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Digitale Transformation in deutschen Krankenhäusern

Digitale Transformation in deutschen Krankenhäusern (Klinikverbund Hessen).

Der Klinikverbund Hessen e.V. hat im Oktober zu einem Digitalisierungsworkshop in Wetzlar eingeladen, um gemeinsam über Herausforderungen und Best Practices in den Mitgliedshäusern zu sprechen. Unter Moderation von Dr. Manuel...

Der Klinikverbund Hessen e.V. hat im Oktober zu einem Digitalisierungsworkshop in Wetzlar eingeladen, um gemeinsam über Herausforderungen und Best Practices in den Mitgliedshäusern zu sprechen. Unter Moderation von Dr. Manuel Iserloh, Geschäftsführer beim Digitalisierungsexperten eHealth Ventures GmbH, erarbeiteten die Vertreter von 10 Kliniken eine Übersicht ihrer jeweiligen
Top-Themen, die dann in eine übergreifende Digitalisierungslandkarte
zusammengeführt wurden.

29.11.2019
Der Klinikverbund Hessen e.V. hat im Oktober zu einem Digitalisierungsworkshop
in Wetzlar eingeladen, um gemeinsam über Herausforderungen und Best Practices
in den Mitgliedshäusern zu sprechen. Unter Moderation von Dr. Manuel Iserloh,
Geschäftsführer beim Digitalisierungsexperten eHealth Ventures GmbH,
erarbeiteten die Vertreter von 10 Kliniken eine Übersicht ihrer jeweiligen
Top-Themen, die dann in eine übergreifende Digitalisierungslandkarte
zusammengeführt wurden.

Im deutschen Gesundheitswesen herrscht Aufbruchsstimmung. Krankenhäuser
integrieren zunehmend innovative digitale Technologien in ihre traditionellen
Klinikleistungen und -prozesse und optimieren dadurch die Versorgung,
verbessern die Betriebseffizienz und schaffen eine höhere Zufriedenheit bei
Patienten, Mitarbeitern und niedergelassenen Ärzten. Als Voraussetzung dafür
müssen in der Regel die Ressourcen und die Infrastruktur der IT erweitert
werden. Das Zusammenspiel von IT und Fachabteilungen wird zudem
anspruchsvoller, da zur Optimierung der Prozesse ein gemeinsames Verständnis
des Begriffs Digitalisierung und gemeinsame Ziele zur Transformation notwendig
sind.

Die im Workshop priorisierten Digitalisierungsfelder spannen eine hohe
Bandbreite von den Basisthemen wie der Herstellung von Kommunikationsfähigkeit
über flächendeckendes WLAN und dem Ausbau der digitalen Dokumentation in der
Krankenversorgung mit direkter Erfassung in der elektronische Patientenakte bis
hin zu digitalen Lösungen für die Mitarbeiterkommunikation und die Interaktion
mit den niedergelassenen Ärzten der Region. Die aufgestellte
Digitalisierungslandkarte zeigte deutlich, dass viele Häuser die gleichen
Themen umtreiben, sie in der Planung und Umsetzung aber bisher weitgehend
eigenständig agieren (müssen). Die Größe der Häuser spielt eine wesentliche
Rolle dafür, wie viele Projekte angegangen und wie schnell diese realisiert
werden können.

Die Teilnehmer waren sich einig, dass ein Austausch zwischen den Häusern des
Klinikverbunds Hessen zu den gemeinsamen Themen einen Mehrwert bietet, da die
vorliegenden Erfahrungen der Häuser genutzt und Best Practices entwickelt
werden können, die auch insbesondere der tatsächlichen Realität der Kliniken
gerecht werden. Weiterführende Themen, wie der Einsatz von Künstlicher
Intelligenz und Big Data, die beispielsweise in den USA intensiv diskutiert
werden, sind aus Sicht der Teilnehmer heute noch nicht für die tägliche
Krankenversorgung relevant.

Aufgrund der zunehmenden Bedeutung der Digitalisierung im deutschen
Gesundheitswesen, auch intensiv getrieben durch die Initiativen der
Bundesregierung wie zuletzt der Verabschiedung des Digitale-Versorgung-Gesetz
(DVG), wird der Themenbereich die Häuser in Zukunft dauerhaft fordern und
beschäftigen. Auch der Klinikverbund Hessen wird das Thema daher in enger
Abstimmung mit den Teilnehmern und den übrigen Mitgliedshäusern des Verbundes
aktiv auf der Agenda behalten, damit die Kräfte bestmöglich zum Nutzen der
Kliniken und damit der Qualität und Sicherheit der Patientenversorgung genutzt
werden können.

Quelle: Klinikverbund Hessen, 29.11.2019

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erschienen am Freitag, 29.11.2019
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