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Krankenhausgesellschaft Rheinland-Pfalz begrüßt die Ergebnisse am Runden Tisch

Krankenhausgesellschaft Rheinland-Pfalz begrüßt die Ergebnisse am Runden Tisch (Pressemitteilung).

Die rheinland-pfälzische Krankenhausgesellschaft begrüßt die erzielten Ergebnisse des Runden Tisches unter der Moderation des ehemaligen Präsidenten des Landessozialgerichts Rheinland-Pfalz Ernst Merz. Die Gespräche am Runden Tisch seien in einer konstruktiven...

Die rheinland-pfälzische Krankenhausgesellschaft begrüßt die erzielten Ergebnisse des Runden Tisches unter der Moderation des ehemaligen Präsidenten des Landessozialgerichts Rheinland-Pfalz Ernst Merz. Die Gespräche am Runden Tisch seien in einer konstruktiven
Atmosphäre zwischen den Krankenkassen und der Krankenhausgesellschaft verlaufen und hätten die gemeinsame Verantwortung für die Patientenversorgung im Land deutlich gemacht, so der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft Dr. Gerald Gaß, als
Verhandlungsführer der Krankenhäuser im Land.

„Wir danken der Sozialministerin, Sabine Bätzing-Lichtenthäler, für Ihre
Initiative zu
diesem Runden Tisch. Mit der jetzt erzielten Absprache ist es gelungen, für die
meisten der von den Klagen betroffenen Schlaganfalleinheiten eine
zufriedenstellende Lösung zu erzielen. Es gibt jedoch einige weitere Standorte,
die
die Krankenkassen im Rahmen der Verhandlungen nicht in die gefundene generelle
Regelung einbeziehen wollten. Die Krankenhausgesellschaft hätte sich gewünscht,
dass auch für diese Standorte eine schnelle Lösung gefunden wird. Wir konnten
aber
erreichen, dass die Krankenkassen ihre Bereitschaft erklärt haben, auch für
diese
Standorte in bilateralen Gesprächen konsensorientiert weiter zu verhandeln, um
die
Schlaganfallversorgung auch dort zu sichern“, so Dr. Gerald Gaß. Im
Wesentlichen
handelt es sich dabei um die Standorte, die aufgrund ihrer Entfernung die
notwendigen Kooperationskrankenhäuser im Falle einer Verlegung der Patienten
nur
mit dem Rettungshubschrauber innerhalb der vorgegebenen 30-minütigen
Transportzeit erreichen. „Für alle Krankenhäuser im Land Rheinland-Pfalz ist
eine
solche Verlegung mit dem Rettungshubschrauber grundsätzlich möglich. Weil die
Krankenkassen dies in bestimmten Situationen aber anzweifeln, müssen wir nun
diese Gespräche standortbezogen weiterführen“, erläutert der Präsident der
Deutschen Krankenhausgesellschaft die Situation.

Ein weiterer Gegenstand der Klagewelle der Krankenkassen ist die geriatrische
Akutversorgung. Auch für diesen Bereich haben die Krankenkassen im Land
Rheinland-Pfalz hunderte von Klagen eingereicht. Die „Gemeinsame Erklärung“
mache deutlich, dass Krankenhäuser und Krankenkassen auch dieses Problem
zeitnah lösen wollen. „Im Bereich der Geriatrie sind wir noch nicht über den
Berg. Wir
erwarten aber, dass auch hier die Krankenkassen im Interesse des Rechtsfriedens
auf die Krankenhäuser zugehen und die Klagen zurücknehmen“, so Dr. Gerald Gaß.

Die Krankenhausgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. (KGRP) ist der Dachverband der
Krankenhausträger in Rheinland-Pfalz und vertritt die Interessen von 100
Krankenhäusern mit rund 26.000 Betten. Über 1.000.000 Patientinnen und Patienten werden jährlich in den
rheinlandpfälzischen Krankenhäusern umfassend stationär behandelt. Hinzu kommen
jährlich mehr als 80.000 ambulante Operationen. Die Kliniken sind zugleich einer der bedeutendsten
Arbeitgeber in RheinlandPfalz mit rund 48.000 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern. Nähere Informationen zu den Aufgaben der Krankenhausgesellschaft
Rheinland-Pfalz unter www.kgrp.de.

ViSdP: Friedrich W. Mohr, Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V.

Quelle: Pressemitteilung, 25.01.2019

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erschienen am Freitag, 25.01.2019
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