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Stellenmarkt Gesundheitswesen - Landeskrankenhausplan Rheinland-Pfalz 2019 bis 2025 my DRG

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Landeskrankenhausplan Rheinland-Pfalz 2019 bis 2025

Rheinland-Pfalz stellt neuen Krankenhausplan 2019 bis 2025 vor (Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz).
Krankenhausplan des Landes Rheinland-Pfalz 2019-2025 (Download, PDF, 4 MB).
Faktenpapier Krankenhausplanung (Download, PDF, 1,6 MB).

Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler hat heute den neuen Landeskrankenhausplan für Rheinland-Pfalz vorgestellt. Er gilt ab 2019 mit einem Planungshorizont bis 2025 und enthält neue Rahmenvorgaben für die rund 77 Plankrankenhäuser, verteilt...

Krankenhausplan des Landes Rheinland-Pfalz 2019-2025 (Download, PDF, 4 MB).
Faktenpapier Krankenhausplanung (Download, PDF, 1,6 MB).

Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler hat heute den neuen Landeskrankenhausplan für Rheinland-Pfalz vorgestellt. Er gilt ab 2019 mit einem Planungshorizont bis 2025 und enthält neue Rahmenvorgaben für die rund 77 Plankrankenhäuser, verteilt auf 97
Standorte. „Eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung der Menschen in Rheinland-Pfalz steht im Mittelpunkt der Landeskrankenhausplanung. Ich bin mit Blick auf den Maßnahmenkatalog im neuen Krankenhausplan optimistisch, dass wir die richtigen Antworten
auf die gegenwärtigen Herausforderungen vorgezeichnet haben. Wir dürfen – auch mit ein bisschen Stolz – auf einen intensiven, arbeitsreichen Planungsprozess zurückblicken, der sich insgesamt über etwas mehr als ein Jahr erstreckt hat. Der neue Krankenhausplan
bietet eine verlässliche Grundlage für die Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung in Rheinland-Pfalz“, sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler.

Ziel des Krankenhausplans ist es, die flächendeckende Versorgung sowohl in der
Stadt als auch in ländlichen Gebieten weiterhin sicherzustellen, die Qualität
der Versorgung konsequent zu fördern und die Notfallversorgung im Krankenhaus
zu gewährleisten. Ziel ist es, auch Altersmedizin und Geburtenhilfe vor dem
Hintergrund des demografischen Wandels weiterzuentwickeln.

„Das Gesundheitswesen ist grundsätzlich geprägt von dynamischen Entwicklungen.
Deshalb wird es auch in der stationären Versorgung immer wieder zu
Anpassungsprozessen kommen. Die Landesregierung unterstützt die Krankenhäuser
dabei“, so Bätzing-Lichtenthäler.

Neuausrichtung für eine gute Gesundheitsversorgung

Im Landeskrankenhausplan sind folgende grundsätzliche neue Ansätze
vorgesehen:

• Von der Detail- zur Rahmenplanung: Rheinland-Pfalz geht über zu einer
Rahmenplanung, um den Krankenhäusern mehr Spielraum bei der Entwicklung des
Versorgungsangebotes vor Ort zu geben. Außerhalb der Fachgebiete für psychische
Erkrankungen werden feste Planbettenzahlen nur noch für bestimmte (spezielle)
Leistungsbereiche festgelegt.

• Monitoring: Die Leistungsangebote und ihre möglichen Veränderungen werden
mehr als bisher beobachtet und überprüft.

• Qualitätsbezogene Steuerung: Das Land definiert Qualitätsvorgaben für die
Krankenhäuser, und es setzt Anreize in der Herzmedizin, Onkologie und
Schlaganfallversorgung. Es fördert unter anderem die Herausbildung von Zentren
und von Netzwerken. Außerdem gibt es Prozessverbesserungen vor, etwa für das
Risiko- und Entlassmanagement.

• Notfallversorgung sichern: Das Land sichert die flächendeckende stationäre
Notfallversorgung und baut die Intensivmedizin aus.

• Regionale Gesundheitsakteure vernetzen: Die Landesregierung will die
Abstimmungsprozesse in den Regionen – und damit auch die Rolle der für die
Versorgung Verantwortlichen – stärken und fördert deshalb modellhaft Konzepte
wie regionale Gesundheitskonferenzen.

Nur moderater Bettenabbau

Ein moderater Bettenabbau von insgesamt 223 Betten ist überwiegend dort
vorgesehen, wo sich die stationären Bedarfe durch die Möglichkeiten neuer
Operationstechniken reduziert haben, wie in der Chirurgie, der Gynäkologie, der
Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und der Urologie.

Bettenaufbau gibt es insbesondere in der Altersmedizin. Das Land errichtet
weitere geriatrische Abteilungen. In der Psychiatrie geht Rheinland-Pfalz neue
Wege: mit Tageskliniken für Gerontopsychiatrie oder der lebensweltbezogenen
Alternativbehandlung im häuslich-sozialen Umfeld, der sogenannten
stationsäquivalenten Behandlung.

Gut erreichbare Krankenhäuser

Neben Qualität und Wirtschaftlichkeit ist die Erreichbarkeit ein zentrales
Kriterium für die Krankenhausplanung. 97 Prozent der Menschen in
Rheinland-Pfalz erreichen das nächste Krankenhaus der Grundversorgung in
weniger als einer halben Stunde mit dem Auto. Krankenhäuser der Schwerpunkt-
oder Maximalversorgung, die hochspezialisiert sind, beispielsweise in der
Neurologie oder der Onkologie, sind mit wenigen Ausnahmen in 40 bis 60 Minuten
erreichbar. Der neue Landeskrankenhausplan stellt sicher, dass das auch in
Zukunft so bleibt.

Die Zukunft gehört dem vernetzten Miteinander

„Die Zukunft gehört dem vernetzten Miteinander. Davon profitieren Patientinnen
und Patienten, die auf eine schnelle und bestmögliche Versorgung vertrauen
können. Und davon profitieren die Krankenhausstandorte, die auf diese Weise
ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit erhalten können“, sagte
Gesundheitsministerin Bätzing-Lichtenthäler.

Eine Maßnahme ist der weitere Ausbau von Gesundheitszentren als Anlaufstelle
für die medizinische Versorgung von Menschen in einer Region. Solche Zentren
können eine Lösung für kleine ländliche Krankenhäuser sein, die einen wichtigen
Beitrag zur Grundversorgung leisten, aber als Krankenhaus nicht mehr
wirtschaftlich betrieben werden können.

Eine weitere Möglichkeit, ländliche Standorte bedarfsgerecht zu erhalten, ist
der Ausbau kleinerer Häuser zu Fachkrankenhäusern. „Dort, wo ganze Standorte in
Frage geraten, weil eine Anpassung in gegebener Struktur nicht realisierbar
ist, brauchen wir kluge Konzepte für eine flächendeckende Versorgung. Wir
müssen alle Akteure vor Ort einbinden, zum Beispiel in regionalen
Gesundheitskonferenzen. Wir sehen hierin eine Chance, die vorhandenen
vertragsärztlichen und stationär-klinischen Ressourcen und Kompetenzen zu
bündeln. Das sichert die medizinische Versorgung“, so Gesundheitsministerin
Bätzing-Lichtenthäler.


Weiterführende Informationen und Downloads:

Auf einen Blick: Die Hauptziele des Landeskrankenhausplans
• Aufrechterhaltung der flächendeckenden Versorgung
• Ländliche Standorte bedarfsgerecht erhalten
• Erreichbarkeit garantieren
• Flächendeckende Notfallversorgung erhalten
• Angebote zur Behandlung psychisch erkrankter Menschen moderat ausbauen
• Qualität weiterentwickeln
• Die medizinische Versorgung der aktuellen und demografischen Entwicklung
flexibel anpassen

Mehr zum Landeskrankenhausplan finden Sie unter www.msagd.rlp.de.

Quelle: Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz, 18.12.2018

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erschienen am Dienstag, 18.12.2018
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