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BWKG zu den Aussagen des AOK-Vorstandsvorsitzenden zu Krankenhausinvestitionen und zur Zentralisierung

BWKG zu den Aussagen des AOK-Vorstandsvorsitzenden zu Krankenhausinvestitionen und zur Zentralisierung (Pressemitteilung).

Piepenburg: Mehr Investitionsmittel erforderlich – Krankenhausstrukturwandel ist schon in vollem Gange. Wir begrüßen es sehr, dass sich auch der AOK-Vorstandsvorsitzende, Johannes Bauernfeind, für mehr Investitionen in die baden-württembergischen Krankenhäuser einsetzt,...

Piepenburg: Mehr Investitionsmittel erforderlich – Krankenhausstrukturwandel ist schon in vollem Gange. Wir begrüßen es sehr, dass sich auch der AOK-Vorstandsvorsitzende, Johannes Bauernfeind, für mehr Investitionen in die baden-württembergischen Krankenhäuser einsetzt, betont der Vorstandsvorsitzende der
Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft (BWKG), Detlef Piepenburg, zu
einer entsprechenden Meldung der dpa. Positiv sei, dass Baden-Württemberg bei
der Investitionsförderung mehr tue als andere Bundesländer. Es sei aber
wichtig, dass das Land auch in den kommenden Jahren an dem Ausbau der
Fördermittel festhalte, um der Finanzierung des tatsächlichen Bedarfs näher zu
kommen. „Um dem Bedarf gerecht zu werden, müsste die Investitionsfinanzierung
auf 750 Mio. Euro pro Jahr aufgestockt werden. Die darin enthaltene
Pauschalförderung müsste von derzeit 160 Mio. Euro um mindestens 50 Mio. Euro
auf 210 Mio. Euro pro Jahr erhöht werden.“, so Piepenburg weiter. Außerdem
müsse die Ko-Finanzierung von Bundesprogrammen wie etwa des
Krankenhauszukunftsfonds für die Digitalisierung gewährleistet werden.

Zu der vom AOK-Vorstandsvorsitzenden geforderten Zentralisierung der
Krankenhäuser verwies Piepenburg auf die seit Jahren andauernde Entwicklung im
Land: „Der Strukturwandel in der Krankenhauslandschaft wird Schritt für Schritt
umgesetzt. In einigen Regionen ist der Prozess schon abgeschlossen, in anderen
ist er in der Umsetzung oder der Planung.“ Dabei wäge das Land
Baden-Württemberg als Träger der Krankenhausplanung immer zwischen einer
stärkeren Zentralisierung und Spezialisierung einerseits und der
Aufrechterhaltung der flächendeckenden Versorgung andererseits ab. Zunehmende
Bedeutung gewinne dabei die Digitalisierung, die hochspezialisierte
medizinische Leistungen auch in der Fläche möglich mache, etwa via
Telemedizin.

„Im Vergleich zu anderen Bundesländern haben wir schon eine gute Position
erreicht. Die Krankenhäuser versorgen die Bevölkerung Baden-Württembergs mit
einem Fünftel geringerer Kapazität als im Bundesdurchschnitt“, so Piepenburg.
Baden-Württemberg habe mit nur 500 Krankenhausbetten je 100.000 Einwohner die
niedrigste Bettenzahl im gesamten Bundesgebiet. Der Bundesdurchschnitt betrage
595 Betten.

Quelle: Pressemitteilung, 28.04.2021

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erschienen am Mittwoch, 28.04.2021