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Deutsche Schmerzgesellschaft aktualisiert S3-Leitlinie: LONTS - Langzeitanwendung von Opioiden bei nicht tumorbedingten Schmerzen

Deutsche Schmerzgesellschaft aktualisiert S3-Leitlinie: LONTS - Langzeitanwendung von Opioiden bei nicht tumorbedingten Schmerzen (Pressemitteilung).

Unter Federführung der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. wurde die S3-Leitlinie LONTS - Langzeitanwendung von Opioiden bei nicht tumorbedingten Schmerzen - unter Beteiligung von 40 Expertinnen und Experten aus 22 Fachgesellschaften sowie...

Unter Federführung der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. wurde die S3-Leitlinie LONTS - Langzeitanwendung von Opioiden bei nicht tumorbedingten Schmerzen - unter Beteiligung von 40 Expertinnen und Experten aus 22 Fachgesellschaften sowie unter Mitwirkung von Patientenvertretern
überarbeitet. Die konsentierten Arbeitsergebnisse stehen ab heute zur
öffentlichen Konsultation auf der Homepage der Deutschen Schmerzgesellschaft
e.V. (www.lonts.de) bereit. Bis zum 12.01.2020 sind Fachkreise und
Interessierte eingeladen, ihre Kommentare an die Autoren der Leitlinie
zurückzumelden. Die Kom-mentare und die Antworten der Leitliniengruppe werden
im Methodenreport der Leitlinie veröffentlicht.

Die neue LONTS-Leitlinie soll helfen, den möglichen Nutzen und die Risiken der
Langzeitanwendung opioidhaltiger Medikamente bei chronischen nicht
tumorbedingten Schmerzen wie chronischen Rücken- oder Nervenschmerzen nach
aktuellem Wissensstand zu bewerten. Die Leitlinie „LONTS“ unterscheidet dabei
eine zeitlich befristete (Dauer ein bis drei Monate) von einer
Langzeitanwendung (länger als drei Monate) von Medikamenten mit morphinartiger
Wirkung.

Medizinische Leitlinien sind dem Stand der Wissenschaft entsprechende klinische
Empfehlungen. Sie sollen Ärzten und Patienten bei der Entscheidung über
Diag-nostik und Therapie unterstützen. Abweichungen von diesen Empfehlungen
sind in begründeten Einzelfällen möglich. Leitlinien werden in drei Stufen
unterteilt; die S3-Leitlinie „LONTS“ entspricht der höchsten Stufe
wissenschaftlicher Übereinstimmung basierend auf einer Synthese der besten
verfügbaren Studien, dem Wissen von Experten und den Erfahrungen von
Patienten.

Die Leitlinie wurde erstmals 2009 veröffentlicht und wurde aktuell zum zweiten
Mal aktualisiert. Bis zur abschließenden Fertigstellung der zweiten,
aktualisierten Versi-on bleibt die aktuelle Version der Leitlinie
https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/145-003.html gültig.

Kommentare im Rahmen der öffentlichen Konsultierung der Leitlinie senden Sie
bitte an die E-Mail-Adresse: lonts@schmerzgesellschaft.de

Ansprechpartner für die Fachöffentlichkeit:
Prof. Dr. Winfried Häuser, Sprecher der Steuergruppe Zweite Aktualisierung der
S3-LONTS- Leitli-nie, E-Mail: whaeuser@klinikum-saarbrucken.de

Prof. Dr. Frank Petzke, Leitlinienbeauftragter der Deutschen
Schmerzgesellschaft e.V., E-Mail: frank.petzke@med.uni-goettingen.de

Ansprechpartner für die Presse:
Thomas Isenberg, Geschäftsführer der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V.
Deutsche Schmerzgesellschaft e.V.,
Bundesgeschäftsstelle, Alt-Moabit 101 b,
10559 Berlin
Telefon: 030-39409689-0,
Funktel.: 0171-7831155,
Fax: 030-39409689-9,
isenberg@schmerzgesellschaft.de sowie www.schmerzgesellschaft.de

Quelle: Pressemitteilung, 04.12.2019

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erschienen am Freitag, 06.12.2019
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