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Asklepios-Klinik Weißenfels führt digitale Pflegeakte ein

Asklepios-Klinik Weißenfels führt digitale Pflegeakte ein (Pressemitteilung).

Die Asklepios Klinik Weißenfels hat ein neues digitales System zur elektronischen Pflegedokumentation eingeführt. Dabei wird der individuelle Pflegebedarf der Patienten bei der Aufnahme und während des Aufenthaltes nicht mehr in...

Die Asklepios Klinik Weißenfels hat ein neues digitales System zur elektronischen Pflegedokumentation eingeführt. Dabei wird der individuelle Pflegebedarf der Patienten bei der Aufnahme und während des Aufenthaltes nicht mehr in Papierform, sondern elektronisch über mobile Terminals erfasst, bewertet und
durch Kennzahlen transparent und planbarer. Die digitale „Pflegeakte“ stellt alle pflegerelevanten Informationen und Diagnosen auf einen Blick dar und entlastet die Pflege bei der Dokumentation von Behandlungsdaten. So bleibt mehr Zeit für die Patienten. Hochmoderne, neue Visitenwagen,
ausgestattet mit dazugehörigen elektronischen Equipment, ergänzen das System.

Auf dem Bildschirm sind alle Patientendaten übersichtlich erkennbar
Der Prozess ist immer abgestimmt: Wird ein Patient stationär in der Klinik
aufgenommen, beginnen umfangreiche Maßnahmen rund um seine
medizinisch-pflegerische Betreuung. Diese Maßnahmen werden seitens der Ärzte
und Pfleger lückenlos dokumentiert – bisher in zahlreichen Papierformularen.
Die Klinik Weißenfels hat nun hierfür das neue System „epaAC“ (elektronisches
PflegeAssessment Acut Care) und LEP (Elektronische Leistungserfassung)
eingeführt: Alle für den Pflegeprozess relevanten Daten werden nunmehr
elektronisch erfasst und ausgewertet.

Neben der reinen Datenerfassung beinhaltet das System eine EDV-gestützte
Pflegeanamnese, sprich eine erste Einschätzung, wie der Zustand des Patienten
ist und welche Maßnahmen für seine Behandlung getroffen werden müssen. Vorteil
hierbei - Fähigkeiten und Beeinträchtigungen des Patienten können sofort
gemessen, erfasst und kategorisiert werden: So entsteht ein individuelles
Pflegeprofil mit funktionalen und kognitiven Kategorien (z.B. Bewegung,
Körperpflege, Ernährung, Bewusstsein). Auch Indikatoren für Risiken wie
Dekubitus, Sturz oder Mangelernährung können so direkt berücksichtigt werden.

„Mit der digitalen Pflegeakte haben wir in unserer Klinik ein neues Zeitalter
in der Pflege eingeleitet“, freut sich Thomas Pfennig, Pflegedirektor der
Asklepios Klinik Weißenfels. „Natürlich stand bei der Einführung der Nutzen für
unsere Patienten im Vordergrund: bessere Pflege, mehr Sicherheit auf Station,
mehr Zeit für die persönliche Betreuung. Doch auch unsere Pflegerinnen und
Pfleger wissen die Vorteile mittlerweile zu schätzen: Die hohe
Fehlersensitivität entlastet unsere Mitarbeiter, die Übersichtlichkeit macht
die Pflegeservices besser planbar und genauer umsetzbar. Das epaAC-System ist
damit ein wesentlicher Schritt in eine digitalere Zukunft und erleichtert die
tägliche Arbeit ungemein. Der Zustand des Patienten lässt sich jederzeit
erfassen und es kann mit Maßnahmen gegebenenfalls schnell gegengesteuert
werden.“

Quelle: Pressemitteilung, 29.03.2021

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erschienen am Montag, 29.03.2021
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