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Whitepaper: TI 2.0 - Arena für digitale Medizin

Wieder alles auf Anfang? Whitepaper: TI 2.0 - Arena für digitale Medizin (Gematik, PDF, 2,4 MV).

Zeitgemäß und nutzenorientiert: Deutschlands Infrastruktur für digitalen Austausch im Gesundheitswesen erlebt einen grundlegenden Wandel. Mit der TI 2.0 stellt die gematik komplexe, aber klare Grundbedingungen wie Nutzerzentriertheit, Interoperabilität und einen...

Zeitgemäß und nutzenorientiert: Deutschlands Infrastruktur für digitalen Austausch im Gesundheitswesen erlebt einen grundlegenden Wandel. Mit der TI 2.0 stellt die gematik komplexe, aber klare Grundbedingungen wie Nutzerzentriertheit, Interoperabilität und einen stabilen sicheren Betrieb in den Mittelpunkt
der Konzeption, dafür braucht es jetzt einen Technologiesprung. „Wir denken unser Angebot und unseren Auftrag komplett neu“, erklärte Dr. Markus Leyck Dieken, Geschäftsführer der gematik. Die gematik als Nationale
Agentur für Digitale Medizin schaffe nun eine gemeinsame Arena für alle
Akteure, in der die Teilnehmer gewissermaßen einem olympischen Geist
verpflichtet seien. Die gematik wolle Teamwork und Spitzenleistungen in der
Gesundheitsversorgung und dem Gesundheitsmanagement durch benötigte
Infrastruktur und Dienste unterstützen.

„Wir fungieren als Gastgeber, sichern die Qualität und überwachen die
Einhaltung der Sicherheitsanforderungen und Betriebsregeln. Für die Nutzer
stellen wir notwendige Grundfunktionalitäten zur Verfügung. Um im Bild zu
bleiben: Wir bieten eine Umgebung, in der Top-Athleten ohne Abstriche ihre
Leistungen erbringen können und in der wir alle gemeinsam ein sicheres, faires
und qualitatives Zusammenspiel erleben“, so Leyck Dieken.

Die nutzerorientierte Ausrichtung des Angebots sei das A und O. Bereits dieses
Jahr liefere die gematik beispielsweise mit der elektronischen Patientenakte
und dem E-Rezept Anwendungen, mit denen Digitale Medizin für jede Bürgerin und
jeden Bürger konkret werde. Entscheidend dabei seien einheitliche Standards:
Insel-Lösungen gehörten der Vergangenheit an, ebenso das Denken in isolierten
Silos der medizinischen Versorgung. Deutschland mache diesbezüglich große
Fortschritte, etwa durch die Integration von Digitalen Gesundheitsanwendungen
(DiGA).

Leyck Dieken: „Unser Ziel ist klar: Wir wollen mit der TI Entlastung für
medizinische Behandler und Mehrwerte für Nutzer und Anbieter schaffen. Das geht
nur mit einer modernen Plattform für Digitale Medizin: der TI 2.0. Jetzt
stellen wir unser Ideenpapier dazu vor und wollen in den Fachaustausch dazu
gehen.“

Die neue Architektur der TI basiert auf sechs fundamentalen Säulen:

Einem föderierten Identitätsmanagement, weil mit dieser „Brücke“ mehr
Flexibilität und Nutzerfreundlichkeit durch die einfache Nutzung von
Identitätsbestätigungen der TI für eigene digitale Angebote der Nutzergruppen
möglich ist.
Der universellen Erreichbarkeit der Dienste durch Zugangsschnittstellen im
Internet, weil der Wegfall proprietärer IT-Lösungen (z. B. Konnektor) Kosten
senkt, den Betrieb stabilisiert und die Integration weiterer medizinischer
Berufsgruppen erleichtert.
Einer modernen Sicherheitsarchitektur, weil diese die eigenständige
Bereitstellung von Diensten durch unterschiedliche Anbieter ermöglicht und
sowohl sicherer als auch effizienter ist.
Verteilten Diensten, weil aus Sicht optimierter Versorgungsprozesse die
Verknüpfung von Daten aus verschiedenen Quellen notwendig ist.
Interoperabilität und strukturierten Daten, weil die anwendungsfallbezogene
Versorgung und Forschung eine Verbesserung der Datenqualität erfordert.
Standardbasierte strukturierte Daten und Schnittstellen erhöhen die
Verfügbarkeit bei Produkten und Services.
Einem automatisiert verarbeitbaren Regelwerk der TI, weil eine automatisierte
Überprüfung der Sicherheit und des Datenschutzes sowie der Interoperabilität
und Verfügbarkeit das Vertrauen in die TI stärken.
Dies und mehr wird im neuen Whitepaper „TI 2.0 - Arena für digitale Medizin“
der gematik ausgeführt.

Quelle: Gematik, 21.01.2021

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erschienen am Montag, 25.01.2021
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