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SGLT2-Inhibitoren (Glifozine) könnten das Fortschreiten einer Nierenerkrankung effektiv verlangsamen

SGLT2-Inhibitoren (Glifozine) könnten das Fortschreiten einer Nierenerkrankung effektiv verlangsamen (Deutsche Gesellschaft f. Nephrologie).

Seit Jahrzehnten konnte neben der RAAS-Blockade keine Therapie Eingang in den klinischen Alltag finden, um die Progredienz der chronischen Nierenkrankheit aufzuhalten. Zwei am Wochenende publizierte Studien erhärteten nun die Evidenz,...

Seit Jahrzehnten konnte neben der RAAS-Blockade keine Therapie Eingang in den klinischen Alltag finden, um die Progredienz der chronischen Nierenkrankheit aufzuhalten. Zwei am Wochenende publizierte Studien erhärteten nun die Evidenz, dass SGLT2-Inhibitoren effektiv das Fortschreiten einer Nierenerkrankung
verlangsamen können – bei Diabetikern wie bei Nicht-Diabetikern.

SGLT-2-Hemmer sind selektive Hemmer des Natrium-Glukose-Cotransporters-2
(SGLT2; auch „Gliflozine“). Sie hemmen die Glukose-Rückresorption in den
Nierentubuli, was zur verstärkten Ausscheidung von Glukose mit dem Urin führt;
der Blutzuckerspiegel sinkt. Die Substanzen wurden als orale Antidiabetika
entwickelt und man erhoffte sich durch den Einsatz, auch das hohe
kardiovaskuläre Risiko von Diabetikern positiv beeinflussen zu können. Doch in
Studien offenbarten SGLT2-Hemmer noch ein weiteres Potenzial: Die EMPA-REG
OUTCOME- Studie hatte bereits vor fünf Jahren einen ersten Hinweis darauf
gegeben, dass Empagliflozin das renale Outcome von Patienten mit Diabetes
mellitus verbessern könnte. Damals ließ sich noch nicht abschätzen, ob es sich
um einen Effekt der Substanzgruppen oder der Substanz handelte und ob auch
CKD-Patienten, die keinen Diabetes mellitus haben, von der Therapie profitieren
könnten.
[...]

Quelle: Deutsche Gesellschaft f. Nephrologie, 02.09.2020

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erschienen am Mittwoch, 02.09.2020
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