Ermittlungsergebnisse zum Hacker-Angriff auf Krankenhaus Schrobenhausen





devices_other

Ermittlungsergebnisse zum Hacker-Angriff auf Krankenhaus Schrobenhausen

Analyse des Cyberangriffs vor drei Wochen: Kreiskrankenhaus Schrobenhausen hatte Sicherheitslücke in der Software... (Augsburger Allgemeine).



Drei Wochen nach dem Hacker-Angriff auf das Kreiskrankenhaus Schrobenhausen Mitte Juli ist die Analyse des Vorfalls weitgehend abgeschlossen, wie das Landratsamt Neuburg-Schrobenhausen mitteilt.



Hacker-Angriff auf Kreiskrankenhaus Schrobenhausen: Ursache identifiziert, keine Datenabflüsse

Schrobenhausen, 06.08.2026 14:42 Uhr

Externe IT-Forensiker haben den Vorfall umfassend aufgearbeitet und sowohl Ursache als auch Herkunft des Angriffs ermittelt.

Der unberechtigte Zugriff erfolgte über eine Sicherheitslücke in einer vom Hersteller bereitgestellten Software, die es den Angreifern ermöglichte, sich Zugang zu Teilen der IT-Infrastruktur zu verschaffen.

Es gebe keine Hinweise darauf, dass Patientendaten oder andere sensible Informationen abgeflossen oder missbräuchlich verwendet worden seien.

Der Ursprung des Angriffs konnte nach Rumänien zurückverfolgt werden, wer konkret hinter dem Angriff steckt, ist jedoch nicht bekannt.

Unmittelbar nach Bekanntwerden des Vorfalls wurden betroffene Systeme isoliert, Zugänge gesperrt und die gesamte IT-Infrastruktur mit Spezialisten überprüft.

Das Landratsamt betont, der Vorfall zeige, dass Cyberangriffe zunehmend professionell und dynamisch erfolgten.

Das Kreiskrankenhaus hat deshalb zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt, darunter eine erweiterte Systemüberwachung und die konsequente Schließung möglicher Sicherheitslücken.

« Elbe-Elster-Klinikum: Sana-Manager übernimmt interimsweise | Ermittlungsergebnisse zum Hacker-Angriff auf Krankenhaus Schrobenhausen | Klinikum Kulmbach: Stabil durch stürmische Zeiten »