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Grundsatzpapier der KGNW zur Krankenhausplanung myDRG Stellenmarkt Gesundheitswesen

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Grundsatzpapier der KGNW zur Krankenhausplanung

Grundsatzpapier der KGNW zur Krankenhausplanung (Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen, PDF, 562 kB).

Aktive Unterstützung des Strukturwandels mit regionaler Ausrichtung und Umsetzung im Mittelpunkt Wir öffnen uns dem Strukturwandel zur Weiterentwicklung der stationären Versorgung und unterstützen Strukturveränderungen, die in den Regionen und vor...

Aktive Unterstützung des Strukturwandels mit regionaler Ausrichtung und Umsetzung im Mittelpunkt Wir öffnen uns dem Strukturwandel zur Weiterentwicklung der stationären Versorgung und
unterstützen Strukturveränderungen, die in den Regionen und vor Ort entwickelt und gelebt
werden. Notwendig ist hierzu eine nachhaltige Krankenhausplanung, die
konsequent an den Bedürfnissen der Menschen vor Ort, in den Regionen,
ausgerichtet ist,“ erklärte Jochen Brink, Präsident der Krankenhausgesellschaft
Nordrhein-Westfalen (KGNW), anlässlich des heute veröffentlichten
Grundsatzpapiers der KGNW zur Landeskrankenhausplanung 2019 bis 2030. Zentrale
Inhalte des Papiers wurden heute in Iserlohn im Rahmen der Managementtagung der
Landesgruppe NRW des Verbandes der Krankenhausdirektoren Deutschlandes vom
KGNW-Präsidenten vorgestellt.

In ihrem Grundsatzpier hebt die KGNW hervor, sich für die Überwindung
unterschiedlicher Interessen in dem Entwicklungsprozess der Krankenhausplanung
in den Regionen einzusetzen. „Voraussetzungen sind für uns in der Umsetzung,
dass der Prozess sich konsequent an den Versorgungsbedürfnissen der Bürgerinnen
und Bürger in den Regionen orientiert und transparent ausgestaltet ist,“ hob
Brink hervor. Auch müsse dieser Prozess unter der politischen Federführung des
Landes koordiniert, moderiert und verantwortet werden.

Nach dem Konzept der KGNW sollen die beteiligten Akteure auf lokaler und
regionaler Ebene frühzeitig partnerschaftlich in der Planungsphase einbezogen
werden. Auch in der Umsetzungsphase sollen die regionalen und lokalen Partner
bei den konkreten Abstimmungsprozessen im Rahmen der regionalen
Planungskonzepte unterstützt werden.

„Bei der Weiterentwicklung der Krankenhausstrukturen darf aber nicht der Aspekt
des Kapazitätsabbaus im Vordergrund stehen. Die Zeit der kalten
Strukturbereinigung müssen wir hinter uns lassen. Wir brauchen eine gestaltende
Gesundheitspolitik, die gemeinsam ein nachhaltiges Versorgungskonzept im
Interesse der Bürgerinnen und Bürger in NRW verfolgt,“ plädierte Brink unter
Bezug auf das KGNW-Grundsatzpapier und mahnte, Kapazitäten nicht kurzfristig
abzubauen, die zukünftig wieder gebraucht würden. Dabei ist für die
nordrhein-westfälischen Krankenhäuser eine zukunftsorientierte
Krankenhauslandschaft notwendigerweise auch mit einer bedarfsgerechten
Investitionsförderung durch das Land verbunden.

„Krankenhausversorgung ist Daseinsvorsorge. Die in Nordrhein-Westfalen
gewachsene Krankenhausstruktur in ihrer Trägerschaft stärkt den
Qualitätswettbewerb und entspricht den Wünschen der Patientinnen und Patienten.
Strukturabbau allein ist keine Krankenhausplanung. Die Wahlfreiheit des
Krankenhauses für die Bürgerinnen und Bürger muss auch zukünftig gegeben sein“,
betonte Brink.


Das Grundsatzpapier der KGNW zur Krankenhausplanung 2019 bis 2030 ist unter
folgendem Link abrufbar.

Quelle: Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen, 03.07.2019

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erschienen am Donnerstag, 04.07.2019
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