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Pflegekräftemangel sei kurzfristig nicht zu lösen

Pflegekräftemangel sei kurzfristig nicht zu lösen (Pressemitteilung).

Ingo Morell, Vizepräsident der KGNW, betonte in einem Hörfunk-Interview gegenüber dem WDR 5 (Morgenecho), dass die Einhaltung der Personaluntergrenzen aufgrund fehlender Pflegefachkräfte für die meisten Krankenhäuser schwer zu erfüllen sei....

Ingo Morell, Vizepräsident der KGNW, betonte in einem Hörfunk-Interview gegenüber dem WDR 5 (Morgenecho), dass die Einhaltung der Personaluntergrenzen aufgrund fehlender Pflegefachkräfte für die meisten Krankenhäuser schwer zu erfüllen sei. Das Problem sei nicht
neu, aber es komme erst jetzt stärker an die Öffentlichkeit.„Die Krankenhäuser bilden schon seit zwei bis drei Jahren mehr aus, dennoch fehlen Pflegekräfte", erläuterte Morell in dem Interview.

Auch würden ausländische Pflegekräfte von den Krankenhäusern, zum Beispiel von
den Philippinen angeworben. Das sei aber aufgrund bürokratischer Hürden auch
nicht so einfach. Kurzfristig werde das Problem des Pflegekräftemangels nicht
zu lösen sein, erklärte der KGNW-Vizepräsident. In der Altenhilfe bestehe
dasselbe Problem. Auch wenn Bundesgesundheitsminister Jens Spahn 13.000 Stellen
für die Altenhilfe verspreche, bedeute dies nur eine Stelle pro Altenheim,
erklärte Morell und machte darauf aufmerksam, dass kurzfristig keine
Arbeitskräfte im Arbeitsmarkt zur Verfügung stünden. Handlungsbedarf sieht der
KGNW-Vizepräsident in der Steigerung der Ausbildungszahlen, in der Vergütung
und bei den Stellenplänen. Hinzu komme, dass die Menschen sich mehr planbare
Freizeit wünschen. Die Kliniken müssten darauf eingehen und den Beruf
attraktiver machen. Es stelle sich dann die Frage, ob die Krankenhäuser die
Versorgung genauso aufrechterhalten können wie heute. Schließlich sei nicht
klar, woher die vielen Menschen für die Versorgung der Patienten kommen sollen,
die später auch in der Pflege arbeiten wollen."Aber diese Herausforderungen
haben auch andere Branchen zu meistern, etwa das Handwerk", ergänzte Morell.

Das Hörfunk-Interview vom 28.12.2018 im WDR 5 (Morgenecho) finden Sie unter
folgendem Link:

Quelle: Pressemitteilung, 08.01.2019

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erschienen am Dienstag, 08.01.2019
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