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COVID 19-Krankenhausentlastungsgesetz: Der Gesundheitsminister fällt den Krankenhäusern in den Rücken! myDRG Stellenmarkt Gesundheitswesen

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COVID 19-Krankenhausentlastungsgesetz: Der Gesundheitsminister fällt den Krankenhäusern in den Rücken!

COVID 19-Krankenhausentlastungsgesetz: Der Gesundheitsminister fällt den Krankenhäusern in den Rücken! (VLK-Online).

Während Ärzte und Pflegepersonal an der Belastungsgrenze arbeiten und sich die Krankenhäuser intensiv auf die Schaffung zusätzlicher Intensivkapazitäten und Infektionsbetten vorbereiten fällt uns der Gesundheitsminister und sein Ministerium in den...

Während Ärzte und Pflegepersonal an der Belastungsgrenze arbeiten und sich die Krankenhäuser intensiv auf die Schaffung zusätzlicher Intensivkapazitäten und Infektionsbetten vorbereiten fällt uns der Gesundheitsminister und sein Ministerium in den Rücken. Dies ist kein finanzieller Schutzschirm, auf den
sich DKG und GVK SV im Kern bereits verständigt hatten. Das vom BMG geschnürte
Paket mutet vielmehr wie ein makabrer Scherz an. Hat man die Bilder aus Italien
wirklich nicht gesehen, die wir hier unbedingt vermeiden wollen?! Wie soll der
bevorstehende Kraftakt mit einem unzureichenden Budget und unzureichender
Unterstützung gelingen? Die ausgelobte Summe ist in keinster Weise ausreichend.
Während unsere Mitarbeiter unzählige Sonderschichten, extreme Belastungen und
ein bedrohliches Infektionsrisiko vergegenwärtigen um Leben zu retten, versucht
man hier wieder nur eins: Geld zu sparen. Das ist gegenüber den Ausführungen
der letzten Tage ein Wortbruch. Nach einer aktuellen Umfrage des VLK bei seinen
Mitgliedern haben bereits mehr als drei Viertel der Kliniken ihre
Intensivkapazität nennenswert gesteigert, Betten für kommende Aufnahmen
gesperrt und sind im Vertrauen auf das Versprechen des Gesundheitsministers
„Whatever ist takes“ massiv in Vorleistung für die Versorgung unserer
Bevölkerung gegangen. Jetzt sollen sämtliche Vorhaltekosten allein auf die
Krankenhäuser abgewälzt werden. Ist das der Dank?! Dieser Gesetzesentwurf muss
massiv nachgebessert werden!

Quelle: VLK-Online, 22.03.2020

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erschienen am Samstag, 21.03.2020
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