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DKG zu den Forderungen und Zusagen der Bundeskanzlerin und des Bundesgesundheitsministers zur Situation der Kliniken: Arbeitsfähigkeit der Krankenhäuser ist gemeinsame Aufgabe - Schutzschirm notwendig

DKG zu den Forderungen und Zusagen der Bundeskanzlerin und des Bundesgesundheitsministers zur Situation der Kliniken: Arbeitsfähigkeit der Krankenhäuser ist gemeinsame Aufgabe - Schutzschirm notwendig (Deutsche Krankenhausgesellschaft).

Die zentrale Aufgabe allen Handelns in der Corona-Krise ist es, die Arbeitsfähigkeit der deutschen Krankenhäuser und damit die Versorgung schwer kranker Patienten sicherzustellen. Selbstverständlich kommen in diesem Zusammenhang die Kliniken...

Die zentrale Aufgabe allen Handelns in der Corona-Krise ist es, die Arbeitsfähigkeit der deutschen Krankenhäuser und damit die Versorgung schwer kranker Patienten sicherzustellen. Selbstverständlich kommen in diesem Zusammenhang die Kliniken der Aufforderung der Bundeskanzlerin und des Bundesgesundheitsministers nach, ab der kommenden Woche,
soweit wie es medizinisch vertretbar ist, Patientenbehandlungen in den Kliniken
zurückzufahren. Damit machen die Krankenhäuser notwendige Kapazitäten für die
Versorgung der von Covid-19 schwer betroffenen Patienten und aller weiteren
akut behandlungsbedürftigen Patientinnen und Patienten verfügbar. „Wir
verlassen uns in diesem Zusammenhang darauf, dass der von der Bundeskanzlerin
versprochene Schutzschirm für alle Krankenhäuser schnell und unkompliziert
umgesetzt wird. Es muss jetzt alles Mögliche getan werden, um den Bestand und
die Arbeitsfähigkeit der Kliniken zu erhalten“, sagte Dr. Gerald Gaß, Präsident
der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG).

Für die DKG stehen drei maßgebliche Punkte im Vordergrund der politischen
Handlungsnotwendigkeiten:

Die finanziellen Hilfen müssen unbürokratisch und schnell die Liquidität der
Krankenhäuser sichern.
Es darf auf keinen Fall zu einem Klein-Klein zwischen einzelnen Krankenkassen
und Krankenhäusern darüber kommen, welche Kosten in welcher Form erstattet
werden.
Die personelle und materielle Unterstützung der Krankenhäuser ist unabdingbar,
um die Versorgung in den nächsten Monaten sicherzustellen.
Für die Krankenhäuser wird die Einschränkung der Regelversorgung weitreichende
Konsequenzen haben, genau so natürlich wie für viele Patientinnen und
Patienten. „Zu diesen Konsequenzen gehört auch die Frage, wie wir erforderliche
Schutzausstattung und Medizinprodukte beschaffen. Die zentrale Beschaffung und
Verteilung muss deshalb schnellstmöglich geregelt werden. Ebenfalls ein
vorrangiges Ziel ist die Sicherstellung der Kinderbetreuung unseres
medizinischen und pflegerischen Personals im Falle der Schließung von Schulen
und Kindertagesstätten. Auch hier brauchen wir Lösungen, die es dem
Fachpersonal ermöglichen, der Arbeit weiter nachzugehen und eine
Kinderbetreuung gewährleisten.

Die Krankenhäuser vertrauen darauf, dass das Wort der Bundeskanzlerin, des
Bundesgesundheitsministers und aller Ministerpräsidenten gilt, und alles in der
Macht Stehende getan wird, um die Krankenhäuser bei ihrer schwierigen Aufgabe
zu unterstützen“, so Gaß.

Beigefügt ist der Brief der DKG an die Krankenhäuser.

Quelle: Deutsche Krankenhausgesellschaft, 13.03.2020

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erschienen am Freitag, 13.03.2020
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