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NRW: Rund 100 Millionen Euro für mehr als 5.000 neue Ausbildungsplätze in den Gesundheitsfachberufen

NRW: Rund 100 Millionen Euro für mehr als 5.000 neue Ausbildungsplätze in den Gesundheitsfachberufen (NRW Landesportal).

Schwerpunkt der Krankenhaus-Einzelförderung liegt in diesem Jahr auf Ausbildungskapazitäten / 2020: Höchststand an neuen Pflegeschülerinnen und -schülern. Um die Krankenhäuser finanziell zu entlasten, fördert das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und...

Schwerpunkt der Krankenhaus-Einzelförderung liegt in diesem Jahr auf Ausbildungskapazitäten / 2020: Höchststand an neuen Pflegeschülerinnen und -schülern. Um die Krankenhäuser finanziell zu entlasten, fördert das Ministerium für
Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen der
diesjährigen Krankenhaus-Einzelförderung Investitionsmaßnahmen zum Aufbau von
Ausbildungsplätzen.

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Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:
Um die Krankenhäuser finanziell zu entlasten, fördert das Ministerium für
Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen der
diesjährigen Krankenhaus-Einzelförderung Investitionsmaßnahmen zum Aufbau von
Ausbildungsplätzen. Insgesamt standen dafür rund 100 Millionen Euro zur
Verfügung. Die Verteilung der Fördersumme belief sich auf maximal 20.400 Euro
pro neu geschaffenem Ausbildungsplatz. Landesweit werden 50 Projekte und damit
der Aufbau von insgesamt 5.112 Ausbildungsplätzen gefördert.

„Die Corona-Pandemie hat einmal mehr verdeutlicht: Das medizinische und
pflegerische Personal ist der Kern eines stabilen Gesundheitswesens. Den
Beschäftigten wird derzeit viel abverlangt und dafür haben sie meinen größten
Respekt. Doch auch ohne Corona ist die personelle Lage angespannt. Um hier
langfristig für Entspannung zur sorgen und uns zukunftsfähig aufzustellen,
müssen wir mehr ausbilden. Daher bin ich sehr froh, dass wir über die
Einzelförderung eine langfristige Perspektive schaffen, von der das gesamte
Gesundheitswesen nachhaltig profitieren wird“, erklärt Gesundheitsminister
Karl-Josef Laumann.

Eine angemessene Personalausstattung im Krankenhaus sei für die Qualität der
Patientenversorgung und die Arbeitssituation der Beschäftigten unabdingbar.
Leider gebe es derzeit noch eine Vielzahl von unbesetzten Stellen, insbesondere
im pflegerischen Bereich. „Wir müssen es schaffen, diesen Umstand zu beheben“,
erklärt Laumann. Bei der Erhöhung der Ausbildungsplatzkapazitäten komme den
Krankenhäusern als Träger der Ausbildungsstätten eine zentrale Rolle zu.

Minister Laumann freut sich zudem sehr über das große Interesse an der neuen
generalistischen Pflegeausbildung. Mehr als 15.500 Frauen und Männer beginnen
in diesem Jahr eine Pflegeausbildung in Nordrhein-Westfalen. Das sind fast
1.000 mehr als im Jahr 2019. „Eine so hohe Zahl an neuen Schülerinnen und
Schülern in der Pflege hat es in Nordrhein-Westfalen noch nie gegeben“, sagt
Laumann. „Mit der generalistischen Pflegeausbildung haben wir deshalb den
richtigen Weg für eine attraktive und zukunftsfähige Ausbildung
eingeschlagen.“

Die neue generalistische Pflegeausbildung wurde zum Jahresbeginn 2020
eingeführt und befähigt die Absolventen zur Pflege von Menschen aller
Altersstufen und in allen Versorgungsbereichen – von der Kinderkrankenpflege
über die Krankenpflege bis hin zur Altenpflege. Damit stehen den Auszubildenden
auch im Berufsleben mehr Einsatz- und Entwicklungsmöglichkeiten offen. Über die
neuen 15.500 Frauen und Männer in der generalistischen Pflegeausbildung hinaus
befinden sich in Nordrhein-Westfalen derzeit zudem noch rund 30.000 Personen in
einer Ausbildung zur Pflegefachkraft, die nach den auslaufenden Berufsgesetzen
entweder im Bereich der Altenpflege, der Krankenpflege sowie der
Kinderkrankenpflege stattfindet. In der Altenpflegeausbildung sind es 16.301
Auszubildende, in der Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung 11.820
Auszubildende und in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflegeausbildung 1.586
Auszubildende (Stand: Oktober 2019).

Weitere Informationen zur neuen Pflegeausbildung sowie eine Übersicht der
ausgewählten Einzelfördermaßnahmen finden Sie auf der Internetseite unter
www.mags.nrw.

Quelle: NRW Landesportal, 27.11.2020

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erschienen am Montag, 30.11.2020