlich eröffnet hat, wurden 20 neue Behandlungsplätze geschaffen. Chefarzt Dr. Timm
Strotmann-Tack erklärt: „Diese Station G3 ist zur Behandlung von Menschen im fortgeschrittenen
Lebensalter vorgesehen, die an seelischen Krankheiten leiden und einer intensiven, vollstationären
Behandlung bedürfen.“ Er sagt weiter, dass den Patientinnen und Patienten „ein diagnostisches und
therapeutisches Behandlungsangebot an sieben Tagen der Woche geboten“ wird.

Die Besonderheit der neuen Station ist, dass hier bereits Menschen ab einem Alter von 58 Jahren
behandelt werden können. Strotmann-Tack dazu: „Durch dieses Absenken des Aufnahmealters wird
zusätzlich ein neues Behandlungsangebot für Menschen geschaffen, die am Ende ihres Arbeitslebens
zum Beispiel eine behandlungsbedürftige Depression beim Übergang zum Rentenalter entwickeln.“
Neben der Behandlung der akuten psychischen Erkrankung gibt es langfristige Therapieziele. Dazu
zählen das Wiedererlangen von Lebensqualität und die Wiedereingliederung in einen geregelten
und für die Betroffenen sinnstiftenden Tagesablauf sowie in eine selbständige Lebensführung.
Angestrebt wird zudem eine enge Zusammenarbeit mit dem ambulanten Helfersystem bereits schon
während der stationären Behandlung.

Infos:
Mehr unter www.klinik-viersen.lvr.de – Fachgebiete – Gerontopsychiatrie. Telefonischer Kontakt unter 02162/ 96 - 4465.
Zeichenzahl der Pressemitteilung (mit Leerzeichen): 2174
Für weitere Informationen steht Ihnen Dirk Kamps unter 02162 96-6244 oder dirk-p.kamps@lvr.de gerne zur Verfügung.

Quelle: Presseaussendung, 19.04.2022

Anzeige: ID GmbH
Anzeige