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Bundesverband Geriatrie begrüßt Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz

Bundesverband Geriatrie begrüßt Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz (Pressemitteilung).

Bundesverband Geriatrie begrüßt Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz Das Bundeskabinett hat heute den Gesetzentwurf eines Gesetzes zur Stärkung von intensivpflegerischer Versorgung und medizinischer Rehabilitation in der gesetzlichen Krankenversicherung (Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz, GKV-IPReG)...

Bundesverband Geriatrie begrüßt Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz Das Bundeskabinett hat heute den Gesetzentwurf eines Gesetzes zur Stärkung von intensivpflegerischer Versorgung und medizinischer Rehabilitation in der gesetzlichen Krankenversicherung (Intensivpflege- und
Rehabilitationsstärkungsgesetz, GKV-IPReG) beschlossen. Die
geriatriespezifische Rehabilitation wird vor dem Hintergrund der demografischen
Entwicklung angemessen gestärkt.

Mit dem Gesetzentwurf sollen Intensiv-Pflegebedürftige besser versorgt,
Fehlanreize in der Intensivpflege beseitigt und die Selbstbestimmung der
Betroffenen gestärkt werden. Der Bundesverband Geriatrie (BV Geriatrie)
begrüßt, dass unter anderem der Zugang zur geriatriespezifischen Rehabilitation
erleichtert werden soll.

Zukünftig soll die medizinische Erforderlichkeit einer vertragsärztlich
verordneten geriatrischen Rehabilitation nicht mehr durch die Krankenkasse
überprüft werden. Dirk van den Heuvel, Geschäftsführer des BV Geriatrie, sieht
in dem Gesetzentwurf insbesondere eine Stärkung des Grundsatzes „Reha vor
Pflege“: „Betagte und hochbetagte Patienten werden davon maßgeblich
profitieren.“

Des Weiteren soll die Dauer einer geriatriespezifischen Rehabilitation auf 20
Behandlungstage bei ambulanter Rehabilitation beziehungsweise drei Wochen bei
stationärer Rehabilitation festgelegt werden. Hierdurch wird einer Verkürzung
der Rehabilitationsdauer durch einzelne Krankenkassen ein Riegel vorgeschoben.
Damit Rehabilitationseinrichtungen zukünftig sachgerecht finanziert werden
können, soll die Grundlohnsummenbindung für Vergütungsverhandlungen aufgehoben
werden.

Der Gesetzgeber kommt damit langjährigen Forderungen des BV Geriatrie nach.
Bundesverband Geriatrie e.V.
Vorstandsvorsitzender: Dipl.-Kfm. Ansgar Veer
Geschäftsführer: RA Dirk van den Heuvel
Reinickendorfer Straße 61
13347 Berlin
Tel.: 030 / 339 88 76 – 10
Fax: 030 / 339 88 76 – 20
Pressekontakt
Daniela Goldscheck
- Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 030 / 339 88 76 – 27
E-Mail: daniela.goldscheck@bv-geriatrie.de
Internet: http://www.bv-geriatrie.de

Der Bundesverband Geriatrie ist ein Verband von Klinikträgern die rund 400
geriatrische Kliniken beziehungsweise Einrichtungen betreiben und über zirka
23.000 Betten/Rehaplätze verfügen. So sind unter anderem fast alle größeren
Klinikverbünde und -Konzerne mit ihren geriatrischen Einrichtungen Mitglieder
des Bundesverbandes. Geriatrie, oder auch Altersmedizin, befasst sich mit den
speziellen Erkrankungen oder Unfallfolgen älterer Menschen. Das Besondere an
dieser Patientengruppe ist, dass ältere Menschen zumeist mehrfach krank
(multimorbid) sind. Die geriatrischen Kliniken bieten, hierauf abgestimmt,
multidimensionale geriatrische Therapien. Dabei wird ein ganzheitlicher Ansatz
verfolgt, der sich auf psychische, funktionelle, soziale und ökonomische
Belange erstreckt. Ziel ist es, die Selbstständigkeit der älteren Menschen zu
erhalten, beziehungsweise soweit wie möglich wiederherzustellen. Neben der
Interessenwahrnehmung als politischer Verband sieht der Bundesverband Geriatrie
e.V. seine besondere Aufgabe in der Sicherung und Weiterentwicklung der
Qualität der Versorgung. Dazu wurde frühzeitig ein Daten- und Vergleichssystem
mit Namen GEMIDAS aufgebaut und zu GEMIDAS Pro weiterentwickelt sowie die
Erfahrungen für die Entwicklung eines eigenen Qualitätssiegels Geriatrie,
welches von einer unabhängigen Zertifizierungsstelle vergeben wird, genutzt.
Finanziell trägt sich der Verband über die Beiträge seiner Mitglieder. Der
Bundesverband ist daher auch aus finanzieller Sicht eine unabhängige
Organisation.

Quelle: Pressemitteilung, 12.02.2020

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erschienen am Mittwoch, 12.02.2020
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