PPR 2.0 ist unverzichtbar

PPR 2.0 ist unverzichtbar (Deutscher Pflegerat).

Deutscher Pflegerat fordert gesetzliche Regelung für Personalbemessung im Krankenhaus – kurz- und langfristig. Anfang März 2021 soll über eine Gesetzesinitiative zur Entwicklung eines gesetzlich beauftragten wissenschaftlichen Instruments zur Personalbemessung im...

Deutscher Pflegerat fordert gesetzliche Regelung für Personalbemessung im Krankenhaus – kurz- und langfristig. Anfang März 2021 soll über eine Gesetzesinitiative zur Entwicklung eines
gesetzlich beauftragten wissenschaftlichen Instruments zur Personalbemessung im
Krankenhaus entschieden werden. Der Deutsche Pflegerat e.V. (DPR) weist auf die
dringende Notwendigkeit hin, dass ein entsprechender Auftrag seitens des
Deutschen Bundestags erteilt wird.

„Bis ein langfristig ausgelegtes Personalbemessungsinstrument vorliegt, fordern
wir nachdrücklich eine Zwischenlösung und sind der Überzeugung, dass die
Pflegepersonal-Regelung PPR 2.0 das einzige zeitnah umsetzbare Angebot dafür
ist“, sagt Franz Wagner, Präsident des Deutschen Pflegerats e.V. (DPR).

„Wir erwarten von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn endlich eine klare
Positionierung zu dem bereits im Januar 2020 vorgelegten gemeinsamen Vorschlag
des Deutschen Pflegerats, der Deutschen Krankenhausgesellschaft und ver.di –
und zur Perspektive darüber hinaus. Neben dieser Zwischenlösung wird ein
gesetzlicher Auftrag für ein Projekt zur Entwicklung eines
Personalbemessungsverfahrens als langfristige Lösung benötigt.

Nur mit den beiden Positionierungen ‚direkt umsetzbare Zwischenlösung und
langfristig wirksame Lösung‘ geht das entscheidende Signal an die Berufsgruppe,
dass die Personalsituation in der Pflege im Krankenhaus sich spürbar und
nachhaltig positiv verbessert. Alles was bisher geschehen ist, ist mehr als in
den letzten drei Legislaturperioden davor, aber es reicht bei weitem nicht aus.
Der einzig wirksame Weg aus der jetzigen Krise ist eine verbindliche
Zukunftsperspektive und dadurch gestützt der Beginn des Personalaufbaus.“

Quelle: Deutscher Pflegerat, 01.03.2021

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erschienen am Dienstag, 02.03.2021