Regiokliniken an sieben Standorten in RLP
Bundesweite Krankenhausreform wird konkret: Sieben Kliniken werden zu Regiokliniken in Rheinland-Pfalz (SWR).
Gesundheitsminister Hoch verkleinert erste Klinikstandorte in Rheinland-Pfalz und macht Ernst mit der bundesweiten Krankenhausreform.
Krankenhausreform in Rheinland-Pfalz: Sieben Häuser werden zu Regiokliniken
Mainz, 1.9.2026, 9:55 Uhr
Rheinland-Pfalz benennt sieben Krankenhäuser, die zu Regiokliniken umgebaut werden. Betroffen sind Hermeskeil, Bingen, Boppard, Kirn, Bernkastel-Kues, Bad Dürkheim und Frankenthal.
Diese Häuser verlieren ihre Notaufnahme und können keine Herzinfarkte oder Schlaganfälle, sondern nur noch Alltagsverletzungen behandeln.
Rheinland-Pfalz ist nach eigenen Angaben das erste Bundesland, das die sektorenübergreifenden Versorgungseinrichtungen so weit umsetzt.
Von rund 80 Krankenhäusern im Land bleibt damit fast jedes zehnte nicht mehr als klassische Klinik erhalten.
Die Krankenhausgesellschaft Rheinland-Pfalz rechnet trotz der Reform weiterhin mit Insolvenzen, da sich die wirtschaftliche Lage der Häuser dadurch nicht verbessert.
Für Regionen mit dünner Bevölkerungsdichte kann eine Regioklinik die letzte Möglichkeit sein, überhaupt eine wohnortnahe medizinische Anlaufstelle zu behalten.
