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BVSD legt Hygieneempfehlungen vor: Schmerzmedizin im Krankenhaus unter Corona-Bedingungen myDRG Stellenmarkt Gesundheitswesen

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BVSD legt Hygieneempfehlungen vor: Schmerzmedizin im Krankenhaus unter Corona-Bedingungen

BVSD legt Hygieneempfehlungen vor: Schmerzmedizin im Krankenhaus unter Corona-Bedingungen (Berufsverband der ޤrzte und Psychologischen Psychotherapeuten).

In enger Abstimmung mit Hygieneexperten hat der Berufsverband der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland e.V. (BVSD) heute Hygieneempfehlungen für die teil- und vollstationäre Versorgung...

In enger Abstimmung mit Hygieneexperten hat der Berufsverband der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland e.V. (BVSD) heute Hygieneempfehlungen für die teil- und vollstationäre Versorgung von Patienten mit chronischen Schmerzen im Rahmen der SARS-CoV-2-Pandemie vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen dabei Maßnahmen zur
Infektionsprophylaxe für Gruppentherapien. „Die Bemühungen um die weitere
Eindämmung der Corona-Pandemie nehmen wir sehr ernst. Deshalb freuen wir uns
eine Handlungsempfehlung mit systematischen Maßnahmen zur Vorbeugung einer
Infektion mit dem Coronavirus bei der schmerzmedizinischen Versorgung im
Krankenhaus zur Verfügung stellen zu können,“ erklärte der BVSD-Vorsitzende,
Prof. Dr. Dr. Joachim Nadstawek.

Unter dem Leitgedanken „So viel Abstand, wie die Therapie zulässt“ hat der BVSD
eine Orientierungshilfe für schmerzmedizinische Einrichtungen und Abteilungen
in Kliniken entwickelt, die wieder ihren Regelbetrieb aufnehmen. Für
verschiedene Settings, Prozeduren und Therapieverfahren der interdisziplinären
multimodalen Schmerztherapie (IMST) wurden detaillierte Hygieneempfehlungen zur
Orientierung für die Kliniken erarbeitet. „Für uns alle gelten besondere
Bedingungen. Aber unter der Beachtung von entsprechenden Hygienemaßnahmen sehen
wir nun keinen Grund mehr, unsere Patienten, die acht Wochen auf ihre
Behandlungen warten mussten, jetzt nicht wieder schmerzmedizinisch versorgen zu
können“, sagte Nadstawek. Bei vielen Patienten habe sich seit März angesichts
der unzureichenden Patientenversorgung der Gesundheitszustand verschlechtert.
„Während der vergangenen Wochen mussten wir einen deutlichen Anstieg von
Dekompensationen feststellen“, so der BVSD-Vorsitzende. Deshalb sei die zügige
Wiedereröffnung der schmerzmedizinischen Einrichtungen in den Krankenhäusern
essentiell.

Mitte März hatte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn die Krankenhäuser
aufgefordert, elektive Eingriffe zu verschieben, um mehr Kapazitäten für die
Behandlung von COVID-19-Patienten zu haben. In der Folge wurden rund 75 Prozent
der stationären schmerzmedizinischen Einrichtungen in Krankenhäusern, die
Patienten mit schweren chronischen Schmerzen teil- und vollstationär behandeln,
wegen der Corona-Krise geschlossen, wie eine BVSD-Umfrage Mitte April 2020
ergab.

In Deutschland leben rund 3,9 Millionen Patienten mit schweren und
hochproblematischen chronischen Schmerzen mit psychischen Beeinträchtigungen.
Knapp 500 Kliniken versorgen Patienten mit chronischen Schmerzen. 1.269
ambulant tätige Schmerzmediziner versorgen im Quartal aufgrund der
Qualitätssicherungsvereinbarung zur schmerztherapeutischen Versorgung nur etwa
380.000 Patienten.

Die BVSD-Hygieneempfehlungen unter Corona-Bedingungen können bei der
BVSD-Geschäftsstelle angefordert werden.

Quelle: Berufsverband der ޤrzte und Psychologischen Psychotherapeuten, 14.05.2020

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erschienen am Montag, 18.05.2020
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