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Positionspapier der Deutschen Krankenhausgesellschaft zu Qualität und Patientensicherheit

Positionspapier der Deutschen Krankenhausgesellschaft zu Qualität und Patientensicherheit (DKG, PDF, 29 kB).

Der Vorstand der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) hat zum Stand und zur Weiterentwicklung der Instrumente der Qualitätssicherung ein Grundsatzpapier vorgelegt. Darin bekennen sich die Krankenhäuser zur Notwendigkeit und zum Nutzen von...

Der Vorstand der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) hat zum Stand und zur Weiterentwicklung der Instrumente der Qualitätssicherung ein Grundsatzpapier vorgelegt. Darin bekennen sich die Krankenhäuser zur Notwendigkeit und zum Nutzen von Qualitätssicherung. Zugleich wird aber auch gefordert, dass Qualitätssicherung wieder auf ihren Kern, nämlich auf medizinische
Verbesserungen zurückgeführt werden muss und dass der
missbräuchliche Einsatz von Qualitätsvorgaben für Vergütungskürzungsund
Vorführungszwecke beendet werden müsse. Auch müssen die hohen
bürokratischen Lasten der Qualitätssicherung auf das Unvermeidbare und
Notwendige begrenzt werden. „Die durch Qualitätssicherungsmaßnahmen
alleine in den letzten Jahren ausgelösten Datenerfassungen und deren
Kontrolle haben nicht mehr akzeptable Ausmaße angenommen. Die
Installierung eines komplett neuen Kontrollbereichs für den MDK machen
mehr als deutlich, dass hier etwas längst aus dem Ruder gelaufen ist“,
erklärte der Hauptgeschäftsführer der DKG, Georg Baum.
Das gefährliche an der Bürokratie ist, dass sie Geld kostet, die Mitarbeiter
belastet und demotiviert. Die Umsetzung der diversen Instrumente aus der
Qualitätsoffensive haben überzogene Anforderungen und kleinteilige
Kontrollen ins System gebracht, die bei der Weiterentwicklung dringend
auf den Prüfstand gehören. „Verkannt wird, dass die herausragendsten
Qualitätsmerkmale der Krankenhäuser zum einen das gut ausgebildete,
hoch motivierte und verantwortungsbewusst arbeitende Personal in den
Krankenhäusern und zum anderen der flächendeckende Zugang zu
stationärer und ambulanter Qualitätsversorgung für die Patienten sind“, so
Baum.

Das umfassende Kompendium zu allen Fragen der stationären
Qualitätssicherung, das die DKG vorlegt und in 12 Punkten
zusammenfasst, zeigt die Möglichkeiten zur positiven Weiterentwicklung
der Qualitätssicherung auf.
Das vollständige Papier und die wichtigsten zwölf Positionen zur
Qualitätssicherung finden sich unter www.dkgev.de


Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) ist der Dachverband der
Krankenhausträger in Deutschland. Sie vertritt die Interessen der 28 Mitglieder – 16 Landesverbände
und 12 Spitzenverbände – in der Bundes- und EU-Politik und nimmt ihr gesetzlich
übertragene Aufgaben wahr. Die 1.942 Krankenhäuser versorgen jährlich 19,4 Millionen stationäre
Patienten und rund 20 Millionen ambulante Behandlungsfälle mit 1,2 Millionen Mitarbeitern. Bei 97
Milliarden Euro Jahresumsatz in deutschen Krankenhäusern handelt die DKG für einen maßgeblichen
Wirtschaftsfaktor im Gesundheitswesen

Quelle: DKG, 26.09.2019

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erschienen am Freitag, 27.09.2019
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