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Knorpelregister und Arthroskopieregister vereinfachen Datenerfassung durch gemeinsame Plattform

Knorpelregister und Arthroskopieregister vereinfachen Datenerfassung durch gemeinsame Plattform (Pressemitteilung).

Das Deutschsprachige Arthroskopieregister (DART) der DART gGmbH und das KnorpelRegister DGOU der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) arbeiten zukünftig auf einer gemeinsamen Plattform. Zuvor wurden Behandlungsdaten von Arthroskopien...

Das Deutschsprachige Arthroskopieregister (DART) der DART gGmbH und das KnorpelRegister DGOU der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) arbeiten zukünftig auf einer gemeinsamen Plattform. Zuvor wurden Behandlungsdaten von Arthroskopien
an Knie, Schulter und Hüfte sowie Operationen zur Behandlung von Knorpelschäden auf zwei unterschiedlichen Plattformen erfasst. Ab sofort ist nur noch ein Zugang für beide Register notwendig. Das soll die Datenerfassung für Ärzte, Praxen und Kliniken
erleichtern, die sowohl beim DART als auch beim KnorpelRegister DGOU aktiv
sind. Zudem erhoffen sich die Initiatoren von der verbesserten
Nutzerfreundlichkeit der kostenfreien Plattform einen weiteren Zuwachs an
Teilnehmern. Mit der Erhöhung der Register-Fallzahlen soll die
Qualitätssicherung und Forschung von gelenkchirurgischen Eingriffen weiter
ausgebaut werden. Interessierte Ärzte können sich auf der DART-Website bzw.
Website des KnorpelRegister DGOU als Teilnehmer registrieren.

Im 2013 gegründeten KnorpelRegister DGOU sind inzwischen Behandlungsdaten von
über 6.000 Patienten registriert. Das 2016 gestartete DART führt bereits Daten
von über 250 Arthroskopien. Beide Register bilden zusammen eine bisher weltweit
einmalige Fallsammlung für den Bereich minimal-invasiver Gelenkoperationen.
Erfasst werden die Erkrankung oder die Verletzung, der Gelenkbefund und das
operative Vorgehen. Darüber hinaus sind das Behandlungsergebnis und
Komplikationen nach der OP von Bedeutung – dabei ist die Datenerhebung auf bis
zu 10 Jahre nach der OP angelegt. Daran beteiligt sind auch die Patienten
selbst, die Fragen zur Gelenkfunktion und zur Lebensqualität beantworten
können. Ziel der Forschungsaktivitäten ist es, Verfahren zur Reparatur von
Knorpelschäden zu verbessern und den Therapienutzen von Arthroskopien –
beispielsweise um einen gerissenen Meniskus zu nähen oder ein verletztes
Kreuzband im Knie durch eine körpereigene Sehne zu ersetzen – besser messen zu
können.

Prof. Dr. Philipp Niemeyer, Leiter der DGOU-AG Klinische Geweberegeneration und
Vertreter der AGA – Gesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie im DART,
sagt: „Die Nutzung der identischen Technik erleichtert die Registerarbeit und
hilft Ärzten, Zeit in ihrem beruflichen Alltag zu sparen. Wir glauben, dass das
die Attraktivität beider Register weiter erhöht und somit für die
Qualitätssicherung und wissenschaftliche Studien vorteilhaft ist.“

Das KnorpelRegister DGOU wird auf der neuen DART-Plattform weitergeführt. Ärzte
können nun mit nur einem Login sowohl ihre Arthroskopie-Patienten als auch
Patienten mit Knorpelerkrankungen auf einer einzigen Plattform registrieren.
Die Verantwortung für die wissenschaftliche Datenauswertung von Patienten mit
knorpelregenerativen Eingriffen verbleibt bei der AG Klinische
Geweberegeneration.

Privatdozent Dr. Ralf Müller-Rath, Geschäftsführer der DART gGmbH und
Vorsitzender des Berufsverbandes für Arthroskopie (BVASK) sagt: „Mit dem
Zusammengehen schaffen wir die weltweit größte Plattform für Outcome-Forschung
und Qualitätssicherung mithilfe patientenbezogener Parameter in der Orthopädie
und Unfallchirurgie. Das Knorpelregister ist ein etabliertes Register und hat
schon gezeigt, dass Ärzte und Patienten in einem hohen Maße bereit sind, Daten
zu erfassen, um unsere chirurgische Versorgungsqualität abzubilden. Der Umzug
auf die DART-Plattform wird dem Arthroskopieregister nun zusätzliche Impulse
geben.“

Privatdozent Dr. Oliver Miltner, Vorsitzender des DART-Registerkomitees bei der
Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS) ergänzt:
„Die Kooperation zwischen KnorpelRegister DGOU und DART stellt einen wichtigen
Schritt in der Versorgungsforschung dar. Ärzte und Patienten werden davon in
gleicher Weise profitieren.“

Hintergrund:
Das KnorpelRegister DGOU ist eine Initiative der Arbeitsgemeinschaft Klinische
Geweberegeneration der DGOU. Die Registerdaten haben in einer Vielzahl
wissenschaftlicher Publikationen schon zum jetzigen Zeitpunkt einen wichtigen
Beitrag im Sinne der Versorgungsforschung geleistet: Sie tragen dazu bei, die
Relevanz von Knorpelschäden am Kniegelenk, der Hüfte und dem oberen
Sprunggelenk besser zu verstehen.

Das DART ist eine gemeinnützige Gesellschaft sowie eine Initiative der AGA, des
BVASK und der GOTS in Kooperation mit der DGOU.

Weitere Infos
Links:
KnorpelRegister DGOU

Deutschsprachiges Arthroskopieregister (DART)

Jahresbericht 2017 des KnorpelRegister DGOU

Kontakt:
Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailSusanne Herda, Swetlana Meier
Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU)
Tel.: 030 – 340 603 -606 oder -600
Fax: 030 – 340 603 601

Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailKathrin Reisinger
Deutschsprachiges Arthroskopieregister (DART)
Tel.: 0157 – 817 776 98

Quelle: Pressemitteilung, 05.12.2018

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erschienen am Montag, 10.12.2018
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