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Die postoperative Anämie ist ein unabhängiger Risikofaktor für das postoperative Delir und eine verlängerte Hospitalisierung

Die postoperative Anämie ist ein unabhängiger Risikofaktor für das postoperative Delir und eine verlängerte Hospitalisierung (FU Berlin).

Die postoperative Anämie ist ein potenzieller Risikofaktor für das postoperative Delir und eine verlängerte Hospitalisierung: Sekundäranalyse einer prospektiven Kohortenstudie. Einleitung: Die postoperative Anämie ist eine häufige Komplikation im Rahmen eines...

Die postoperative Anämie ist eine häufige Komplikation im Rahmen eines chirurgischen Eingriffes. Im Gegensatz zur präoperativen Anämie gibt es hierzu weitaus weniger Daten zur Inzidenz und klinischen Relevanz. Durch eine potenzielle cerebrale Oxygenierungsstörung könnte die postoperative Anämie zum postoperativen Delir führen.
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Es wurde die Definition der World Health Organization (WHO) für Anämie verwendet,
laut der eine Hämoglobinkonzentration von weniger
als 12g/dl beim weiblichen Geschlecht und beim männlichen Geschlecht von
weniger als 13g/dl eine Anämie beschreibt.
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Das postoperative Delir wurde mit Hilfe der validierten Nursing
Delirium Screening Scale mindestens bis 24 Stunden nach operativem Eingriff und
maximal bis zum dritten postoperativen Tag gescreent.
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Schlussfolgerung: Die postoperative Anämie ist nicht nur eine häufige
Komplikation mit fast 50% Inzidenz, sondern auch ein unabhängiger Prädiktor für
postoperatives Delir und verlängerte Krankenhausverweildauer.

Quelle: FU Berlin, 02.06.2021

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erschienen am Mittwoch, 02.06.2021