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Vitos Weil-Lahn und Weilmünster: Steuerungsgruppe stöࢯt erste Schritte für Vergabeverfahren an

Neubaupläne des Kreiskrankenhauses Weilburg beflügeln Verlagerungsbestrebungen der Vitos-Kliniken Weil-Lahn und Weilmünster (Presseaussendung).



Vitos Weil-Lahn hat vor zweieinhalb Jahren eine Kooperation mit dem Kreiskrankenhaus Weilburg initiiert, um medizinische und wirtschaftliche Synergien zu erzielen und die Versorgungsqualität der Bevölkerung zu erhöhen. Seitdem verfolgt Vitos das Vorhaben, die neurologische, und die psychosomatische Klinik
von Weilmünster nach Weilburg zu verlagern. Zudem sollen psychiatrische Angebote etabliert werden. Parallel zu dem Prozess setzt die Weilmünsterer Steuergruppe ihr Arbeit fort,
die sich mit der möglichen Nachnutzung des Klinikgeländes beschäftigt. Deren
Mitglieder (Kommunen, Vitos Weil-Lahn, Wirtschaftsförderung u. a.) haben sich
zum vierten Mal getroffen.


Neuer Sachstand durch Neubaupläne des Kreiskrankenhauses

Geschäftsführer Martin Engelhardt gab einen Überblick über den aktuellen
Sachstand des Verlagerungsprojektes. Durch die die jüngst bekannt gegebenen
Neubaupläne des Kreiskrankenhauses Weilburg hat das Vorhaben eine neue Dynamik
bekommen. Vitos begrüßt das zukunftsträchtige Vorhaben. Das hatte Vitos
Konzerngeschäftsführer Reinhard Belling schon Anfang März kommuniziert. Jetzt
gelte es, den Kooperationsvertrag so weiter auszugestalten, dass er die
Zusammenarbeit bei klar getrennten Baukörpern definiert. Wesentlich sei es,
klare Verantwortungen und Eigentumsverhältnisse zu schaffen. Auch auf
medizinischer Ebene starten jetzt Gespräche, um Prozesse wie die der
gemeinsamen Notaufnahme zu entwickeln.

Kreis sucht Unterkünfte für Geflüchtete

Der Kreis hat sich mit dem Anliegen an Vitos Weil-Lahn gewandt, Unterkünfte für
geflüchtete Menschen aus der Ukraine zu schaffen. Vitos hat dafür ein
ehemaliges Klinikgebäude zur Nutzung angeboten. Erste Begehungen haben bereits
stattgefunden. Nun wird geprüft, ob das Gebäude infrage kommt. Eine eventuelle
Vermietung tangiert nicht die Nachnutzungspläne oder Vermarktungschancen.
Darüber hinaus hat Vitos ersten Flüchtlingen freie Plätze im Wohnheim in
Weilmünster angeboten.

Angemessenes und würdiges Gedenken

Auch bei diesem Treffen betonte die Steuerungsgruppe, dass das Andenken an die
im Nationalsozialismus ermordeten Menschen bewahrt werden soll. Es war Konsens,
dass die besondere Geschichte des Standortes bei den Konzeptentwicklungen mit
einbezogen und der Aspekt des Gedenkens Teil des Nachnutzungskonzept sein wird.
Geschäftsführer Martin Engelhardt berichtete vom Kontakt zu Gedenkinitiativen
der Region, bei dem es im letzten Jahr einen Austausch per Videokonferenz gab.
Dieser wird fortgesetzt und mit weiterer Entwicklung der Verlagerung
konkretisiert.

Investorensuche über ein Konzept-Vergabeverfahren

Bereits zu Beginn ihrer Tätigkeit 2020 einigte sich die Steuerungsgruppe
darauf, dass die Suche nach möglichen Investoren über eine sogenannte
Konzeptvergabe erfolgen soll. Das bedeutet, Investoren müssen konzeptionelle
Ideen einbringen, wenn sie das Grundstück erwerben möchten. Anhand einer
Bewertungsmatrix werden die eingebrachten Konzepte systematisch und
vergleichbar beurteilt. Hierbei wird die Steuerungsgruppe einbezogen, um die
Belange des Fleckens angemessen zu berücksichtigen.

Vergabeprozess wird angestoßen

Die Konzeptvergabe ist ein komplexes und zeitaufwändiges Verfahren, das eine
professionelle Organisation benötigt. Es gibt spezialisierte Büros, die
Erfahrung mit Vergaben dieser Form und Größenordnung haben. Auf Wunsch von
Vitos und der Steuerungsgruppe soll ein solches Büro die Konzeptvergabe
durchführen. Die Auswahl des Büros bereitet der Architekt Holger Zimmer nun
vor. Es ist geplant, beim nächsten Treffen der Steuerungsgruppe das Büro
auszuwählen, das das künftige Vergabeverfahren organisiert.

Hintergrund

Die Steuerungsgruppe steht unter der Leitung von Weilmünsters Bürgermeister
Mario Koschel, Vitos Konzerngeschäftsführer Reinhard Belling und dem
Geschäftsführer von Vitos Weil-Lahn, Martin Engelhardt. Sie wurde 2020 zur
gemeinsamen Zukunftsentwicklung des großen Areals an der Weilstraße ins Leben
gerufen. Vitos hat dies zu einem sehr frühen Zeitpunkt initiiert, um eine
mögliche Standortverlagerung aktiv im Interesse von Weilmünster zu begleiten

Für die Moderation und die fachliche Ausarbeitung hat Vitos zwei Experten
beauftragt: Dr. Ulrich Wendt von Bischof & Partner aus Limburg, einem
Ingenieurbüro für Regionalentwicklung und einem sehr erfahrenen Berater in
derartigen Veränderungsprozessen. Als Berater für die zu erstellende
Machbarkeitsstudie ist außerdem Dipl.-Ing. Architekt Holger Zimmer von A-Z
Architekten aus Wiesbaden engagiert. Teilnehmende sind Vertreter/-innen der
Kommune, Vitos Weil-Lahn, Wirtschaftsförderung und weitere Beteiligte der
Region.

Quelle: Presseaussendung, 04.04.2022

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