SRH Jahresbericht 2024/25





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SRH Jahresbericht 2024/25

Entwicklung der SRH: Gute Ergebnisse bei anhaltend schwierigen Rahmenbedingungen (Download, PDF, 416 MB).



Der gemeinnützige Stiftungskonzern SRH hat 2025 seinen Umsatz um 7,1 Prozent auf 1.546,1 Millionen Euro gesteigert.



SRH steigert 2025 Umsatz auf 1,5 Milliarden Euro trotz schwierigem Umfeld

Im Vorjahr lag der Umsatz bei 1.443,0 Millionen Euro.

Das Jahresergebnis stieg auf 39,4 Millionen Euro, nach 33,4 Millionen Euro im Vorjahr.

Die Umsatzrendite beträgt damit 2,3 Prozent.

Die SRH beschäftigt mit rund 17.600 Kolleginnen und Kollegen so viele Mitarbeitende wie nie zuvor.

Vorstandsvorsitzender Patrick Mombaur bezeichnet die Ergebnisse als solide Basis für weitere Reinvestitionen.

Knapp 115 Millionen Euro flossen 2025 in den Ausbau des Angebots, laut Mombaur so viel wie selten zuvor.

Im Bildungsbereich reagiert die SRH auf Digitalisierung, KI-Entwicklung und demografischen Wandel mit dem Ausbau digitaler Angebote und der Integration von KI-Themen in Qualifizierung und Organisation.

An den Hochschulen der SRH waren 2025 über 22.000 Studierende aus 140 Ländern eingeschrieben.

Mombaur benennt den wirtschaftlichen Betrieb privater Hochschulen in Deutschland weiterhin als große Herausforderung.

Im Gesundheitsbereich blieb die Krankenhausreform in Deutschland weiterhin aus.

Dennoch erzielte der Gesundheitssektor des Konzerns unterm Strich ein positives Jahresergebnis.

Mombaur verweist darauf, dass vier von fünf Krankenhäusern in Deutschland rote Zahlen schreiben, die SRH-Kliniken bis auf wenige Ausnahmen jedoch nicht.

Als Gründe nennt er die vorausschauende strategische Ausrichtung sowie die starke regionale Aufstellung der Krankenhäuser mit enger Zusammenarbeit und Synergienutzung.

Im Juni 2026 wurde Mombaur zum neuen Vorstandsvorsitzenden berufen, der Vorstand wird von zwei auf drei Mitglieder erweitert.

Die SRH betont ihre Unabhängigkeit von Eignerinteressen und Ausschüttungspflichten als gemeinnützige Stiftung.

Der Konzern besteht in diesem Jahr seit 60 Jahren.

Der SRH-Jahresbericht 2024/25 ist ab sofort verfügbar.

Der Bericht liefert konsolidierte Konzernkennzahlen, keine Segmentergebnisse für Akutkliniken, Reha und MVZ getrennt.

Interessant ist, dass Mombaur die positive Entwicklung explizit der strategischen Ausrichtung und regionalen Verbundstruktur zuschreibt und nicht etwa gestiegenen Landesbasisfallwerten oder Fallzahlsteigerungen – das passt zum generellen Narrativ von Klinikketten, dass Verbundgröße und Synergien der entscheidende Überlebensfaktor bei ausbleibender Strukturreform sind.

Für die Einordnung wäre der Blick in den vollständigen Jahresbericht nötig, um zu sehen, ob das Krankenhaussegment tatsächlich operativ profitabel ist oder ob Bildungs- und Reha-Erträge das Gesamtergebnis tragen.

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