Die GeNo erwartet ein Defizit von 20 Millionen Euro





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Die GeNo erwartet ein Defizit von 20 Millionen Euro

Drohendes Millionendefizit: Der Bremer Klinikverbund GeNo steckt in der Klemme (Weser-Kurier).



Statt der geplanten schwarzen Null zeichnet sich für den städtischen Klinikkonzern Gesundheit Nord Bremen ein deutliches Minus ab, das nun auch den Senat unter Druck setzt.



Bremer Klinikverbund Gesundheit Nord rutscht in 20-Millionen-Defizit

Bremen, 02.09.2026, 17:40 Uhr

Angepeilt war ursprünglich eine schwarze Null. Die wirtschaftliche Lage beschäftigte am Mittwochnachmittag den Finanzausschuss des Geno-Aufsichtsrates in einer Sondersitzung.

Die Geschäftsleitung steht unter erhöhtem Handlungsdruck, eine Geno-Sprecherin bestätigte die zugespitzte wirtschaftliche Situation.

Als Ursachen gelten vor allem rückläufige Erlöse durch sogenannte Hybrid-Fälle, bei denen früher vollstationäre Leistungen heute anteilig ambulant erbracht und entsprechend geringer vergütet werden.

Zum 1. Januar tritt zudem das GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz in Kraft, wonach die Pflegeleistungen der Kliniken künftig nicht mehr vollständig refinanziert werden.

Für die Geno werden dadurch bereits für 2027 Einbußen im niedrigen zweistelligen Millionenbereich erwartet.

Die Stadt Bremen ist als Alleingesellschafterin gefragt, sollte die Liquidität des Klinikkonzerns gefährdet sein.

Der Bericht zeigt, wie stark sich bundesweite Finanzierungsreformen wie die Hybrid-DRG und das Beitragsstabilisierungsgesetz bereits vor ihrem vollen Inkrafttreten auf die Liquidität kommunaler Klinikkonzerne auswirken können.

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