Neuordnung der SHG-Eigentümerstruktur





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Neuordnung der SHG-Eigentümerstruktur

Regionalverband wird nach fast 17 Jahren Streit Mehrheitseigner der SHG-Kliniken (Saarländischer Rundfunk).



Nach dem Dauerstreit um die Eigentümerstruktur der Saarland-Heilstätten GmbH hat die Regionalversammlung des Regionalverbands Saarbrücken einstimmig die Weichen für eine Neuordnung der Mehrheitsverhältnisse gestellt. Der Regionalverband soll künftig Mehrheitseigner werden.



Regionalverband Saarbrücken wird nach fast 17 Jahren Streit Hauptgesellschafter der SHG-Kliniken

Saarbrücken, 27.08.2026 , 16:16 Uhr

Der Regionalverband wird weitere Anteile an der SHG übernehmen und damit vom bisherigen 40,46-Prozent-Mitgesellschafter zum Mehrheitsgesellschafter aufsteigen.

Konkret stimmte die Regionalversammlung am Donnerstag für den Kauf von rund 45 Prozent weiterer Anteile von der Deutschen Rentenversicherung, für etwa 2,7 Millionen Euro.

Die Entscheidung fiel einstimmig bei Enthaltung der Fraktion der Freien Wähler.

Mit über 86 Prozent wäre der Regionalverband damit Hauptanteilseigner der SHG, die unter anderem mehrere Kliniken in der Region hält, darunter das Klinikum in Völklingen.

Künftig wird es nur noch drei statt bislang vier Anteilseigner geben.

Der Regionalverband will damit mehr Verantwortung übernehmen und mehr Entscheidungsspielraum bekommen.

Die Landeshauptstadt Saarbrücken, Hauptzahlerin der Regionalverbandsumlage und dadurch indirekte Mitfinanziererin des Kaufs, sieht die Entscheidung kritisch.

Die Übernahme soll innerhalb des vierten Quartals 2026 abgeschlossen sein.

Bislang war die Deutsche Rentenversicherung der größte Anteilseigner der SHG. Sie will ihre Anteile abgeben, weil sich der Geschäftsbereich der SHG von der Rehabilitation auf den Akutbereich verschoben hat.

Dadurch sei die Rechtssicherheit für die Rentenversicherung als Trägerin nicht mehr gegeben.

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