Anzeige Anzeige: ID Berlin GmbH ×

Future of Health: Eine Branche digitalisiert sich - radikaler als erwartet myDRG Stellenmarkt Gesundheitswesen

« Für Intensivkrankenbett von München nach Augsburg... | Future of Health: Eine Branche digitalisiert sich - radikaler als erwartet | Rheinland Klinikum Grevenbroich mit neuem Direktor »

 

Future of Health: Eine Branche digitalisiert sich - radikaler als erwartet

Studie: Future of Health: Eine Branche digitalisiert sich - radikaler als erwartet (Roland Berger, PDF, 360 kB).

Allein in Deutschland könnte das Marktvolumen der digitalen Gesundheitslösungen auf 38 Milliarden Euro ansteigen Ein Fünftel aller ärztlichen Aufgaben könnte von Künstlicher Intelligenz übernommen werden Technologiekonzerne werden sich im Gesundheitsmarkt...

Allein in Deutschland könnte das Marktvolumen der digitalen Gesundheitslösungen auf 38 Milliarden Euro ansteigen Ein Fünftel aller ärztlichen Aufgaben könnte von Künstlicher Intelligenz übernommen werden Technologiekonzerne werden sich im Gesundheitsmarkt etablieren München, Oktober 2019: Der Markt für digitale Produkte und Dienstleistungen im
Gesundheitswesen kommt schneller voran als bislang vermutet: Bis zum Jahr 2025
wird das europaweite Marktvolumen voraussichtlich ca. 155 Milliarden Euro
betragen – 38 Milliarden Euro davon allein in Deutschland. Dabei ist die
Digitalisierung, insbesondere in Form von Künstlicher Intelligenz (KI), der
größte Treiber dieser Transformation, so die neue Roland Berger-Studie „Future
of Health: Eine Branche digitalisiert sich – radikaler als erwartet“. Für die
Publikation wurden 400 internationale Experten aus dem Gesundheitsmarkt
befragt.

„Diese rasante Entwicklung der Gesundheitsbranche wird alle Marktakteure,
Patienten, Ärzte, Krankenhäuser, Versicherungen und Pharmaunternehmen zum
Umdenken zwingen", prognostiziert Karsten Neumann, Partner von Roland Berger.
"Das Engagement von Technologiekonzernen aus Ost und West wird zu neuer
Konkurrenz führen, mit der sich die etablierten Unternehmen auseinandersetzen
müssen."

Digitale Prävention und KI-Diagnostik sorgen für größten Schub
Den größten Wachstumsschub erwarten die Befragten durch die digitale
Krankheitsprävention und die KI-Diagnostik. Gefolgt werden diese Anwendungen
von KI-basierten Therapieentscheidungen und digitalen Therapien. "Die von uns
befragten Experten gehen davon aus, dass in sechs Jahren bereits ein Fünftel
der ärztlichen Leistungen durch KI abgedeckt sein könnte", sagt Karsten
Neumann. Allein das Marktvolumen für Gesundheits-, Diagnose- und
Selbstüberwachungs-Apps soll bis 2025 auf 16 Milliarden Euro steigen.

Gleichzeitig werden durch die Digitalisierung neue Rahmenbedingungen definiert,
etwa in der Kommunikation zwischen Versicherungen und ihren Kunden. Sieben von
zehn Experten rechnen etwa damit, dass immer mehr Versicherte relevante Daten
zu ihrem Gesundheitszustand digital dokumentieren und ihren Versicherungen
freiwillig zur Verfügung stellen, um bessere Konditionen zu erhalten. „Alle
Krankenkassen arbeiten intensiv an digitalen Angeboten. Allerdings erwarten die
befragten Experten tiefgreifende Veränderungen, die über die internen Szenarien
vieler Häuser hinausgehen“, erklärt Neumann.

Technologiekonzerne werden Marktanteil ausbauen
Der Druck auf die etablierten Unternehmen im Gesundheitswesen wird in den
kommenden Jahren auf jeden Fall zunehmen, da branchenfremde Marktteilnehmer für
Konkurrenz sorgen. So sind 60 Prozent der Befragten sicher, dass die großen
Technologiekonzerne im Jahr 2025 zu den etablierten Akteuren im
Gesundheitswesen zählen werden.

Neue Konkurrenz entsteht auch durch Start-ups, die mit innovativen Ideen die
etablierten Unternehmen herausfordern. Aufgrund der positiven Marktaussicht
müssen sie sich momentan keine großen Sorgen um die Finanzierung machen,
solange sie ein gutes Geschäftsmodell haben: So hat die
Risikokapital-Finanzierung im Bereich digitale Gesundheit im ersten Halbjahr
2019 weltweit erstmals die 4,5 Milliarden Euro-Marke überschritten. Im ersten
Quartal 2019 wurden weltweit 371 Transaktionen durchgeführt, davon 78 in
Europa.

Quelle: Roland Berger, 22.10.2019

- - - - - - - - - - - - - - - - -



erschienen am Dienstag, 22.10.2019
Anzeige Anzeige: ID GmbH ×