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Spital Emmental mit Geschäftsbericht 2019

Spital Emmental mit Geschäftsbericht 2019 (Download, PDF, 5 MB).

Eine bessere wohnortsnahe Versorgung, ein gutes Finanzergebnis und neue Angebote: Das Spital Emmental blickt auf ein gewinnbringendes vergangenes Jahr zurück. Nach einem finanziell herausfordernden Vorjahr hat das Spital Emmental das...

Eine bessere wohnortsnahe Versorgung, ein gutes Finanzergebnis und neue Angebote: Das Spital Emmental blickt auf ein gewinnbringendes vergangenes Jahr zurück. Nach einem finanziell herausfordernden Vorjahr hat das Spital Emmental das Geschäftsjahr 2019 erfolgreich abgeschlossen. Es erwirtschaftete einen Betriebsertrag von 172 Millionen Franken;
dies entspricht einem Wachstum von 5.8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen,
Steuern und Zinsen (EBITDA) verbesserte sich im Geschäftsjahr um 4.2 Mio.
Franken und beträgt 11.1 Millionen Franken (+61.1 Prozent). Die EBITDA-Marge hat
sich dementsprechend auf 6.5 Prozent gegenüber 4.2 Prozent im Vorjahr erhöht.
Das Jahresergebnis konnte gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert werden, es
liegt bei 0.3 Millionen Franken. Dies geht aus dem Geschäftsbericht 2019 vom 28.
April 2020 hervor. «Unsere langjährige Strategie der wohnortsnahen erweiterten
Grundversorgung an zwei Standorten für die über 110 000 Menschen im Emmental
mit einem kontinuierlichen Ausbau unserer Angebote war auch im 2019 erfolgreich»,
sagt Verwaltungsratspräsident Bernhard Antener, der das Amt Mitte Jahr von Dr.
h.c. Eva Jaisli übernommen hatte, und fährt fort: «Dies ist zu einem grossen Teil
meiner Amtsvorgängerin zu verdanken, die das Spital in einer unsicheren Zeit und
in einer instabilen Lage übernommen hat und zusammen mit dem Verwaltungsrat,
der Geschäftsleitung und den Mitarbeitenden in ruhigere Gewässer geführt hat.»
Mehr Patienten und Geburten
Erfreulich war auch die Entwicklung bei den Patienten- und Geburtenzahlen. Die
stationären Fälle blieben mit 10'291 praktisch auf dem Vorjahresnivau (-0.5%). «Das
ist angesichts der vom Bundesrat auf 1.1.2019 angeordneten Verlagerung vom
stationären in den ambulanten Bereich ein gutes Ergebnis», sagt CEO Anton
Schmid. Bei den ambulant behandelten Patientinnen und Patienten stieg die Zahl
der Behandlungen um 6.8 Prozent auf 61'613. Zusätzlich wurden in der Psychiatrie
2’010 Patientinnen und Patienten ambulant und 439 stationär behandelt. Damit hat
das Spital Emmental seinen Vorjahresrekord erneut gebrochen: Insgesamt wurden
74’353 Patientinnen und Patienten behandelt, das entspricht einem Zuwachs von
5.7% (2019: 70'340). Rekordverdächtig auch die Zahlen der Geburtenabteilung und
des Notfalls: 736 Babies (+59) kamen im vergangenen Jahr im Spital Emmental auf
die Welt. An beiden Standorten wurden insgesamt 18'374 Notfall-Patientinnen und -
Patienten, rund 8,4 % mehr als im Vorjahr, behandelt.
Neue Angebote und Reorganisationen
Zum Wachstum beigetragen haben insbesondere der ambulante Bereich sowie die
stationäre Psychiatrie mit der Eröffnung der zwei neuen Stationen
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(Krisenintervention und Alterspsychiatrie) am Standort Burgdorf. «Wir haben im
vergangenen Jahr zusätzlich zur Psychiatrie im ambulanten Bereich neue Angebote
geschaffen und gleichzeitig verschiedene betriebliche Innovationen und
Reorganisationen umgesetzt, um der zunehmenden Verlagerung von der
stationären zur ambulanten Medizin Rechnung zu tragen», sagt CEO Anton Schmid.
So wurde zum Beispiel das medizinische Angebot um eine neurologische Praxis
erweitert, der Operationsbetrieb in Burgdorf in ein neues Zentrum für ambulante und
kurzstationäre Chirurgie ZAC und das klassische Operationszentrum ZOP aufgeteilt
oder die Radiologie neu organisiert. «Unsere Patientinnen und Patienten zu
bezahlbaren Preisen umfassend, wohnortsnah und in hoher Qualität behandeln zu
können, ist eines unserer wichtigsten Ziele», unterstreicht Anton Schmid. Denn die
verschiedenen Massnahmen sollen dazu beitragen, dass das Spital Emmental gemäss
nationalem Spitalbenchmark weiterhin eines der wirtschaftlichsten
Spitalunternehmen der Schweiz bleibt.
«Der Gewinn des Betriebsjahres 2019 zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg
sind und gleichzeitig unsere Qualität und Patientensicherheit weiterhin hochhalten
können», so der CEO. Im vergangenen Jahr wurde das Spital Emmental durch die
Schweizerische Stiftung für die Zertifizierung der Qualitätssicherung im
Gesundheitswesen «SanaCERT suisse» rezertifiziert; zudem wurde die
Intensivstation am Standort Burgdorf als schweizweit erste Station mit dem Zertifikat
«Angehörigenfreundliche Intensivstation®» der deutschen Stiftung Pflege e.V.
ausgezeichnet. Im laufenden Geschäftsjahr wird das Spital Emmental weiterhin
gezielt bedürfnisgerechte Angebotsschwerpunkte entwickeln. Ein Ausblick sei aber
wegen der andauernden Coronavirus-Pandemie schwierig. Anton Schmid: «Es ist zu
befürchten, dass uns Corona vorübergehend von unserem erfolgreichen Kurs
abbringt.»
Bildlegende: Im März nahm die neue Station für Krisenintervention in Burgdorf ihren Betrieb
auf. (Foto: zvg)
Links zum Geschäftsbericht 2019:
Flipbook:
https://epaper.bm-media.ch/SpitalEmmental/2020/Flipbook_GB_SpitalEmmental_2019/
PDF: https://www.spital-emmental.ch/upload/docs/mdc_278/Geschaeftsbericht_2019.pdf
Weitere Auskünfte für Medienschaffende:
Bernhard Antener, Verwaltungsratspräsident, Tel. 034 408 00 40 (Sekretariat, ruft zurück)
Anton Schmid, CEO, Tel. 034 421 21 00 (Sekretariat, ruft zurück)

Quelle: Pressemitteilung, 28.04.2020

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erschienen am Dienstag, 28.04.2020
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