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Einfuhr von Beatmungsgeräten nach NRW im Jahr 2020 um 87 Prozent gestiegen

Einfuhr von Beatmungsgeräten nach NRW im Jahr 2020 um 87,8 Prozent gestiegen (IT.NRW).

Im Jahr 2020 war der Wert der Importe von Geräten für die Sauerstoff- und Beatmungstherapie nach Nordrhein-Westfalen um 87,8 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen...

Im Jahr 2020 war der Wert der Importe von Geräten für die Sauerstoff- und Beatmungstherapie nach Nordrhein-Westfalen um 87,8 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, lag der Wert
der Einfuhren bei 73,4 Millionen Euro. Der Exportwert für solche Geräte erhöhte
sich selben Zeitraum um 40,1 Prozent auf 173,5 Millionen Euro.

Die Einfuhren von Medizintechnik (jeglicher Art) gingen 2020 im Vergleich zum
Vorjahr um 15,8 Prozent zurück und lagen im Jahr 2020 bei rund 2,6 Milliarden
Euro. Die Importe waren mit 1,2 Milliarden Euro um 16,5 Prozent niedriger als
ein Jahr zuvor.


Tabellarische Daten der Grafik

Tabellarische Daten der Grafik
Etwa zwei Drittel der eingeführten Beatmungsgeräte kamen 2020 aus
Nicht-EU-Ländern nach NRW. 26,6 Prozent stammten aus der Volksrepublik China
(46,1 Millionen Euro; +63,9 Prozent gegenüber 2019) und weitere 20,9 Prozent
aus den Vereinigten Staaten von Amerika (36,3 Millionen Euro; −16,0 Prozent).
Die NRW-Exporte von Beatmungsgeräten gingen überwiegend in das Vereinigte
Königreich (13,7 Millionen Euro; +322,2 Prozent) und nach Italien (13,1
Millionen Euro; +50,2 Prozent).

Außerdem importierte die NRW-Wirtschaft im Jahr 2020 Atmungsapparate, -geräte
und Gasmasken im Wert von 10,9 Millionen Euro (+72,0 Prozent); der Wert der
entsprechenden Exporte belief sich auf 95,3 Millionen Euro (+28,4 Prozent).


Tabellarische Daten der Grafik

Tabellarische Daten der Grafik
Hauptimportländer von Atmungsapparaten waren im Jahr 2020 Polen (32,1 Millionen
Euro; +86,0 Prozent) und das Vereinigte Königreich (26,2 Millionen Euro; −0,3
Prozent). Fast die Hälfte der exportierten Atmungsapparate sind in die
Vereinigten Staaten von Amerika (5,2 Millionen Euro; +49,1 Prozent) gegangen.
Zweitgrößter Abnehmer war Italien (1,4 Millionen Euro; +1 975,4 Prozent).

Die Statistiker weisen darauf hin, dass hier einerseits die Im- und Exportwerte
von Apparaten und Geräten für Ozon-, Sauerstoff- oder Aerosoltherapie,
Beatmungsapparate zum Wiederbeleben und Geräte für Atmungstherapie (Warennummer
90192000) und andererseits Im- und Exportwerte weiterer Atmungsapparate und
-geräte sowie Gasmasken mit mechanischen oder auswechselbaren Teilen
(Warennummer 90202000) betrachtet werden. Unter Medizintechnik (jeglicher Art)
wurden hier die Warennummern von 90182000 bis 90222000 betrachtet.

Da in den Importen auch Lieferungen nach NRW enthalten sind, die hier auf Lager
genommen und anschließend in andere Bundesländer weitergeleitet werden, ist
eine Saldierung von Exporten und Importen nur begrenzt sinnvoll. (IT.NRW)

Quelle: IT.NRW, 15.03.2021

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erschienen am Dienstag, 16.03.2021